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Liebe WHO, ihr seid immer noch hinten nach

Ein weiterführender Kommentar zu Acht Watt und ein Pod?

Für uns ist es nichts neues. Schon früh in den Zeitens des Dampfens, war der WHO das selbst mischen ein Dorn im Auge. Selbst mischen kann nicht nur nicht kontrollieren, sondern auch nicht besteuern.

Aktuell wird in Teilen der USA das Gegenteil und in anderen das gleich wie bei der WHO diskutiert. Die einen wollen Aromen (also fertige Liquids mit Geschmack auch wenn viele das nicht so verstehen) verbieten bzw. auf Tabakgeschmack einschränken. Die anderen denken über das verbieten von Pods nach.

In den USA war der Auslöser EVALI. Auch wenn es überwiegend nicht in die deutschsprachige Presse durchgedrungen ist, waren vorbefüllte Pods die Ursache für EVALI und nicht etwa zu Hause gemischte Liquids mit Nikotin und Erdbeergeschmack.

Außerdem haben die USA die größte Anzahl jugendlicher Dampfer, weil der Jugendschutz eben durch den Schwarzmarkt torpediert wird. Etwas was in Deutschland oder Österreich eher unwahrscheinlich ist.

Was haben junge Dampfer aber auf der ganzen Welt gemeinsam? Sie dampfen am liebsten fertige Podsysteme ( und das obwohl diese teurer sind als selbstmischen, liebe WHO).

Je einfacher, je attraktiver.

Teenager mischen nicht selbst. Wenn ihr also den Markt auf Podsysteme beschränken wollt, dann ist es nicht Juul oder irgendein Tabakriese, der seine Produkte für Teenager vermarktet, sondern ihr selbst seid es.

Das selbst mischen ist übrigens auch erst durch die TPD2 bekannt und beliebt geworden.

Früher konnte man seine fix und fertigen Liquids in Flaschen zwischen 10 und 100ml kaufen. Heute muss man mischen wenn man nicht täglich ein Fläschchen zum Preis einer Packung Zigaretten verballern will.

Der Markt hat regiert und brachte Shake&Vape (Shortfills) und Mix&Vape (Longfills). Aber auch Shake&Vape ist euch zu einfach und daher ein Dorn im Auge.

Gegen Mix&Vape könnt ihr nichts machen, denn es sind nur Aromen und zum befüllen braucht man nur Base (die man in der Apotheke bekommt )und ggf. Nikotin.

Deshalb wollt ihr, wie bereits im eingangs verlinkten Beitrag erwähnt, die offenen befüllbaren Systeme loswerden. Dabei geht es auch, wie ausgeführt, offensichtlich nicht um den Jugendschutz sondern nur ums Geld.

Ihr wollt immer noch die E-Zigarette vom Markt drängen, weil der Pharmaindustrie, die Einnahmen durch Raucherkrankheiten und durch ExRaucher wegbrechen.

Ich sage euch Dampfern, es ist Zeit dagegen Stellung zu beziehen.

Schließt euch der ExRaucher IG an und lass uns gemeinsam laut werden. Wir müssen uns Gehör verschaffen. Wir lassen uns nicht länger in den Hintergrund drängen.

Denn wir sind die Leidtragenden. Nicht jeder ist mit Bunkerbase und Verdampfern bis ins nächste Jahrhundert versorgt. Viele Raucher sind erst nach der TPD2 umgestiegen und haben diese Möglichkeit nicht mehr.
Sie wissen gar nicht, dass es auch anders sein könnte als es jetzt ist.

Die TPD3 wird kommen und es ist an uns, sie in die richtige Richtung zu bewegen.

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Die Katze ist aus dem Sack

Zuletzt habe ich hier noch darüber spekuliert was als nächstes kommt.
Und es scheint als kommt es noch viel dicker.

Inzwischen wurde das Dampfen, sowie Import, Produktion und Verkauf von E-Zigaretten und Liquids in Indien verboten.

