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Todesfall durch synthetische Cannabinoide oder …

wie die Medien die E-Zigarette zum Mörder machten.

Leider starb kürzlich ein Mensch an synthetischem Cannabis (auch gerne als synthetisches THC bezeichnet).

Deshalb wollte ich mich erstmal über synthetisches Cannabis informieren und stieß dabei auf die Seite checkit.wien.

Die Seite check-it.wien bietet Aufklärung über verschiedenste Substanzen und auch den sogenannten Drug Check. Ziel davon ist es, die Zahl der Drogentoten zu verringern, ohne dabei mit erhobenem Zeigefinger zu arbeiten. Und das wird auch gut angenommen.

Und da check-it keinen Grund hat, besonders sensationell zu agieren, sondern einfach nur sachlich aufklärt, ist deren Information zu synthetischem Cannabis auch glaubwürdig.
Aufgrund der Angaben auf der Seite, kann ich nachvollziehen, dass es durch diesen Substanzmissbrauch, zu Todesfällen kommen kann.

Nicht nachvollziehen, kann ich die aktuelle Schlagzeile, die durchs Web geistert.

Bereits über eine Woche ist es her, dass bei Focus als erstes die dubiose Lungenkrankheit aufgeploppt ist, wir haben es der Arbeit von Vape Advokaten auf der ganzen Welt zu verdanken, dass sich die Wahrheit sehr schnell verbreitet hat. Nämlich, dass es sich um eine Atemdepression und andere Lungenleiden handelte ausgelöst durch den Konsum von synthetischem Cannabis .

Und es sei positiv angemerkt, dass nicht nur die Public Health von Kings County, wo solche Fälle auftraten, sondern auch die Public Health von Groß Britannien, korrekte Verlautbarungen gemacht haben, wo auf die Gefahr der synthetischen Cannabinoide hingewiesen wurden und klar gemacht wurde, dass kein direkter Zusammenhang zur E-Zigarette besteht.

Das war übrigens nicht der erste Todesfall durch synthetisches Cannabis. Leider kam es schon mehrmals zu direkten (durch den Konsum) oder indirekten Todesfällen (Unfälle durch eingeschränkte Reaktionsfähigkeit).

Dies gilt allerdings nur für synthetisches Cannabis.

Es gibt weiterhin keinen einzigen bekannten Fall, bei dem der Konsum von natürlichem Cannabis zum direkten Tod geführt hat. Und es gibt weiterhin keinen bekannten Fall, wo die Nutzung einer E-Zigarette zum direkten Tod führte (sachgemäße Anwendung immer vorausgesetzt, ich kann mich auch mit einem Buttermesser schneiden wenn ich es darauf anlege).

Mein Mitgefühl geht zur Familie des Opfers im aktuellen Fall.

Meine Forderungen an die Politik sind ein legaler geregelter Handel mit Cannabis, um gepanschtes Gras, Öl oder Liquid zu verhindern. Der Mensch ist ein Genießer und es würden die Kosten für das Gesundheitssystem reduzieren und die Einnahmen für den Staat erhöhen, wenn Cannabis als Rauschmittel mit den geringsten Gesundheitsschäden (im Vergleich zu Tabak und Alkohol), legal verfügbar wäre.

Nur so kann man sicherstellen, dass Jugendliche in ihrer Experimentierfreude keine unsicheren illegalen Substanzen konsumieren.

Verbote und Überregulierungen kosten jeden Tag Menschenleben.

  • So wie die überhöhte Tabaksteuer, die Zahl der geschmuggelten Zigaretten erhöht, die mit deutlich mehr Teer und anderen Schadstoffen daher kommen.
  • Die Überregulierung der E-Zigarette und ihrer Liquids inkl. Versandverbot, führt zum illegalen Import aus dubiosen Quellen ( da sich anständige Händler nicht auf das Risiko einlassen).
  • Das grundsätzliche Verbot des Handels mit THC und bald wohl auch CBD, führt zu einem florierenden Handel für jeden kleinen Drogendealer mit einer Wärmelampe und einem kleinen Labor.

Ich habe nichts gegen eine vernünftige evidenzbasierte Regulierung von Liquids, z.B. Angaben von Allergenen, Grenzwerte für Inhaltsstoffe.
Aktuell sind die Grenzwerte für Nikotin völlig unrealistisch und nicht an die tatsächlich schädlichen Mengen angepasst. Es gibt bereits eine solide Datenlage, ab welcher Menge pro Kilogramm Körpergewicht, Nikotin negative Auswirkungen hat, nehmen wir doch diesen Wert, rechnen ihn hoch auf das Durchschnittsgewicht eines Erwachsenen, halbieren ihn und dividieren ihn durch 1000, dann haben wir eine realistische Puffwertgrenze für Nikotin.

Geräte sollten jedoch nicht im Tabakgesetz geregelt werden, hier sollten, die Gesetze für elektronische Geräte (CE Prüfung) ausreichen.

Die Tabaksteuer sollte entweder wieder reduziert werden um den Schmuggel zu unterbinden oder wenigstens sollte sie in kostenlosen Zugang zu Entwöhnungsprogrammen investiert werden. Und zwar in Programme, die auch nachweisbare Erfolge bringen. Zum Beispiel in Form eines Gutscheins für eine E-Zigarette, man würde dafür bestimmt Partner finden.

Und zuletzt das Cannabis. Dieses sollte wie alles in der Agrarwirtschaft unter sinnvollen Auflagen (bezüglich Dünger und Herbiziden, Insektiziden) gewerblich angebaut werden dürfen und es sollte maximal mit einer Genussmittelsteuer belegt werden, wenn es in den Privatverkauf geht, für den medizinischen Bedarf sollte es steuerfrei sein.

