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Jeder weiß wie man es nicht macht

Aber keiner weiß wie man es macht.

Ist euch das schon aufgefallen?

Egal um welches Thema es geht. In den sozialen Netzwerken haben alle Leute eine Meinung und gehen auch davon aus selbst richtig zu liegen.

Aber diese Meinungen sind niemals konstruktive Vorschläge wie man es besser machen kann.

Nein eigentlich bringen alle nur Beiträge darüber wie man etwas nicht macht.

Es ist eine Meinungspolitik des Stillstands.

Ich weiß nicht wie, aber so sicher nicht.

So könnte man die Essenz vieler Aussagen zusammenfassen.

Ich engagiere mich gerne für die Dinge die mir wichtig sind und ich mache gerne Vorschläge.

Und wenn innerhalb meines sozialen Umfelds Widerstand kommt, dann kann man das ausdiskutieren.

Es kommen sinnvolle Gegenvorschläge und auch wenn ich es manchmal als mühsam empfinde (weil ich mich natürlich auch erst mal im Recht sehe), kommt man voran.

Aber außerhalb meiner persönlichen Blase läuft das anders.

Meine Meinung, meine Vorschläge, die mögen Sinn machen, aber sie zählen gar nicht.

Zustimmung ist praktisch nicht vorhanden, wenn dann ist man dagegen.

Teilweise auch mit haarsträubenden Begründungen oder mit Gründen die keine sind.

Ich habe zum Beispiel wegen der fehlerhaften Berichterstattung im ORF zum Thema E-Zigarette eine Petition geschrieben.

Meine Petition ist gut begründet und mit Quellen belegt und würden sich tatsächlich genug Menschen daran beteiligen, könnte man zumindest mal mit den richtigen Leuten ins Gespräch kommen.

Aber auch hier hört man immer nur, daß bringt nichts etc.

Aber Gegenvorschläge gibt’s keine.

Nehmt es mir nicht übel, aber wenn man weiß dass es nichts bringt, dann muss man auch wissen, was etwas bringt.

Man kann auch nicht immer alle Schritte auf dem Weg zum Ziel überspringen.

Was ist wichtig? Wir müssen mit den richtigen Leuten reden. Den Entscheidungsträgern.

Wie komm ich dazu? Ich brauche Aufmerksamkeit, zum Beispiel von den Medien.

Wie bekommt meine Petition mediale Aufmerksamkeit, durch genug Unterstützung. Also durch Unterschriften.

Und wenn es um ein Thema geht, dass nicht nur Österreich betrifft. Also die E-Zigarette. Dann müssen dass auch wenn Open Petition es separat anzeigt, nicht nur Unterschriften aus Österreich sein.

Jede Stimme zählt. Lest euch mal die vielen Kommentare auf der Petitionsseite durch (danke an alle die sich die Mühe gemacht haben).

Da fordert niemand ausschließlich positives über E-Zigaretten zu hören.

Nein wir wollen nur korrekte Angaben. Und nur mit eurer Unterstützung kann ich mir Gehör verschaffen um für euch alle genau diese Forderung an die Öffentlichkeit zu bringen.

Zusammen mit den Quellen, die belegen, dass die Berichterstattung zur Zeit viel zu einseitig und teilweise bewusst irreführend ist.

Deshalb jetzt meine Meinung wofür ich bin und nicht wogegen.

Ich bin für korrekte Inhalte im öffentlich rechtlichen TV, für alle die nicht die Zeit und Muße haben sich im Internet aus tausenden Quellen, fundierte Informationen zu suchen.

Ich bin dafür, dass Raucher wie Nichtraucher wissen sollen, dass sie sich nicht vor dem Dampf der E-Zigaretten Nutzer fürchten müssen.

Raucher sollen wissen, dass es anders geht, ohne Krebsrisiko und Kurzatmigkeit, aber eben auch mit Dingen die man beachten muss (zb Allergene)

Nichtraucher sollen wissen, was sie tun, wenn sie neugierig sind und es ausprobieren wollen.