Donald Trump will ein Aromaverbot auf alles bis auf Tabak und Minze.

Und die Medien treiben die Angst vor dem Dampfen in lächerliche neue Dimensionen mit immer schauderhafteren Geschichten der “mysteriösen Lungenkrankheit”, die gar nicht so mysteriös ist.

Nun hat Clive Bates die Pläne der WHO zur COP9 veröffentlicht.

Und es macht den Eindruck, sie planen einen Rundumschlag gegen die E-Zigarette mit Verboten und Einschränkungen, die Verboten gleich kommen.

Unter den Mainstreammedien scheint bisher der Spiegel die einzige Zeitung, die langsam anfängt Fragen zu stellen, wie sie auch von uns kommen. Jedoch handelt es sich auch bei diesem Artikel nur um einen Kommentar, wie sie immer mal wieder von Dampfern in der Presse durchkommen.

Zum Beispiel auch hier. Als Einleitung eine Infobox mit folgendem Text:

Bei diesem Artikel handelt es sich bei um einen subjektiven Erfahrungsbericht. Er soll in keiner Weise zum Rauchen verleiten, egal ob E-Zigarette oder normale Tabak-Zigarette: Rauchen ist ungesund!

https://www.stadt-wien.at/gesundheit/dampfen-statt-rauchen-erfahrung-dampfbar.html?fbclid=IwAR3_BIjwYOiJEHc4Gg8_QMq6fKLu7GiSqMJpgyeRYFmxazq4PmFoS6lo6no

Erstaunlich das man hier schon zu Beginn einen relativierenden Absatz liest, während in Artikeln zu den Lungenerkrankungen diese nur weit hinten oder gar nicht vorkommen.

Wir werden mit Halbwahrheiten bombardiert und mit Lügen (dass die Ursache unklar sei obwohl es bereits Berichte der CDC gibt).

Dies alles scheint bereits eine Vorbereitung, um mit den Empfehlungen der FCTC in der TPD3 richtig abzuräumen. Die E-Zigarette hat ihren Siegeszug vor Jahren angetreten und man hat bereits viel versucht um ihren Erfolg im Keim zu ersticken.

Ob man nun immer wieder die armen Kinder vorgeschoben hat oder Formaldehyd und andere “böse” Substanzen im Dampf zu finden meinte, die bei normaler Nutzung nur in minimalsten Teilen oder gar nicht vorkommen.

Man hat jahrelang den Teufel an die Wand gemalt und plötzlich bricht geradezu eine Epidemie in den USA aus? Die kontaminierten Liquids müssen dafür wirklich im großen Stil produziert worden sein um sicher zu stellen, dass sie genug Leute lange genug dampfen um daran zu erkranken.

Das ganze erweckt den Eindruck als wäre jemand mit einer Spritze durch Supermärkte gegangen und hätte Kinderbrei vergiftet um den Hersteller zu Fall zu bringen.

Ohne irgendeine Schuld an den Vorfällen, sollen nun Millionen Menschen darunter leiden. Firmen werden Verluste machen, Menschen ihre Jobs verlieren und Dampfer ihre Geräte nicht mehr in Stand halten können.

Am Ende gewinnt wieder die Pharmaindustrie, die mit Sicherheit ihre Pläne für die gesunde und sichere E-Zigarette bereits im Schreibtisch hat.

Ich kann daher nur folgendes anraten, Finger weg von der Pharma. Kauft nichts mehr von der Pharma was ihr nicht unbedingt braucht, schenkt ihnen keinen Cent mehr.

Mir ist klar, dass das nicht einfach wird, auch ich muss mich damit auseinandersetzen und werde notwendiges nur noch von kleinen Produzenten kaufen, nichts mehr von den großen Pharmariesen, es sei denn ich habe keine Wahl.

Ich setze ohnehin schon lange auf natürliche Produkte, die ohne Apothekenzulassung auskommen und habe dabei schon überraschend positive Erfahrungen gemacht ( eine einfache Creme aus Teufelskralle und Brennesseln half besser gegen Rückenprobleme als Voltaren oder Diclofenac obwohl es Schmerzmittel enthält).