Es stehen uns für alle genug Forschungen und Studien zur Verfügung um eine sinnvolle Regulierung zu realisieren, die den Bürger nicht in seinen Freiheiten massiv einschränkt.

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Und die Erde ist flach, ja ne is klar

Fatale neue Lungenkrankheit durch E-Zigaretten

https://web.archive.org/save/https://mobil.krone.at/1979213

So lautet die sensationelle Schlagzeile in der Kronen Zeitung und wie so oft reiht sie sich damit in eine Reihe mit Bild (Deutschland ) und Blick (Schweiz).

Es lebe das Boulevard Blatt.

Natürlich konnte auch ich nicht umhin mir diesen “Artikel” anzusehen.

Als erstes springen mir da die 100 Verdachtsfälle ins Auge. Verdacht heißt nichts ist bewiesen.
Doch gleich darauf konfrontiert man den Leser mit 31 bestätigten Fällen.
Es soll der Eindruck entstehen, dass hier die E-Zigarette als Ursache bestätigt wurde.
Bestätigt wurde aber nur die Lungenerkrankung.

Von einem Zusammenhang mit dem Gebrauch elektronischer Zigaretten wird ausgegangen, noch sei aber unklar, ob die Krankheit durch die E-Zigaretten an sich oder bestimmte Inhaltsstoffe in den verwendeten Nikotin-Flüssigkeiten ausbricht.

https://web.archive.org/save/https://mobil.krone.at/1979213

Alleine dieser Absatz macht klar, dass der Schreiber keine Ahnung von der Funktionsweise einer E-Zigarette hat. Denn nur die Inhaltsstoffe können wenn überhaupt die Ursache sein.
Eine E-Zigarette ohne Inhalt ist eine leere Hülle, durch die man ungefiltert durchatmen kann.

Vorausgesetzt das Beratungsverbot in den USA hat nicht bereits dazugeführt, dass überwiegend verbrennede Watte geraucht wird, anstatt Liquid zu verdampfen, muss es also am Liquid liegen.

Nun ist die E-Zigarette samt ihrer Liquids aber schon lange genug auf dem Markt um zu wissen, dass nicht plötzlich eine Lungenkrankheit auftreten wird. Es liegt also weder an PG, VG oder Nikotin.

Natürlich könnte man nun noch ein besonderes neues Aroma vermuten, aber nein es ist ganz anders.

Die Patienten sollen vor Ausbruch der Krankheit verschiedene Substanzen mit ihren E-Zigaretten eingenommen haben – Nikotin-Flüssigkeiten, Marihuana-Konzentrate und „selbst gemachte Flüssigkeiten“.

https://web.archive.org/save/https://mobil.krone.at/1979213

Mit anderen Worten, man weiß nicht was die betroffenen tatsächlich in ihre Verdampfer gefüllt haben. Es ist nicht von THC auszugehen, da es in verdampfter Form nicht anders wirkt als in gerauchter (nur deutlich schwächer).

Es wurden also vermutlich eher Flüssigkeiten verdampft, die nichts in einer E-Zigarette verloren haben, genauso wie Rohrreiniger in einer Kaffeetasse.

Was genau, das werden wir nicht erfahren, denn Ziel des Artikels ist es eine vorgefasste Meinung bei den Lesern zu erzeugen, dass E-Zigaretten ganz furchtbare Folgen haben können.

Ganz besonders gefällt mir hier der Satz von Juul (kaum ist man in einem Tabakunternehmen integriert, hat man einen Pressesprecher und zu allem eine Meinung).

Juul, der größte Hersteller von E-Zigaretten, beteuert, „robuste Sicherheitsüberwachungssysteme im Einsatz“ zu haben.

Wer es nicht kennt, Juul ist ein geschlossenes Podsystem. Jedoch nur wenn man keine Finger hat, denn mit einem festen Druck auf den leeren Pod kann man die Kappe abziehen und auch dort einfüllen, was immer man möchte.

Wie in letzter Zeit häufiger sind die offenen Systeme bei E-Zigaretten wieder ins Visier von Medien und Politik (Pharma und Tabaklobby) geraten.

Jedoch würde ich gerne mal folgende Schlagzeile lesen: ” Diabetesspritzen lösen mysteriöse Krankheiten aus….. es wurde neben Insulin auch Heroin und selbstgemischte Flüssigkeiten in die Spritzen gefüllt.”

Wann werden mal Papes und Filtertips so in die Kritik genommen, weil sich die Mehrheit damit lieber Joints als Zigaretten dreht und dann noch all das hübsche Pfeifenwerk aus dem Growshop mit dem schönen grünen Logo. Die sind sowieso nur für bei uns illegales Rauchwerk gedacht.

Ich könnte mir eine Crackpfeife auf Amazon kaufen und sie auch dafür verwenden und kein Witzblatt, dass sich Tageszeitung schimpft käme auf die Idee, die Pfeife als Krankmacher hinzustellen.

Propylenglykol und Glyzerin, sind geprüfte Stoffe und können daher als Liquid weiterhin gefahrlos verdampft werden. Sollten tatsächlich Probleme auftreten, sucht einen Arzt auf, wie bei vielen anderen Lebensmittelzusatzstoffen, kann es auch hier zu Unverträglichkeiten kommen. Und genauso wie der Supermarktbetreuer dir nicht helfen kann wenn du Laktoseintolerant bist, kann es der Dampfshopverkäufer bei Unverträglichkeiten von PG oder VG, hier kann nur ein Arzt euch Klarheit verschaffen.