Ich werde nicht sagen, wer nicht raucht oder dampft sollte auch nicht damit anfangen, das steht mir gar nicht zu. Denn das könnte man auf viele andere Genussmittel ausweiten.

Noch nie hat mich jemand gefragt warum ich Kaffee trinke. Nur warum ich ihn bei Starbucks kaufe.

Noch nie hat mich jemand gefragt warum ich diverse Liköre im Schrank habe.

Kein geistig gesunder Mensch will sich bewusst Schaden zu fügen.

Wir wollen nur das Leben genießen und wir verdienen korrekte Informationen.

Immer nur dagegen sein bringt uns nicht weiter. Wir stecken fest.

Bitte denkt darüber nach.

Engagiert euch für Fortschritte in allen Bereichen des Lebens.

Der Stillstand war gestern, jetzt gehen wir gemeinsam weiter

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Das haben wir immer so gemacht

Als Kinder lernten wir Pluto als Planeten kennen.

Wer kennt nicht das Sprichwort :

Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten

Später wurde Pluto zum Zwergplanet erklärt. Und heute sagt der NASA Direktor für ihn ist Pluto immer noch ein Planet. So hat er es gelernt.

Und ja am Ende des Tages ist es total egal. Denn als Kinder waren Planeten für uns alle wie die Erde.

Heute wissen wir das kein anderer Planet im Sonnensystem egal ob Zwerg oder nicht für uns bewohnbar ist. Auch keiner der Monde.

Zumindest nicht ohne weiteres.

Und wir müssen uns einfach klar machen, dass es nie so wichtig war wie heute, dass wir uns weiter entwickeln und alte Gewohnheiten ablegen.

Aber es gibt auch Dinge, die früher selbstverständlich waren und es heute nicht mehr sind obwohl sie es sein sollten.

Zum Beispiel Ohrringe für Babys und Kleinkinder.

Ich hab meine Ohrlöcher mit 5 Jahren bekommen. Und es hat nicht weh getan. Also was spricht dagegen.

Aber auch unter Erwachsenen hat sich einiges zum negativen verändert.

Bodyshaming zum Beispiel.

Selbst in Filmen und Serien, die im Mittelalter spielen sieht man keine Haare unter weiblichen Achseln oder an den Beinen.

Und auch der Intimbereich muss mindestens getrimmt sein.

Als Kind fand ich den Damenbart bei den Omis zwar amüsant aber ich wusste, das ist normal.

Natürlich sind all diese Dinge nur in den sozialen Medien relevant.

Genauso wie die Wespentaille oder Size Zero.

Auf der Straße juckt es keinen ob ich rasierte Beine habe. Und auch meine Achselhaare sorgen maximal im Sommer in der U-Bahn für Nasenrümpfen, aber das tun sie dann auch bei männlichen Achseln.

Natürlich war früher nicht alles besser. Ich habe vieles auf das ich nicht mehr verzichten würde.

Für unser echtes soziales Leben wäre es aber sicher besser wenn die Läden nicht so lange auf hätten und man abends mal im Wirtshaus essen geht (das war früher auch locker leistbar, weil alle da waren und sich die Wirtschaft rentiert hat).

Wir würden auch weniger wegwerfen, wenn wir gezwungen sind bewusster einzukaufen, weil wir nicht alles jederzeit bekommen können.

Die Vorteile der Gegenwart sind aber auch eindeutig. Wir müssen keine Zigaretten mehr rauchen um Nikotin zu konsumieren. Wir können jetzt dampfen.

Wir müssen nicht im Weihnachtsstress am 8.Dezember alle Geschenke kaufen, weil wir alles online und in Ruhe am Sofa kaufen können.

Also nein wie müssen nichts so machen oder sehen weil es immer schon so war. Aber manche Entwicklungen vor allem im Social Media sollten wir wirklich überdenken.

Umweltschützer wurden auch früher belächelt. Heute werden sie online öffentlich fertig gemacht. Es wird zum Beispiel gezielt auf Behinderungen aufmerksam gemacht (Gretas Asperger) und die Leute werden runter gemacht.