Wir haben uns vom giftigen Tabakrauch getrennt, trennen wir uns auch von der giftigen Pharma.

Was nach einer großen Verschwörung klingt ist leider die traurige Wahrheit. Die Pharma ist bis ins innerste korrumpiert und längst nicht mehr an der Gesundheit der Menschen interessiert.

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So so, WHO seriously?!

Es ist also raus, was wir alle bereits im Vorfeld wussten.

Während auf der Ecigsummit in London zivilisiert diskutiert wird, wurde in Delhi bei der COP7 die Prohibition beschlossen.

Electronic nicotine delivery systems and electronic non-nicotine delivery systems
The decision on electronic nicotine delivery systems and electronic non-nicotine delivery systems (ENDS/ENNDS) invites Parties that have not yet banned the importation, sale and distribution of ENDS/ENNDS to consider either prohibition or regulating such products.
Quelle: http://www.who.int/fctc/mediacentre/press-release/cop7-concluded-in-delhi/en/

Zu Deutsch. Staaten in denen die E-Zigaretten Herstellung, Verkauf oder Vertrieb nicht bereits verboten haben, sollen diesen verbieten oder regulieren.

Was heißt das für uns?

Mal abgesehen von der Tatsache, dass die WHO jetzt ganz offen zeigt, dass sie der Pharma- und Tabaklobby unterstehen, heißt das für uns in Europa TPD2 gebeutelterweise theoretisch gar nichts, außer dass man uns bald die Möglichkeit nimmt, Hardware aus dem asiatischen Raum zu beziehen. Genau die Länder, die uns trotz TPD2 konstanten Nachschub an neuer Hardware versprechen, sind nämlich auch die Länder, die noch keine Regulierung haben.

Indien (wo die Konferenz stattfand) und Thailand, beides Länder mit einer großen Tabakindustrie, haben die COP7 gleich aufgegriffen und einen Komplettbann vorgeschlagen, also keine Herstellung, kein Import/Export, kein Konsum.

Hoffnungsschimmer, die Republik China(Taiwan) ist nicht in der WHO, da sie auch nicht in der UN ist. Taiwans Antrag auf Mitgliedschaft wurde seitens der WHO abgelehnt, somit besteht für Tawain kein Anlass zur Umsetzung der Richtlinie.

Produktionen im asiatischen Raum könnten sich bei einer Prohibition oder Regulierung nach Taiwan verlagern.

Wie bei der TPD2 werden wir die direkten Auswirkungen nicht sofort spüren. Interessant wird nun die Beobachtung des Medienechos, immerhin wurde die Presse von der Konferenz ausgeschlossen. Ob sie nun trotzdem wohlwollend darüber berichten bleibt abzuwarten, vor allem, da von der Ecigsummit ein sehr konträres Ergebnis zu erwarten ist.

Beobachten wir Twitter zum Hashtag #ecigsummit

#ecigsummit-Tweets

Quelle: https://www.dampfer-magazin.de/abschlussbericht-der-who-verbot-von-e-zigaretten-gefordert/

http://www.vapingpost.com/2016/11/12/bad-news-from-who-and-california-as-uk-survey-shows-ignorance-is-still-rife/

https://de.wikipedia.org/wiki/Weltgesundheitsorganisation#Mitgliedschaft

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Pötschke-Langer, Pharmaverstrickungen!

Wie den meisten bekannt sein dürfte spielt Frau Pötschke-Langer bei den Beratungen des Gesetzgebers in Bezug auf die Umsetzung der TPD 2 in nationales Recht eine nicht unerhebliche Rolle.
Auch bei darüber hinausgehenden Regulierungen von Tabakprodukten und elektrischen Zigaretten spielt sie in der öffentlichen Wahrnehmung bei der Meinungsbildung des Gesetzgebers eine maßgebliche Rolle – wenn nicht gar die wichtigste.