Jedoch sind derartige Vorkommnisse weder fatal noch mysteriös, sondern einfach nur Pech, und es bedeutet deshalb nicht, dass von E-Zigaretten bzw. deren Liquids eine generelle Gefahr ausgeht, genauso wenig wie von Milch oder Gluten für den gesunden Menschen, im Gegenteil, im Falle von Gluten kann ein völliger Verzicht ohne medizinische Notwendigkeit sogar zur Mangelernährung führen.

Und für den Tabakraucher, kann der Verzicht auf E-Zigaretten als Ausstiegshilfe, sogar zum verfrühten Ableben führen.

Wenn ihr also solche Artikel wie diesen aus der Krone lest, dann hinterfragt sie immer.

Auch ich habe gelernt alles zu hinterfragen, nicht nur wenn es um die E-Zigarette geht. Und langsam wundert es mich nicht mehr, dass die Verschwörungstheorien Hochkonjunktur haben und manch einer Expeditionen zum Rand der Erde macht, weil er nicht mehr weiß was er noch glauben soll, ohne es überprüft zu haben.
Wer weiß ob in 50 Jahren nicht genauso über E-Zigaretten gedacht wird, wie über Tabakzigaretten heute und unsere Kinder es gar nicht mehr hinterfragen, weil der Grund für diese Täuschung längst vergessen ist.

Heute kennen wir die Gründe noch. Tabakkonzerne freuen sich, wenn sie solche Fälle aufbauschen können um ein Verbot offener Systeme zu erwirken,

Das wird nur bei Verdampfern anfangen, dann kommen die Akkurtäger, denn solange es noch Akkuträger gibt, kann man sich selbst einen Verdampfer bauen, also wird man weiterhin die bösen “massenhaft” explodierenden Akkuträger in den Medien bringen, obwohl es sich in Wirklichkeit um ein paar Geräte handelte bei denen minderwertige Akkus nach einem Kurzschluss ausgegast sind.

Und gerade in den USA, wo man Schusswaffen im Supermarkt kaufen kann, wird man irgendwann selbstgebaute Mechmods mit entsprechenden Selbstwicklern nur noch im Darknet kaufen, während die Masse mit den FDA geprüften Tabaktoastern abgespeist wird, die immer noch krebserregend sind aber wenigstens von der FDA abgesegnet wurden, weil sie nur 400 statt 4000 Schadstoffe enthalten, wer will da schon E-Liquids, die mit 4 Inhaltstoffen auskommen, von denen keiner krebserregend ist.

Also wenn die Medien mir weiterhin die Erde als Scheibe verkaufen wollen, dann werde ich weiterhin deren Fakenews über den Rand kicken.

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Warum wir die E-Zigarette freisprechen

Das wurde ich allen ernstes auf Twitter gefragt. Zumindest wenn man die Aussage genau betrachtet.

(er hat mich übrigens inzwischen geblockt, weil ihm meine Argumente nicht gefielen)

Gefragt wurde ich, warum immer alle davon ausgehen, dass Dampfen nicht schädlich ist.

Das Thema ging im Kreis. Bei meinem “Diskussionspartner” hat es zwar auch nicht geholfen, aber versuchen wir mal ein Gleichnis, dass eigentlich jeder normale Mensch verstehen sollte.

Man stelle sich vor 2 Menschen stehen wegen Mordes vor Gericht.
Die beiden Menschen haben sich in der Mordnacht sehr ähnlich gesehen und man wusste nicht wer der Schuldige ist. Man stellt also beide vor Gericht und die Verhandlung beginnt.

Im Laufe der Verhandlung werden Beweise gesammelt, die einen der beiden schwer belasten.
Für die Schuld des anderen findet sich kein Beweis. Aber er hat auch kein Alibi.

Wie denkt ihr würde die Verhandlung ausgehen?

Wir würden den Schuldigen einsperren und den anderen gehen lassen, denn es gibt keine Beweise für seine Mittäterschaft. Nur die Abwesenheit von Beweisen, dass er es nicht war.

Genau so verhält es sich mit dem Dampf einer E-Zigarette. Es gibt keinerlei belastende Beweise für irgendeine Schädlichkeit. Und nur weil wir keine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen können, heißt dass nicht, dass der Dampf gefährlich wäre. Er bleibt harmlos.

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Warum Warnhinweise auf E-Zigaretten?

Seit Mai 2017 sind Warnhinweise auf E-Zigaretten und Liquids Pflicht. Es muss z.b. in Österreich auf der Verpackung jeder Hardware der folgende Satz stehen: der Gebrauch dieses Produktes kann gesundheitliche Schäden verursachen.

Aber warum steht das da drauf? Nicht weil es wahr wäre nein sondern damit wir glauben dass es wahr ist. Die Auswirkungen werden langsam sichtbar. Auf Twitter begründet eine Ärztin Regulierungen von E-Zigaretten mit dem Warnhinweis aus Amerika der lautet: this product contains nicotine a very addictive substance.

Nun wird eine Warnung die wissenschaftlich gar nicht fundiert ist sondern per Gesetz vorgeschrieben ist als Begründung einer Wissenschaftlerin verwendet um neue Gesetze zu fordern. Wie lächerlich ist das denn?

Des weiteren wurde ich auf Twitter damit konfrontiert dass sich jemand beschwert er müsse meine Chemikalien einatmen , weil ich so egoistisch bin und dass man doch beides also Rauchen und Dampfen verbieten sollte . Dass auch die Luft aus Chemikalien besteht nämlich Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxid und noch einige mehr hat dieser wohl nicht gewusst , jedoch vielleicht sollten die Leute aufhören nur zuzuhören was vermeintliche Experten von sich geben da diese sich offensichtlich auch nicht informieren sondern nur nachplappern was ihnen von der Regierung vorgekaut wird die es wiederum von Lobbyisten ein geflüstert bekommt.