Warum zum Beispiel lese ich heute so Sachen wie Ohrringe bei Kindern gehen ja mal gar nicht. Gleichzeitig werden die Kinder aber in Outfits gesteckt, die sie zu Miniaturausgaben von uns machen.

Für manche ist das Bild im Social Media so wichtig, dass Kinder nicht mehr Kinder sein dürfen, das jeder Makel retuschiert oder verschwiegen wird.

Und alles was nicht perfekt ist, wird fertig gemacht. Und jeder muss sich in alles einmischen.

Leben und Leben lassen, das haben wir immer so gemacht, und das sollten wir uns vielleicht mal zurück holen in die Gegenwart.

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Aufklärung der mysteriösen Lungenkrankheit

So nun hat Public Health von Kings County für Aufklärung gesorgt. Diese Fakten werden aber wohl kaum die große Welle machen.

Die sind nicht mehr mysteriös genug.

Was war nun genau das Problem?

Nun es war nicht die E-Zigarette sondern, die Tatsache, dass damit Cannabis konsumiert wird.

Der Bericht lässt zwar auch zu wünschen übrig, denn es ist die Rede von Cannabis oder CBD Öl.

Die Vermutung ist, dass mit Cannabis THC gemeint ist. Jedenfalls aber ist klar, dass in Öl Form konsumiert wurde.

Bei der Arbeit werde ich oft gefragt ob man THC bzw. CBD Öle Dampfen kann.

Dies kann ich immer nur verneinen. Nicht wegen gesundheitlicher Bedenken, denn ich bin weder Arzt noch Wissenschaftler.

Ich bin Dampfer. Und ich weiß das Öle den Verdampfer ruinieren. Deshalb habe ich immer davon abgeraten.

Nun dürfte der aktuelle Fall die Auswirkungen zeigen wenn man verdampftes Öl inhaliert.

Die betroffenen bekamen eine Atemwegsdepression.

Dies führte teils bis auf die Intensivstation wegen der daraus folgenden Sauerstoffunterversorgung.

Natürlich muss man das Öl dafür nicht in einer E-Zigarette verdampfen.

Auch ein längerer Aufenthalt in einer Dampf Sauna hätte diesen Effekt. Vor allem wenn der Dampf CBD oder THC enthält, dass muskelentspannend wirkt.

Diese muskelentspannende Wirkung ist bei anderen Problemen sehr wünschenswert. Aber man wünscht sie sich nicht für die Lunge.

Daher mein Rat an euch. Kauft eure Liquids nur im Fachhandel. Wenn ihr CBD oder THC aus medizinischen Gründen konsumieren müsst, dann sprecht die Art der Verabreichung vorher mit einem Arzt ab.

Natürlich entwickelt sich der Dampfer Markt rasant weiter. Aber nicht alles was man mit einer E-Zigarette tun kann, sollte man auch tun.

E-Zigaretten sind für Liquids gemacht. Liquids aus PG und VG. Erprobten Stoffen aus Theater und Disconebel.

Also wenn dir jemand sagt, ja klar du kannst ruhig CBD Öl in deinen Verdampfer füllen, dann solltest du schleunigst den Shop wechseln.

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Warum wir kaufen, was wir kaufen

Und warum wir kritischer werden sollten

Wir verwenden Haarshampoo, Zahnpasta und Cremes die mit Versprechen locken wie Zahnschmelz härten, Haare an der Wurzel stärken oder die Hautalterung verringern.

Stimmt das? Vermutlich, denn sonst dürfte es nicht drauf stehen, aber wie effizient. Ist der versprochene Effekt überhaupt für den Laien sichtbar oder handelt es sich um mikroskopische Effekte?

Dampfer sind kritische Kunden

Das Dampferleben beginnt meistens sehr unkritisch. Wir sind Raucher gewesen, wir haben uns bewusst selbst geschädigt und daher keine hohen Ansprüche gestellt. Erst das Extrembashing gegen die E-Zigarette, dass uns eine unmittelbare Gefahr vorgaukelte hat tatsächlich Raucher vom Versuch abgehalten.