Da hier eine einzelne Person maßgeblich zur Meinungsbildung des Gesetzgebers beiträgt möchte ich vom Gesetzgeber wissen:

Ist dem Gesetzgeber ein möglicher Interessenkonflikt von Frau Pötschke-Langer bekannt ?
Wenn ja, wie wird mit diesem umgegangen ?

Wieso ich diese Frage stelle ?

Frau P.L. ist neben ihrer Tätigkeit beim DKFZ Mitglied im sogenannten „Wissenschaftlichen Aktionskreis Tabakentwöhnung (WAT) e. V.“

Ein Auszug aus der Zielsetzung des Vereins:

Zitat:

Im Zentrum des Interesses stehen die psychologischen, sozialen und biologischen Grundlagen des Rauchens, die Eingang in die Raucherentwöhnung finden sollten. Künftige Entwicklungen in der Tabakentwöhnung sollten auf eine höhere Effizienz der verwendeten Methoden unter Verwendung eines breiteren Methodenspektrums und einer an die Bedürfnisse der Zielgruppe angepaßten Therapie zielen.

Der WAT versteht sich unter dieser Zielsetzung als unabhängiges Gremium von Wissenschaftlern, die sich der Aufgabe verpflichten, aktuelle Entwicklungen in der Raucherentwöhnung zu fördern, zu bewerten und zu verbreiten.

Quelle: http://www.wat-ev.de/ueber-den-wat/zielsetzung/


Den fett markierten Teil erstmal so hinnehmen, gegen Ende des Textes wird dieser noch etwas konkretisiert…

Es folgen Auszüge aus den Tagungsprogrammen des Vereins:

Zitat:

Für die freundliche Unterstützung danken wir folgenden Firmen:
AstraZeneca GmbH, Wedel
Pfizer Consumer Healtcare GmbH, Karlsruhe

Referenten und Vorsitzende

Pötschke-Langer, Dr. Martina
Deutsches Krebforschungszentrum
WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle
Heidelberg

Quelle: www.wat-ev.de/2005_Material/WAT-Programm1-2005.pdf
Mirror: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18574765/poela_verstrickungen/WAT-Programm1-2005.pdf

Zitat:

Für die freundliche Unterstützung danken wir folgenden Firmen:
AstraZeneca GmbH,Wedel
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co.KG, Bühl
Pfizer Consumer Healthcare GmbH, Karlsruhe

Referenten und Vorsitzende

Pötschke-Langer, Dr. Martina
Deutsches Krebsforschungszentrum
WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle
Heidelberg

Quelle: http://www.wat-ev.de/2007_Material/programm-2007.pdf
Mirror: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18574765/poela_verstrickungen/programm-2007.pdf

Zitat:

Referenten und Vorsitzende

Pötschke-Langer, Dr. Martina
Deutsches Krebsforschungszentrum
WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle
Heidelberg

Für die freundliche Unterstützung danken wir folgenden Firmen:
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG, Bühl
McNeil GmbH & Co. oHG, a Johnson & Johnson Company, Neuss
Pfizer Pharma GmbH, Karlsruhe

Quelle: http://www.wat-ev.de/2008_Material/WAT-Prog%2008.pdf
Mirror: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18574765/poela_verstrickungen/WAT-Prog%2008.pdf

Zitat:

Für die freundliche Unterstützung danken wir u. a.
McNeil Consumer Healthcare GmbH, Neuss

Referenten und Vorsitzende

Pötschke-Langer, Dr. Martina
Deutsches Krebsforschungszentrum
WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle
Heidelberg

Quelle: http://wat-ev.de/2009_Material/WAT2009_programm.pdf
Mirror: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18574765/poela_verstrickungen/WAT2009_programm.pdf

Zitat:

Für die freundliche Unterstützung danken wir u. a.
McNeil Consumer Healthcare GmbH, Neuss

Referenten und Vorsitzende

Pötschke-Langer, Dr. Martina
Deutsches Krebsforschungszentrum
WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle
Heidelberg