Stattdessen sollten wir alle anfangen uns abseits von Facebook und anderen sozialen Medien wieder richtig zu informieren. Wir haben verlernt zu recherchieren. Als das Internet noch jung war, war dies noch die Hauptbeschäftigung. Heute nehmen wir alles hin was man uns in Facebook und Co vorlegt und sagen noch danke.

Das Internet ist mehr als Facebook .  Es gibt die Studiendatenbank von ExRaucher. Es gibt die Nebelkrähe. Es gibt jede Menge Blogs die auch von Wissenschaftlern betrieben werden und von Laien, die fundierte Informationen bieten wenn es um das Thema dampfen geht.

Die letzten denen wir glauben sollten sind sogenannte Experten die ihre Standpunkte mit Warnhinweisen untermauern die gesetzlich vorgeschrieben sind obwohl es keine wissenschaftliche Begründung gibt.

Setzt euch an den Computer nutzt eine neutrale Suchmaschine und informiert euch über Studien zum dampfen und gerne im Vergleich auch zum rauchen und macht euch euer eigenes Bild aber bitte lasst euch nichts von anderen erzählen denn auch wenn sie es gut meinen sind 90 % der Dinge die man aus zweiter Hand erfährt wie stille Post und die echte Information ist längst verloren gegangen .

Ich selbst muss mich auch endlich von Facebook entfernen und hoffe dass meine Freunde Verständnis dafür haben denn es funktioniert einfach nicht mehr. Wenn das erste was ich öffne wenn ich mein Smartphone in die Hand nehme immer nur Facebook ist begrenze ich meine Möglichkeiten . Auch wenn wir im Zeitalter des Internets glauben dass wir alle Experten sind so führt doch nur gewissenhafte Recherche und gewissenhaftes Lernen zu echtem Wissen und nicht zu gefährlichem Halbwissen.

PS. Ich habe diesen Beitrag komplett mit der Sprachsteuerung meines Tablets geschrieben und bitte euch daher Fehler die mit Sicherheit vorkommen zu verzeihen.

Gute Nacht.

 

 

 

 

 

 

 

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Nikotinsalz

… der neue Hype der gar nicht so neu ist.

Sonntags gucke ich immer SteamTeam und habe schon 2 mal gehört, dass nach Nikotinsalz gefragt wurde.

Sebastian hält nichts davon, aber was steckt dahinter.

Nun eine kurze Googlesuche bringt als erstes mal Klarheit. So neu ist das gar nicht. Bereits vor 2 Jahren kamen diese auf dem Dampfermarkt auf.

Jetzt sind sie wieder da. Ob sie sich diesmal durchsetzen wird sich zeigen.

Das Dampfen ist jung und für manche Dinge war die Zeit noch nicht gekommen aber nun ist sie es.

Früher hieß es wer braucht schon mehr als 20 Watt. Jetzt sind bereits 80-90 Watt üblich und sogar Einsteigergeräte bieten hohe Leistungen und Kapazitäten an.

Aber was ist nun der Sinn von Nikotinsalz?

Nikotinsalz soll einen schnelleren Nikotinkick erzeugen als bei der üblichen Aufnahme von Dampfern wo die Aufnahme langsam über die Blutbahn erfolgt.

Zielgruppe sind hier umstiegswillige Raucher. Sie sind den schnellen Kick der Zigaretten gewohnt.

Ist es nun gut oder schlecht?

Weder noch, es ist einfach nur anders.

Es ist nicht besser aber für Einsteiger vielleicht effektiver. Für den erfahrenen Dampfer könnte es durchaus auch seinen Reiz haben.

Nikotin hat einen anregenden und entspannenden Effekt. In Stresssituationen könnte daher ein Liquid mit Nikotinsalz tatsächlich schnellere Befriedigung verschaffen und so das Dauernuckeln verringern.

Ich jedenfalls bin neugierig geworden und werde mir mal so ein Liquid zum Testen besorgen.

Danach gibt’s dann gerne einen subjektiven Erfahrungsbericht.

Jedenfalls wer überlegt es zu probieren. Ich denke wer aktuell mit Nikotin dampft kann es auch mit Salzen probieren.

Das Nikotinsalz Experiment

Update Nikotinsalz

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Nein ich bin nicht süchtig

Nachdem mir eine unbekannte Person gestern auf Twitter mal wieder vorgeworfen hat, ich wäre süchtig und auch meine Mutter, das in Frage stellte, weil ich in Krankenhaus vor meiner OP immer wieder rausmarschiert bin um zu dampfen, möchte ich eins klar stellen.

Nein ich bin nicht süchtig. Und das kann ich ganz einfach belegen. Nämlich mit der Definiton von Abhängigkeit laut Wikipedia:

Abhängigkeit (umgangssprachlich Sucht) bezeichnet in der Medizin das unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es beeinträchtigt die freie Entfaltung einer Persönlichkeit und zerstört die sozialen Bindungen und die sozialen Chancen eines Individuums.[1] In den Fachgebieten Psychologie und Psychiatrie werden verschiedene Formen von Abhängigkeit beschrieben:

  1. Abhängigkeitssyndrom durch psychotrope Substanzen (substanzgebundene Abhängigkeit, stoffliche Abhängigkeit, s. a. Toleranzentwicklung),

  2. Schädlicher Gebrauch von körperlich nichtabhängigkeitserzeugenden Substanzen,

  3. Substanzungebundene Abhängigkeit (nichtstoffliche Abhängigkeit), sowie

  4. Co-Abhängigkeit, wenn Tun oder Unterlassen von Bezugspersonen die substanzgebundene Abhängigkeit einer Person stärkt.

Zu Nummer 1: Liquid mit oder ohne Nikotin ist keine psychotrope Substanz. Liquid wie wir es kennen, also PG,VG, Aromastoffe und wahlweise Nikotin machen körperlich nicht abhängig.