Aber nach einiger Zeit werden einige von uns kritischer. Mit der Verbesserung der Gesundheit steigen auch die Ansprüche an andere Produkte. Wir schauen genauer hin, informieren uns durch mehrere Quellen und sind generell informierter als der Durchschnittskonsument.

Nikotinersatzpräparate praktisch wirkungslos

Die Werbung gaukelt uns vor mit Nikotinersatzpräparaten dem Rauchen zu entsagen, aber eine Übersichtsarbeit der Chochrane Collaboration zeigt, dass es gerade mal bei 2-3% funktioniert 6 Monate abstinent zu sein.

Trotzdem darf mit dem Erfolg dieser Produkte geworben werden.

Die Erfolgschance bei E-Zigaretten liegt übrigens bereits bei gut 10%, für diese darf aber nicht geworben werden, vor allem darf keineswegs von Händler auf diesen positiven Nebeneffekt hingewiesen werden.

Wieviel Geld geben wir für nutzlose Chemie aus

Wir kaufen Anti-Schuppenschampoo wenn die Haare gerade besonders schuppen und waschen uns gründlich die Haare und massieren die Kopfhaut und siehe da, die Schuppen reduzieren sich. Aber das wäre auch mit einfachen Hausmitteln gegangen, wenn man sich entsprechend bemüht.

Wir putzen gründlicher wenn die Zahnpasta weißere Zähne verspricht.

Und manchmal braucht die Haut einfach nur Feuchtigkeit um jünger auszusehen, kein Q10 oder was sonst noch alles drinnen ist.

Fazit: Nicht nur beim Dampfen auf die Qualität schauen.

Nicht alle Produkte sind ihr Geld auch wert. Der Dampfer als kritischer Leser und kritischer Konsument wäre die richtige Entwicklung.

Quelle:

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/14651858.CD000146.pub3/abstract

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Teilen und liken, die sozialen Medien…

Um mir mehr Zeichen bei Twitter zu ergauern und externe Links zu tracken, die ich geteilt habe, hab ich mir ein Bitly Konto gemacht.

So kann ich sehen, wie oft ein geteilter Link auch tatsächlich angeklickt wurde.

Die traurige Wahrheit: Beim Teilen und Liken sind die Leute fleißig, doch kaum einer klickt tatsächlich auf den Link und demzufolge wird es gar nicht gelesen.

Meine Leser kommen viel eher direkt oder durch Verlinkung in anderen Blogs hierher.

Nicht das ich mich über meine Leserzahl beschweren würde. Ich bin sogar erstaunt, dass ich täglich gute 50 Besucher habe und frage mich oft sind das alles Leute die ich kenne oder sind das Leute aus der Szene. Meine Abonnentenzahlen waren immer gering, auch als die Abofunktion noch prominent platziert war.

Vermutlich machen es viele wie ich selbst und schauen über ein Lesenzeichen rein ob es was neues gibt.

Mein Text soll jetzt kein Rüffel an die Liker und Sharer sein (denn die lesen das hier vermutlich gar nicht).

Eher eine Empfehlung an andere Blogger mit Url Shorteners den Überblick über geteilte Links zu behalten und so den Erfolg der eigenen Bemühungen zu messen.

Ein Fazit aus dem Social Media ist aber folgendes:

während bei Facebook mehr geteilt und geliked als gelesen wird, verhält es sich bei Twitter umgekehrt.
Ich werde also vermehrt Links auf Twitter teilen und nur die wichtigsten auch als Blogkurzmeldung bringen.

Folgt mir bei Interesse also auch auf Twitter unter http://twitter.com/eder2elisabeth.

Danke fürs Reinschauen und Vape On.

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Steuergerechtigkeit gibt es nicht

Österreichs Alkoholsteuersätze lagen 2004 bei 0,26 bis 2,80€  (von Bier 1l bis zu Branntwein 0,7lab 40% Alkohol).

Also ich mal Ethylalkohol in der Apotheke geholt habe (als Ersatz für PG aufgrund einer Unverträglichkeit) wurde mir auch gesagt, dass ich diesen steuerfrei bekäme wenn ich den richtigen Gewerbeschein dabei hätte. Denn die Besteuerung gilt nur für Konsumenten. Generell wird fast jede Steuer im System auf den reinen Konsumenten abgewälzt. Als Unternehmer kann man entrichtete Umsatzsteuer von der vom Konsumenten eingenommenen abziehen.