Quelle: http://www.wat-ev.de/2010_Material/WAT2010_Programm.pdf
Mirror: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18574765/poela_verstrickungen/WAT2010_Programm.pdf

In späteren Jahren findet die Veranstaltung ohne die freundliche Unterstützung von Firmen statt.
Das mag eventuell an der FSA (Freiwille Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie) liegen:

Zitat:

Im Jahr 2010 wurde die freiwillige Selbstkontrolle ausgeweitet und Empfehlungen für die Zusammenarbeit von Pharmaunternehmen mit Einrichtungen im Gesundheitswesen und deren Mitarbeitern erarbeitet. Dazu gehören etwa Krankenkassen, Kassenärztliche Vereinigungen oder Behörden.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Selbstkontrolle_f%C3%BCr_die_Arzneimittelindustrie

Dafür dann „In Kooperation mit der Sektion Suchtforschung, Uniklinik Tübingen“. Der Leiter der Sektion Suchtforschung
ist Prof. Dr. Anil Batra, zeitgleich Vorstand des WAT, und auch jeweils in der Referentenliste der WAT-Tagungen aufgeführt.

Dieser veröffentlicht im übrigen folgende Interessenskonflikte:

Zitat:

Der Autor erhielt Honorare für Gutachten von Pfizer Consumer Health Care und
Honorare auf ein Drittmittelkonto von Pfizer, Sanofi, McNeil sowie Pfizer Consumer
Health Care.

Quelle: https://www.aerzteblatt.de/pdf/109/14/m265.pdf
Mirror: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18574765/poela_verstrickungen/m265.pdf

und

Zitat:

Durchführung von Pharmakotherapiestudien
(Alkermes, Pfizer GmbH, Pfizer Consumer Health Care, Sanofi Aventis
McNeil, GlaxoSmithKline)

Quelle:https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Deutsche_Konferenzen_fuer_Tabakkontrolle/12_Deutsche_Konferenz_fuer_Tabakkontrolle/Batra_A_2014_S3_Leitlinie.pdf

Mirror: https://dl.dropboxusercontent.com/u/18574765/poela_verstrickungen/Batra_A_2014_S3_Leitlinie.pdf

Auch von weiteren (nicht von allen!) Mitgliedern des WAT finden sich Verweise auf Zuwendungen der Pharmaindustrie.

Betrachten wir mal die Zuwendungsgeber im Einzelnen:
Pfizer: Hersteller von Champix (Rauchentwöhnungspille), Hersteller von Nicotrol Inhaler, vermutlich auch Pflaster und Kaugummis
GlaxoSmithKline: Markeninhaber der Produktpalette Nicorette, umfasst Nikotinkaugummis, Nikotinbonbons, Nikotinpflaster, Nikotinmundspray, Nikotininhalator, Nikotinnasenspray
McNeilConsumer Healtcare: Subunternehmen von Johnson & Johnson, Hersteller der Nicorette-Produktpalette von GlaxoSmithKline

Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass derlei „Unterstützung“ in Pharmakreisen keine Besonderheit ist, es ist jedoch mehr als schwierig sich vorzustellen daß hier keinerlei Interessenskonflikte vorliegen.

….

Aber selbst wenn man diesem Argument noch stattgeben wollte, das Beste kommt wie immer zum Schluss:
Der Wissenschaftliche Aktionskreis Tabakentwöhnung e.V. ist selbst ein Produkt der Pharmaindustrie,
gegründet auf Auftrag der Novartis Consumer Health GmbH, mit der Zielsetzung die Vermarktung der Produktreihe Rauchentwöhnung Nicotinell (Kaugummis, Pflaster, Lutschtabletten) zu fördern.