Zu Nummer 2: Dies würde auf die Nutzung von Tabakzigaretten zutreffen, da ich mich als Raucher wissentlich geschädigt habe. Ich schädige mich nicht selbst durch das Dampfen. Es gibt keine nachgewiesenen gesundheitlichen Folgen, die ich billigend in Kauf nehme. Sollte es einmal einen solchen Nachweis geben, habe ich die freie Entscheidung aufzuhören.

Zu Nummer 3: psychische Abhängigkeit ist das unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diese wäre gegeben, wäre ich nach der OP mit Katheter und Schmerzen gegen jede Vernunft dampfen gegangen oder hätte ich die Hausordnung missachtet um im Krankenbett zu dampfen. Beides war nicht der Fall. Ich bin kein unötiges Risiko für meine Gesundheit eingegangen nur um zu dampfen.

Zu Nummer 4: da keine Substanzgebundene Abhängigkeit vor liegt (siehe Punkt 1) schließt sich auch die Co-Abhänigigkeit aus. Und ich kenne Fälle von Co-Abhängigkeit um Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch aus meinem Umfeld.

Man kann also zusammenfassend sagen, dass weder eine Abhängigkeit noch ein Missbrauch vorliegt.

Ja ich genieße den aromatisierten Dampf und empfinde es als entspannend und daher mache ich es gerne nebenbei am Computer oder beim fernsehen und wenn mir langweilig ist dann eben auch. Aber ich werde nicht nervös, wenn ich nicht dampfen kann (körperlich) oder aggressiv (psychisch). Ich kann also ohne schlechtes Gewissen weiterdampfen. Genauso wie Kaffee trinken, Schokolade essen oder in der Sauna sitzen. Alles Dinge die ich gerne mache, wenn ich die Gelegenheit habe, aber keinen Missbrauch beitreibe, der mich körperlich oder geistig schädigen könnte.

In diesem Sinne.

Gut Dampf alle zusammen.

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Wenn Kritik kritisiert wird…

… oder auch, der Guru hat gesprochen. Nur leider nichts verstanden.

Gestern war ich im Diaspora unterwegs und stoße auf einen Artikel der SZ mit dem bezeichnenden Titel “Das Gift schmeckt nach Bratapfel”.

Keine Frage, diesen Titel hat SZ bewusst gewählt um Dampfer anzusprechen, denn nur wir erkennen sofort, hier geht es um Liquids.

Nun war ich klar schon leicht angesäuert ob dieses Clickbaittitels und musste da rein schauen, wollte ich mir doch die Empfehlungen des Dampfcafés zu Herzen nehmen und ggf. einen Leserbrief verfassen. Tja Pustekuchen. Es war ein Bezahlartikel.

Also nur mal ein paar Infolinks als Kommentar hinterlassen, eine Screenshot gemacht und diesen zur Diskussion gestellt. Kurbelursel sah es offensichtlich wie ich, was den reißerischen Titel angeht und hat beschlossen einfach nur mal darauf einzugehen und ihre Kritik als offenen Brief formuliert und uns in ihrem Forum zur Verfügung gestellt.

Das wiederum nahm der Guru zum Anlass über sie herzuziehen.

Sie sei eine eskalierende Wutdampferin. Urteilt selbst hier gehts zum Artikel: http://www.mered.de/forum/allgemeine-diskussion/leserbrief-sz-gift-ezigarette.

Aber an einem Punkt habe ich das lesen direkt abgebrochen, beim Zitat:

Was stört es eine deutsche Eiche, wenn ein Schwein sich an ihr kratzt?

Wer hier die Eiche und wer das Schwein sein soll, dürfte euch klar sein. (Zum Glück sind Schweine deutlich intelligenter als Eichen).

Die Frage ist also, wer ist hier eskaliert und darf man seit neuestem die Titelwahl von Artikeln nicht mehr kritisieren? Dass er den Artikel für ausgewogen hält, heißt schließlich nicht, dass er damit auch recht hat. Den Wunsch nach Anonymität zu verurteilen, wenn man sich selbst als Einzelperson gerne als Team präsentiert, ist für mich die Heuchelei des Tages.

In diesem Sinne.

Lg und Vape On

Eure Lilith

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Offener Brief an Puls 4 Pro und Contra

Jeder von uns wünscht sich eine offene Diskussion zum Thema E-Zigarette, Liquids und TPD2.

Ich schreibe daher an meinen Lieblingssender Puls4 da dieser mit seinem Format Pro und Contra eine gute Plattform bieten würde.
Ich hoffe, dass man das Thema aufgreift.
Hier der Brief:

Sehr geehrtes Puls4 Team,

sehr geehrte Frau Corinna Milborn,

sehr geehrter Herr Thomas Mohr,

jeden Montag schaue ich meist mit Bauchweh Pro und Contra und bin auf Twitter immer fleißig dabei. Und oft möchte man zu gerne live dabei sein in eurer Runde.

Ich finde euer Format toll und möchte daher einen Themenvorschlag einreichen, der unbedingt diskutiert werden sollte.

Es geht um das Thema „Dampfen – der alternative Genuss zum Rauchen“

Dampfen nennt man unter Konsumenten den Gebrauch von E-Zigaretten und zwar deshalb weil hier keine Verbrennung stattfindet, also kein Rauch entsteht, sondern eine Flüssigkeit (allgemein Liquid genannt) verdampft wird.

Das Dampfen gibt es in Österreich erst seit ein paar Jahren. Die Technologie wurde aber schon Mitte des 20. Jhd in den USA erfunden, konnte sich aber damals noch nicht durchsetzen, weil die Gefahren des Rauchens noch nicht so bekannt waren.