Ich kümmere mich bereits ein Jahr um die Buchhaltung eines Kleinunternehmens. Verstanden hab ich es noch nicht, auch wenn man natürlich froh ist, dass man dadurch die Belastungen reduzieren kann.

Aber der Effekt ist trotzdem, dass der Konsument zum Handkuss kommt.

Bei der Tabaksteuer sind es zum Beispiel 39% plus der Fixkosten die pro 1000 Stück abgeführt werden und natürlich auch auf den Käufer übergehen.

Bis 1.1.17 gab es auch eine Vergnügungssteuer von 15% auf Eintrittskartenpreise (diese galt hauptsächlich noch auf Tanzveranstaltungen und Tanzclubs).

Wenn man diese völlig unterschiedlichen Steuersätze im Vergleich sieht, sieht man, es gibt keine Steuergerechtigkeit.

Tanzen ist teurer als Trinken, dafür billiger als Rauchen.

Wenn ihr selbst entscheiden dürftet, würdet ihr das sicher anders lösen.

Ich bin generell für eine Abschaffung aller Steuern außer der Umsatzsteuer. Das würde es Unternehmern leichter machen und es würde auch den Aufwand beim Finanzamt reduzieren.

Mir ist klar, dass dieses Wirrwarr in erster Linie an der Steuereinführung vor langer Zeit liegt und immer wieder gibt es Steuerreformen die alles einfacher machen sollen, aber es nicht tun.

Zu gerne würde ich einen Neustart vorschlagen. Würden alle Steuern fallen (und ich meine wirklich alle) und dafür eine gemeinsame Umsatzsteuer von sagen wir 25% eingeführt, würde dies nur zu einer geringen Teuerung führen, durch das erhöhte Einkommen vieler würde es aber auch die Wirtschaft massiv ankurbeln. Es könnten aufgrund geringerer Kosten mehr Arbeitsplätze geschaffen werden und so würde am Ende sicher genug für den Staat raus kommen. Vielleicht stelle ich mir das ganze auch zu einfach vor. Aber schon in frühen Zeiten haben geringe Steuersätze von 10% des Monatseinkommens funktioniert.

Warum also nicht alles über die Umsatzsteuer rein holen. Den Verwaltungsapparat massiv entschlacken aber dadurch die Privatwirtschaft stark ankurbeln. Es würde auch die Notwendigkeit von Lobbyarbeit und Politikerbestechungen deutlich reduzieren, wenn man gegen Steuergesetze nicht mehr arbeiten muss.

Aber im Moment und in der nahen Zukunft sehe ich keine Steuergerechtigkeit. Es ist ja auch nicht gerecht, dass ich aufgrund meines geringen Einkommens kaum Steuern zahle und jemand der eigentlich mehr hätte netto kaum mehr bekommt, weil die Steuer alles auffrisst.

Soziale Einrichtungen, Arbeitslosen und Pensions-, sowie Krankenversicherung muss über einen einheitlichen %-Satz des Einkommens aller finanziert werden. Auch das würde eine gesamte Vereinfachung bedeuten. Sozialabgaben und Steuern in Arbeitgeber und Arbeitnehmeranteil aufzuteilen führt nur dazu, dass man als Arbeitnehmer am Lohnzettel nicht sehen soll, was sich der Staat alles einstreicht. Auch hier könnte eine Vereinfachung dafür sorgen, dass das Brutto auch wirklich den Kosten des Arbeitgebers entspricht und die Sozialabgaben direkt dort abgezogen werden.

Es könnte alles viel einfacher sein, wenn es nicht so kompliziert wäre.

Was hat das alles mit Dampfen zu tun, fragen sich einige jetzt vielleicht.

Alles und nichts. Die Diskussion um eine Liquid oder Gerätesteuer dreht sich nicht ums Dampfen, sondern nur um Einnahmen für die Staatskasse und wenn wir keine Lösung finden, die auf das gesamte System angewendet werden kann, dann werden wir keine Steuergerechtigkeit erlangen.