Ja, klingt nach Verschwörungstheorie, aber das „Projekt“ findet sich nunmal in den Referenzen einer PR-Firma:

Zitat:

Kunde: Novartis Consumer Health
Produkt: Nicotinell
Aufgabe: Fach-PR, Switch Rx-OTC, Consumer-PR
Lösung: Aufbau und Etablierung „Wissenschaftlicher Aktionskreis Tabakentwöhnung (WAT)“ und „Info-Büro Tabak-Entwöhnung“, Meinungsbildnerarbeit, Gewinnen von spokespersons, Fach- und Publikumsmedienarbeit, Funk- und Tageszeitungs-Aktionen, Auftritte in Talkshows, Funk- und TV-Material, Beratungs-Telefon

Quelle:http://www.klinksiek-pr.de/html/03.html

Somit ist Frau P.L. Mitglied in einem Verein der von der Pharmaindustrie gegründet wurde um den Absatz der eigenen Produkte durch PR zu fördern.
Man beachte auch nochmal den fett markierten Teil der Satzung, jetzt wird klar was diese schöne Formulierung eigentlich bedeutet.

Jetzt möchte man mir mal glaubhaft erklären wie die gleiche Person den Gesetzgeber bei Regulierungsfragen zu einem direkten Konkurrenzprodukt beraten kann – ohne dabei in einen Interessenskonflikt zu geraten.

Auf die Erklärung bin ich echt gespannt, vielleicht sollte man den Pofalla zurückholen, der kann sowas…

Wer sich noch weiter über die Konzerne Pfizer,Novartis und GlaxoSmithKline erkundigen will sollte es mal mit den Suchbegriffen „Pfizer 60“ , „Novartis 3,3 bn“ und „GlaxoSmithKline 490“ versuchen.

Quelle: Zitat aus Forum der Petition 61453 vom 17.01.2016 Zeit 23:43

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Praktiken der E-Zigarettengegner

Hier mal ein Beispiel dafür wie politische Institutionen (E-Zigarettengegner) Menschen mundtot machen wollen. Zum Glück ist Univ.-Prof. Dr. Bernd Mayer ein Mann mit Integrität der sich nicht verscheuchen lässt. Mein Paranoia Level steigt allerdings.

E-Zigarettengegner versuchen Wissenschaftler einzuschüchtern.

Bundesinstitut für Risikobewertung beschwert sich bei Uni Graz über Bernd Mayer

Wir lassen uns nicht mundtot machen und wann immer ich die Gelegenheit bekommen Dokumente dieser Art an die Öffentlichkeit zu bringen werde ich es tun, ich bitte hier auch um eure mithilfe, wenn Ihr Dokumente habt immer her damit.

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EISKALT GELOGEN!

EISKALT GELOGEN!

Text von Dr. Bernd Mayer:

EISKALT GELOGEN – Audiobeweis überführt Dr. Martina Pötschke-Langer, Leiterin des WHO Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).

Es ist allgemein bekannt, dass Frau Dr. Pötschke-Langer über die gesundheitlichen Aspekte des Dampfens zumeist nicht die volle Wahrheit sagt. Allerdings hat sie sich bisher sehr geschickt hinter Konjunktiven versteckt, bevorzugt von der „möglicherweise eventuell vielleicht nicht auszuschließenden“ Gefährlichkeit des Dampfens gesprochen, und aus 100 Studien eine negative heraus gepickt, 99 positive aber unter den Teppich gekehrt. Nicht die volle Wahrheit gesagt, aber eben auch nicht dezidiert gelogen. Politisches Taktieren vom Feinsten!

Wenn es hart auf hart geht, schreckt die Dame aber offenbar auch vor einer glatten Lüge nicht zurück. Auf der im Dezember 2015 am DKFZ abgehaltenen Konferenz für Tabakkontrolle wurde eine von Frau Dr. Silke Kuhn an der Universität Hamburg konzipierte Umfrage über die Konsumgewohnheiten und Motive von Dampfern vorgestellt. Das Ergebnis der Umfrage hat offensichtlich nicht in das Weltbild der Frau Dr. Pötschke-Langer gepasst (siehe weiter unten in meiner Chronik). Ein hilfreicher Mensch hat eine Mitschrift der anschließenden Diskussion angefertigt. Demnach hat Frau Dr. Pötschke-Langer die Teilnehmer an der Umfrage als bezahlte Schergen der E-Zigaretten-Lobby abqualifiziert:

„Wenn man ‚online‘ zulässt und entsprechende Bezahlkommandos losschickt, die es ja gibt, insbesondere auch in Deutschland und auch in anderen Ländern, ist das überhaupt kein Problem, so etwas zu verfälschen, ist doch ganz klar. Es ist doch das einfachste von der Welt.“

Das hat verständlicherweise für großen Aufruhr in der Community gesorgt. Eine verärgerte Konsumentin hat sich in einer Email beim Leiter des DKFZ, Prof. Boutros, über diese unverschämte Unterstellung beschwert und dabei u.a. das o.g. Zitat angeführt. Auf Ersuchen von Prof. Boutros musste Frau Dr. Pötschke-Langer der Konsumentin antworten und hat ihr bezüglich des angeführten Zitats folgendes mitgeteilt:

„Sie selbst waren auf der Konferenz nicht anwesend, sondern greifen Behauptungen auf, die im Internet kursieren und falsch sind.“

Frau Dr. Pötschke-Langer hat also das Zitat ihrer Aussage als FALSCH bezeichnet. Sie war wohl der Meinung, dass eine hochdekorierte „Krebsforscherin“ glaubwürdiger sein wird als fadenscheinige Nikotin-Junkies (die bekanntermaßen regelmäßig Lügen über die Vorteile des Umstiegs vom Rauchen aufs Dampfen verbreiten). Sie hatte allerdings nicht vorhergesehen, dass die Diskussion aufgezeichnet wurde. In der Aufzeichnung hört man die zitierte Aussage in identischem Wortlaut aus dem Mund von Frau Dr. Pötschke-Langer (ab 2:24):

http://web.archive.org/web/20160117222338if_/https://onedrive.live.com/embed?cid=10C702AF287C69B0&resid=10C702AF287C69B0%21426539&authkey=APqRJ251b6plTLU

Der File lässt sich auf manchen Plattformen/Geräten erst nach download abspielen (17.7 MB).

Sie erklärt übrigens auch kurz, wie sie es anstellen würde, um erwünschte Ergebnisse zu erhalten (ab 1:50). Meine Oma hatte also recht: Wie der Schelm denkt, so ist er.

Als Stiftung öffentlichen Rechts verwaltet das DKFZ öffentliches Vermögen. Als Gegenleistung für die Finanzierung ihres Gehalts nimmt Frau Dr. Pötschke-Langer nicht nur die gesundheitliche Schädigung von Millionen Rauchern in Kauf, die sie durch ihre Aktivitäten vom Umstieg aufs Dampfen abhält, sondern lügt die Öffentlichkeit auch schamlos an, wenn das ihren politischen Zielen dienlich ist. Wäre Frau Dr. Pötschke-Langer eine Wissenschaftlerin – wofür es allerdings keinen belastbaren Hinweis gibt – wäre sie eine Schande für unsere Zunft.

Ich hoffe auf möglichst weite Verbreitung dieses Beitrags, der all jenen Medien und Politikern die Augen öffnen sollte, die bisher die Äußerungen des DKFZ als sakrosankte Wahrheit betrachtet und dazu ihren Hausverstand ebenso ausgeblendet haben wie die gegenteilige Meinung zahlreicher international renommierter WissenschaftlerInnen.

Im Namen aller Dampfer bedanke ich mich bei der/dem/den Unbekannten für die Aufzeichnung und deren Übermittlung.

Einen detaillierter Bericht über die Konferenz findet man im Dampfermagazin:
https://www.dampfer-magazin.de/bericht-von-der-13-konferenz-fuer-tabakkontrolle-des-dkfz-in-heidelberg-0203-12-2015/

Quelle: https://www.facebook.com/Belidampft/posts/1679413129006936