2003 wurde dann die erste E-Zigarette von Hon Lik patentiert.

Und damit trat sie ihren Siegeszug durch die ganze Welt an. Inzwischen kennt man den Dampf überall und sieht immer mehr Menschen mit E-Zigaretten in allen Formen und Varianten auf den Straßen und das ist auch gut so, denn der Dampf ist zwischen 95 und 99% weniger schädlich als Tabakrauch. Außerdem gibt es keine Belastung der Umwelt durch Dampf.

Trotz dieses Fakts wird die E-Zigarette und ihr Liquid in der EU und den USA mit aller Härte reguliert und damit gegenüber der Tabakzigarette benachteiligt.

Ein Beispiel:

In der Tabakprodukterichtlinie 2 der EU wird die Größe von Liquidflaschen auf 10ml und der Nikotingehalt auf 20mg/ml begrenzt. Begründet wird dies mit der vermeintlichen Giftigkeit von Nikotin, die aber so gar nicht vorhanden ist. Die allgemein angenommene Grenze für die Tödlichkeit von Nikotin basiert auf einem Selbstversuch im 19. Jahrhundert, der nicht tödlich aus ging und daher nur beweist, wieviel nicht tödlich ist. Inzwischen weiß man, dass die Gefahr weitaus geringer ist.

Der einzig bekannte Todesfall durch Nikotinvergiftung (ein Suizid) benötigte 10.000 mg Nikotin. Wenn man also die Grenze großzügig bei 5000mg setzen würde, wäre das eine Flaschengröße von 250ml mit 20mg/ml Nikotin.

Die gängigen Liquidhersteller nutzen Flaschen mit 30 bis 120 ml und dabei Nikotinstärken von 3 oder 6 mg/ml. Man käme also gerade mal auf 720mg Nikotin bei einer 120er Flasche mit 6 mg/ml. Also eine Menge mit der eine tödliche Vergiftung unmöglich ist. Maximal führt diese Menge zu Übelkeit und Erbrechen.

Es gibt also keine Begründung für die Regulierung der Flaschengröße bei gleichzeitiger Regulierung der Nikotinmenge so wie sie hier stattfindet.

Österreich hat noch einen drauf gesetzt. Mit 20.5.2016 wurde ohne Übergangsfrist der Versandhandel mit allen Produkten rund um die E-Zigarette verboten. Also auch mit den unbefüllten Geräten. Selbst eine Tabakpfeife darf man online kaufen.

Begründet wurde das Gesetz mit dem Jugendschutz. Weil die Länder nicht in der Lage waren den Jugendschutz auf E-Zigaretten und Liquids auszuweiten, wurde der Versand verboten. Es verbietet aber kein Gesetz den Verkauf von E-Zigaretten an Kinder (!) in Trafiken oder im Fachhandel. Teilweise wurden E-Zigaretten schon an Tankstellen und in Supermärkten gesichtet.

Sie können also unkontrolliert an Kinder verkauft werden, aber dem Fachhandel wurde die Einnahmequelle abgedreht und dem Konsumenten die Auswahl genommen, denn E-Zigarettenhändler sind überwiegend Einzelunternehmen, nur wenige haben mehrere Filialen und selbst dann kann kein gemeinsames Sortiment garantiert werden.

In Vorarlberg sitzt ein Konsument der sein Liquid nicht bekommt es sei denn er fährt nach Wien und Umgebung. Bis zum 20.5. konnte er es bestellen.

Wem hat diese Regelung geholfen? Nur dem Großhandel, der Liquids in Trafiken vertreibt, damit wurde auf Umwegen erreicht, was man bereits versucht hatte. Man wollte die Liquids dem Tabakmonopol unterstellen, dieses Gesetz wurde vor dem Verfassungsgerichtshof erfolgreich bekämpft und aufgehoben. Und auch aktuell laufen die Vorbereitungen für eine weitere Klage der Händler (zu Recht) und die Wahrscheinlichkeit, dass auch dieses Gesetz aufgehoben wird, ist sehr groß. Es hat also wieder nur Geld gekostet. Geld des Steuerzahlers.

Gerne würde ich dieses Thema mit den Vertreter von Finanz und Gesundheitsministerium in Ihrer Sendung diskutieren. Als Vertreter für E-Zigaretten-Händler sollte der VFFED eingeladen werden, für die wissenschaftlichen Informationen Herr Prof. Bernd Mayer von der Uni Graz und natürlich müssen auch die Konsumenten durch den ÖDC vertreten werden.

Und natürlich würde ich gerne selbst teilnehmen.

Ich bin ein bisschen von allem. Ich blogge über das Thema E-Zigaretten und Politik, mein Partner ist Liquiddesigner und außerdem im E-Zigarettenhandel angestellt. Und ich schreibe überregional in einer Fachzeitschrift für Dampfer.

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie in den Quellen.

Ich hoffe von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

Elisabeth Eder

P.S. das Schreiben an die Redaktion wird auf meinem Blog veröffentlicht.

Quellen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Hon_Lik

https://www.elekcig.de/docs/Public-Health-England-E-Cigarettes-an-evidence-update-Deutsche-Uebersetzung.PDF

https://lilithssite.wordpress.com/2016/11/20/ueber-die-vermeintliche-giftigkeit-von-nikotin/

https://lilithssite.wordpress.com/

http://www.vffed.at/

http://www.oedc.at/web/index.php/de

http://www.bernd-mayer.com/

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Was sie schon immer über Aromen wissen wollten

​Aus dem Archiv rekonstruiert.  Ursprünglich gepostet im Mai 2015.