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Wer hat die Schuld an Terrorismus Angst?

In meinem gestrigen Beitrag schrieb ich folgendes:

Vor kurzem gab es einen Bombenalarm in meiner Nähe wegen eines vergessenen Koffers. Es war wie oft ein Fehlalarm. Trotzdem hörte man im Bus rassistische Tiraden.
Die Menschen geben Ausländern die Schuld an einem herrenlosen Koffer.

Manch einer mag die Schuld an der Terrorismus Angst und den Reaktionen Ausländern oder im speziellen muslimischen Mitbürgern geben, wobei man lieber auf Ausländer zeigt, weil man deren Abschiebung fordern kann. Aber wann ist den jemals tatsächlich eine Kofferbombe in Österreich explodiert und hatte es einen extremistischen Hintergrund.

Mir ist kein Fall bekannt, der einzige Anschlag den ich kenne, war die Briefbombe an Herrn Zilk. Man hat dann angefangen die Post besser zu kontrollieren. Aber niemand beschwert sich darüber. Eine Platzsperre wegen einem Koffer, ja die ist natürlich lästig wenn man nicht weiterkommt. Aber Vorsicht ist besser als in Stücke gesprengt zu werden.

Trotzdem zeigen die Fälle aus Nizza und Berlin, dass ein Terrorist keinen Koffer abstellt und wartet bis das Bombenentschärfungskommando kommt. Stattdessen wurde ein LKW gekappert und eine Menschenmenge kalt erwischt. Das hätte niemand verhindern können, das könnte nämlich auch ein einheimischer machen und das taten sie auch schon. Nur nennt man es dann nur Amokfahrt und nicht Terror (Terror ist es offenbar nur wenn der Grund religiös ist, obwohl das nicht der Definition entspricht).

Terrorismus bedeutet Menschen unter Druck zu setzen, sie einzuschüchtern.

Die europäische Bevölkerung ist dem islamistisch-fundamentalistischen Terror ausgesetzt. Aber die meisten von uns fühlen sich nicht eingeschüchtert, trotz allem was passiert ist. Dieser Terror wirkt also nicht, weil wir ihn nicht wirken lassen. Nur wenn wir die Angst zu lassen und sie in Hass gegen Muslime oder Ausländer verwandeln, dann hat der Terror uns im Griff.

Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid

Quelle: Yoda zu Anakin Skywalker, Star Wars Episode 1

Dieses Filmzitat beschreibt ganz gut, was Terror macht.

Terror ist was Menschen in IS besetzten Gebieten erleben (selbst wenn sie sich an die Regeln des IS halten, wissen sie nie was als nächstes kommt).

Terror ist was Russland mit Homosexuellen macht und mit allen Regimekritikern, genauso wie der Terror der Türkei gegen Journalisten und freie Presse. Immer muss man mit Repressalien rechnen. Auch weiter im Osten, in China und Nordkorea wird mit Terror regiert (wenn man den Medien glauben darf, ich war nie dort).

Wenn wir zu lassen, dass man uns überwacht und verdächtigt und jederzeit jemand an eurer Tür klopfen könnte, weil ich das falsche geschrieben habt oder euer Browserverlauf verdächtig ist, dann leben wir auch unter Terror. Denn wir wären immer unter Druck. Müssten immer Angst haben.

Ich habe zum Beispiel TorBrowser installiert. Ich verwende ihn nicht. Aber ich möchte ihn haben, weil nicht jeder wissen muss, was ich im Internet suche, auch wenn es banale Dinge des täglichen Lebens sind. Aber der Sicherheitswahn geht soweit, dass man Menschen die Tor verwenden auch verdächtigt, weil die müssen etwas zu verbergen haben.

Ja in Zeiten von Facebook wo wir unser ganzes Leben ausbreiten, da ist der eine, der das nicht tun möchte, in jedem Fall verdächtig. Und würde man meine Verbindungen überprüfen sähe man nur, dass ich Tor verwende, aber nicht woher. Und wenn ich damit nur meine Bankgeschäfte mache. Es ist verdächtig.

Islamistische Fundamentalisten, ja jede Form von Extremismus ist in erster Linie gegen unsere Freiheit gerichtet.

Wenn wir uns überwachen lassen, weil wir Angst haben, dann ist das Ziel bereits erreicht. Der Staat baut eine komplette Überwachungsinfrastruktur auch und wenn der Feind kommt, muss er diese nur noch übernehmen und kann einen totalitären Staat nach IS Manier errichten. Klingt das jetzt weit hergeholt, im Moment vielleicht. Aber auch die Rekrutierungen gehen weiter und keine Überwachung der Welt kann es verhindern.

Wir müssen unsere Freiheit verteidigen und dazu gehört auch uns nicht aus Angst abzuschotten und alles dicht zu machen.

Nicht jeden rein lassen, aber auch nicht alle aussperren, denn am Ende sperren wir uns ein.

 

 

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Meine Meinung

Egal welche Vorgeschichte ein Mensch bereits hat, hat es niemand verdient öffentlich verurteilt zu werden, wenn die Schuld nicht feststeht.

So geschehen im Fall des Pakistani, der verdächtig war das Berlin Attentat begangen zu haben. Der Verdacht war falsch und sein Name wurde aber bereits medial verbreitet.

Nun hat nicht nur er ein Problem aufgrund der sinkenden Hemmschwelle in der rechten Szene noch sicher in Deutschland zu leben. Auch seine Familie in Pakistan ist ins Visier von Extremisten geraten. Egal ob dieser Mensch sich bereits mit kleineren Vergehen ein Strafregister angesammelt hat, gerade in einem Rechtsstaat wie Deutschland, ja in der ganzen EU, sollte niemand um sein Leben oder das seiner Familie fürchten müssen.

Aber die Zahl der Menschen steigt, die meinen sich ein Urteil erlauben zu können und sich dafür Twitter und Facebook hernehmen.

Es begann bereits vorher mit den Shitstorms. Ein unbedachter Tweet/Post konnte zur völligen sozialen Vernichtung führen, inkl. Jobverlust und persönlicher Drohungen gegen die Person und das nur weil man Worte auf einer Website unangemessen findet und dabei nicht auf die Idee kommt, dass einem das selbst auch hätte passieren können.

Etwas das ich witzig finde, kann einem anderen sauer aufstoßen, aber deshalb muss man die Menschen nicht vernichten!

Erst recht sollte man keine Screenshots von Tweets oder Posts weiterverbreiten und so einen Ausrutscher für immer manifestieren. Aus gutem Grund gibt es eine Löschfunktion, damit man wenn man merkt, dass etwas nicht verstanden wird, dieses Posting löschen kann. Kopiert man es und verbreitet es weiter, verletzt man die Persönlichkeitsrechte des anderen (gilt für Privatpersonen).

Also bitte denkt daran, dass jeder zur Zielscheibe werden kann und macht deshalb andere nicht bewusst zur Zielscheibe.

Danke.

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Wie einem das Smartphone das Alleinsein erleichtert…

… und was der Zwang zu always online für Blüten treiben kann.

Heute mittag ging ich unterwegs an einem McDonalds vorbei und sah durch die Glaswände mehrheitlich Leute alleine mit ihren Smartphones beim Essen sitzen. Ja wenn man niemanden zum weg gehen hat, sollte man sicher nicht zu hause bleiben und so ist das Smartphone auch ein guter Begleiter und gibt einem eine gewisse Sicherheit, wenn man alleine unterwegs ist. Aber das war schon ein eher trauriger Anblick.

Aber noch viel seltsamer ist es, wenn man sich das Recht nimmt, offline zu sein.

Gestern ging ich mit einer Freundin in die Therme. So ein bisschen Wellness hatten wir uns beide verdient und die Handys blieben in der Kabine. Vorteilhaft war hier, dass diese im Keller in der Kabine kein Signal hatten. So wusste also jeder der schrieb, dass die Nachricht nicht so schnell gelesen wird, da diese gar nicht ankam.