Wie versprochen geht es diesmal um die Aromen die unseren Liquids hinzugefügt werden damit der Dampf nicht nur sanft sondern auch lecker abgeht. Um mir selbst keinen Ärger zu machen und weil ihr ja eh alle wisst wer gemeint ist nenne ich keine Namen von sogenannten Experten sondern ersetze sie durch lustige Pseudonyme.

Daher zu unserer ersten Behauptung von Dr. “Schwarzzahn”. Dr. Schwarzzahn hat im Fernsehen zu uns gesprochen und sich dann auch noch in einer Zeitung interviewen lassen siehe hier. Im Fernsehen sagte er es gäbe 7000 bekannte Aromastoffe und einige davon seien krebserregend. Tja ich habe recherchiert laut BfR (die ja nicht gerade pro Dampf sind) gibt es sogar 10000 bekannte Aromastoffe, aber nur 2500 werden zur Herstellung von Aromen eingesetzt. Es sind für uns nur diese 2500 von Interesse, denn die Liquidhersteller sind auch keine Alchemisten und greifen natürlich auf bereits zugelassene Aromen zurück. Vorab krebserregende Aromen konnte ich bei meiner Recherche nicht finden, eventuell befinden sie sich unter den 7500 die nicht für die Herstellung von Aromen genutzt werden, das wäre dann natürlich besonders gerissen von Dr. Schwarzzahn.

Folgende Aromen sind zu unterscheiden:

Natürliche Aromastoffe werden mit physikalischen, enzymatischen oder mikrobiologischen Verfahren aus pflanzlichen, tierischen oder mikrobiologischen Ausgangsstoffen hergestellt, z.B. durch Extraktion und Destillation. Beispiele: Vanillin aus Vanilleschoten und L-Menthol aus Pfefferminzpflanzen.

Naturidentische Aromastoffe werden chemisch (synthetisch) hergestellt und sind mit einem natürlichen Aromastoff chemisch gleich. Beispiele: Vanillin und L-Menthol.

Künstliche Aromastoffe werden durch chemische Synthese gewonnen und kommen in Lebensmitteln nicht natürlich vor. Beispiel: Ethylvanillin.

Aromaextrakte werden mit physikalischen, enzymatischen oder mikrobiologischen Verfahren entweder aus Lebensmitteln oder aus Stoffen pflanzlichen, tierischen oder mikrobiologischen Ursprungs, die keine Lebensmittel sind, gewonnen. Es sind komplexe Stoffgemische, deren Zusammensetzung in Abhängigkeit der verwendeten Rohstoffe variieren kann.

Beispiel: ätherische Öle wie Citrus-, Anis- oder Fenchelöl.

Reaktionsaromen werden durch kontrolliertes Erhitzen einer Mischung aus verschiedenen Zutaten gewonnen, die nicht unbedingt selbst Aromaeigenschaften besitzen. Wie beim Backen und Braten entstehen dabei Röstaromen. Wichtige Ausgangssubstanzen sind Stickstoff (z.B. aus Eiweißbausteinen) und ein reduzierender Zucker (z.B. Traubenzucker).

Raucharomen werden aus Rauch hergestellt, der bei den herkömmlichen Verfahren zum Räuchern von Lebensmitteln eingesetzt wird. Dazu werden bestimmte Hölzer unter kontrollierten Bedingungen (Temperatur, Luftzufuhr etc.) verbrannt. Der Rauch wird in Wasser eingeleitet, fraktioniert und gereinigt. Dabei werden „Primärrauchkondensate“ gewonnen, aus denen unter Verwendung von Trägerstoffen Raucharomen hergestellt werden.  Diese werden in die Lebensmittel direkt eingearbeitet oder im Tauch- oder Sprühverfahren auf die Oberfläche aufgebracht. Geschmacksgebende Bestandteile von Raucharomen sind vor allem Phenole und Carbonylverbindungen (Aldehyde und Ketone). Im Rauch kommen aber auch unerwünschte Stoffe vor, z.B. polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzo[a]pyren. Der Gehalt solcher Stoffe im Raucharoma ist gesetzlich begrenzt und kann durch kontrollierte Herstellungsbedingungen niedrig gehalten werden.

Trägerstoffe

Viele Aromastoffe sind sehr geschmacksintensiv. Sie lassen sich in konzentrierter Form schlecht verarbeiten. Deshalb werden zur Verdünnung Trägerstoffe – z.B. Alkohol, Stärke oder Milchzucker (Laktose) – verwendet, die mit den Aromastoffen vermischt werden. Nach Angaben der Aromenhersteller kann in den verarbeiteten verzehrfertigen Lebensmitteln bis zu 0,2 % Alkohol vorkommen (Quelle: Deutscher Verband der Aromenindustrie e.V., www.aromenhaus.de).

Es gibt auf EU-Ebene sogenannte Gremien an denen unter anderem die WHO beteiligt ist. Aufgabe dieser Gremien ist es die Bedenklichkeit der Aromastoffe einzuschätzen. Bis zum Jahr 2000 wurden 600 Aromastoffe als unbedenklich eingestuft, seit 2000 wurden 2100 weitere Stoffe untersucht wovon 1700 bereits als unbedenklich eingestuft wurden. Zu etwa 400 Aromastoffen fordert das Gremium zusätzliche toxikologische Studien, bevor die Bewertung abgeschlossen werden kann (es kann also sein, dass auch diese die Unbedenklichkeitsbescheinigung noch erhalten).

Folgende Stoffe mit Aromaeigenschaften sind gesundheitsgefährdend und dürfen daher nicht eingesetzt werden: Agaricinsäure, Aloin, Capsaicin, Cumarin, Hyperizin, Beta-Asaron, Estragol, Blausäure, Menthofuran, Methyleugenol, Pulegon, Quassin, Safrol, Teucrin A und Thujon. Ihr solltet also bei Kauf in Deutschland keine Aromen erhalten die einen dieser Stoffe beinhalten. Bitte beachtet aber, dass die meisten dieser Stoffe natürlich in Lebensmitteln vorkommen (hier gibt es Höchstgrenzen die eine Gesundheitsgefährdung ausschließen sollten).

Da Dr. “Schwarzzahn” und Frau Dr. ” Wir müssen an die Kinder denken” gerne auch auf die Möglichkeiten einer Aromaallergie hinweisen, sei folgendes gesagt: Etwa 1 bis 3 % der Erwachsenen leiden an Lebensmittelunverträglichkeiten. Davon ist nur ein Teil immunologisch bedingt (Allergien), während der andere Teil auf andere Mechanismen zurückzuführen ist (Pseudoallergien). Das Immunsystem reagiert in erster Linie auf größere Biomoleküle wie Proteine. Aromastoffe dürften insofern – wenn überhaupt – nur einen geringen Anteil an den Lebensmittelallergien haben. ( ein geringer Anteil von 1-3% also 0,0…..%). Wie schon weiter oben ausgeführt, kann Milchzucker als Trägerstoff für besonders intensive Aromen verwendet werden, Milchzucker ist aber kennzeichnungspflichtig, ihr müsste also beim Aromakauf darauf achten und es kann nicht passieren (bin ja selbst Laktoseintoleranz und wenn in meinem Bananamilkshakeliquid Laktose drin wäre hätte ich es sicher schon gemerkt 🙂 )

Ein besonderer Fall ist Perubalsam, das Harz des Balsambaumes, das rund 30 Substanzen enthält. Perubalsam wird als natürliches Aroma z.B. in Backwaren eingesetzt und kann Unverträglichkeitsreaktionen auslösen. Perubalsam ist das vierthäufigste Kontaktallergen und kann bei oraler Aufnahme eine Systemische Kontaktallergie auslösen. Der Verband der Aromenindustrie hat auf diese Problematik reagiert und seinen Mitgliedern empfohlen, kein Perubalsam in Lebensmitteln einzusetzen.

Meine Recherche zu Perubalsam hat ergeben, dass es wohl einen bitteren Vanillegeschmack hat. Da ich nicht weiß was die Herstellung von Vanillin bzw. Perubalsam kostet, besteht natürlich die Möglichkeit, dass Aromen aus 3.Weltstaaten die unsere Standards nicht haben, Perubalsam nutzen, da sich Vanillin aber sehr leicht extrahieren und auch künstlich herstellen lässt, greift einfach zu Produkten aus der EU und nicht aus Schwellenländern wenn ihr sicher sein wollt. Als Fan von Hardware aus China (Joyetech, Eleaf und Konsorten) will ich nicht grundsätzlich davon ausgehen, dass Aromen aus China gefährlicher sind. Ein Blick in die Fabriken von Joeyetech (die ja auch Liquids führen) lässt eigentlich ganz gute Schlüsse zu, es wird dort teilweise sauberer gearbeitet als in Deutschland oder Österreich, jedenfalls sauberer als in meiner Küche wo ich meine Liquids mixe.  Und am Ende zählen nur eure eigenen Standards nicht die der EU, denn ich nutze ja auch immer noch einen Holzkochlöffel und keinen Kunststoff wie die EU es vorschreibt (für Restaurants).

Quelle: http://www.bfr.bund.de/de/aromastoffe_und_aromen-54440.html

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Geleaktes Dokument des aktuellen WHO Treffens in Russland

Aus dem Archiv rekronstruiert.

.Originalpost vom 17.10.2014

8bb28-who-endsHallo heute geht es um die Übersetzung von
http://velvetgloveironfist.blogspot.co.uk/2014/10/leaked-document-shows-whos-hard-line-on.html?m=1

Der Blogger hat die einzelnen auf dem Bild schlecht lesbaren Punkte zusammen gefasst im folgenden die originalgetreue Übersetzung:
(a) [verhindern das Nichtraucher und Jugendliche e-Zigaretten verwenden]
(b) die potentielle Gesundheitsgefahr für e-Zigarettennutzer so weit als möglich reduzieren und Nicht-Nutzer vor den Emissionen der Dampfer schützen
(c) (frei zusammengefasst) verhindern das über den nicht bewissenen gesundheitlichen Nutzen Werbung gemacht wird oder das ein falscher Eindruck über den Nutzen und die Emissionen der e-Zigarette entsteht
(d) Die Tabakkontrolle ist vor kommerziellen oder anderen eigennützigen Interessen in Bezug auf E-Zigaretten inklusive derer der Tabakindustrie mit Maßnahmen zu schützen ( hier wird Artikel 5.3. erwähnt aber ist bereits durchgestrichen)
3. Die Parteien sind dazu angehalten e-Zigaretten entweder zu bannen oder folgenden Produkten gleich zustellen: Tabak, Medizin oder andere Konsumprodukte mit besonderem Schutz der Gesundheit insbesondere gefährdeter Gruppen (z.B. Schwangere)
(WHO) rät dringend den Parteien Werbung, Promotion und Sponsoring durch e-Zigaretten zu unterbinden oder zu regulieren.
5. Rät den Parteien die Verwendung von E-Zigaretten zu überwachen in Bezug auf die relevanten Fragen in allen geeigneten Untersuchungen zu Risikofaktoren für nicht übertragbare Krankheiten.
Die durchgestrichenen Passagen im Bild lassen vermuten dass es sich nicht um die Endfassung handelt, aber was wir hier zu sehen kriegen ist schon schlimm genug.