Wir verbrachten einen angenehmen Smartphonefreien Nachmittag, haben uns gut unterhalten und zwischendurch seichte Zeitungen gelesen.

Als wir dann abends wieder rauf kamen zur Kasse war das Signal wieder da und die Nachrichten trudelten ein und das war für uns durchaus amüsant.

Ich bekam nur weil ich offline war binnen 2 Stunden eine FB Nachricht, eine E-Mail und eine SMS mit “du bist so lange offline, ich mache mir Sorgen” von meiner Mutter.

Natürlich wollte ich sie nicht länger leiden lassen und habe sie schnell auf das Funkloch in der Therme hingewiesen.

Fazit des gestrigen Tages: Ja so ein Smartphone dabei haben ist grundsätzlich nicht verkehrt, aber manchmal sollte man das Smartphone einfach in der Tasche lassen und sich erlauben, einfach mal offline zu sein.  Ich habe diese Offlinezeit richtig genossen und mal richtig den Kopf frei bekommen.

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Kontroversen der Kindererziehung

Ich habe gerade einen interessanten Artikel gelesen.

Es ging darum, dass ein Internetmeme und dazugehöriger Artikel eine Kontroverse ausgelöst hat. Der Inhalt war folgender:

Soll man Kinder dazu anhalten, Verwandte zu küssen und/oder zu umarmen, auch wenn diese es als unangenehm empfinden?

Dabei kamen mir unter anderem Szenen aus Sitcoms in den Sinn, wo selbst inzwischen erwachsene Kinder mit Grauen ein die eine Tante zurückdenken, die sie immer in die Wangen gekniffen hat. Das zeigt ja schon, dass selbst die Drehbuchschreiber sich noch daran erinnern, wie unangenehm sie es fanden.

Ich selbst hatte wenig Kontakt mit Verwandten und wenn, waren diese für uns immer wie Fremde. Wir wurden auch nie dazu angehalten jemanden zu umarmen oder zu küssen. Wir haben ihnen meist nicht mal die Hand gegeben, denn wir wurden ohnehin behandelt, als wären wir nicht anwesend (nicht von den Eltern, aber vom Besuch). Als wäre man bei jemanden der einen Hund hat und hat mit Hunden nichts am Hut. Ich denke mal nicht, dass das die Norm ist. Aber das war der Grund, warum wir nur brav auf Wiedersehen und Guten Tag sagten und uns dann in unsere Zimmer verzogen.

Für mich selbst kann ich nur sagen.

Auch ich bin dagegen Kinder zu physischem Kontakt mit Verwandten zu drängen.

Meine Mutter sagte immer, ich habe mich nie gerne anfassen lassen, wobei ich mich gut erinnern kann mit ihr herumgetollt zu haben, also das bezog sich nur auf für mich Fremde Personen.

Und heute bin ich keineswegs mehr so abweisend. Es ist eher so, dass ich vor manchen Menschen viel Respekt habe und daher Abstand halte (man will niemanden überrumpeln) und manche Menschen, na ja die mag ich einfach nicht. Aber meine Freunde, die dürfen sogar gerne mit mir ein Bett teilen. Als meine beste Freundin schwanger war, genoß ich es mit ihr auf der Couch zu liegen und auch ihr Baby hab ich gerne im Arm gehalten (und ich bin so gar nicht der Babytyp 🙂 ).

Man sieht also, es ist nicht schief gegangen. Ich wusste schon als Kind, dass mich keiner anfassen darf, wenn ich das nicht will und ich hatte vermutlich genau deshalb erst deutlich später als meine Mitschülerinnen Sex (ich war bereits 19, dass war schon vor 14 Jahren verdammt spät 🙂 ). Aber ich habe mich immer wohlgefühlt und habe vermutlich auch heute deshalb ein gutes Körpergefühl, was vielen Frauen leider nicht gegeben ist.

Ich weiß manch einer mag sagen, weil ich keine Kinder habe, kann ich nichts über Erziehung sagen, aber weil ich ein Kind war, sage ich: Erinnert euch, wie ihr das empfunden habt und denkt dann an eure eigenen Kinder.