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So so, WHO seriously?!

Es ist also raus, was wir alle bereits im Vorfeld wussten.

Während auf der Ecigsummit in London zivilisiert diskutiert wird, wurde in Delhi bei der COP7 die Prohibition beschlossen.

Electronic nicotine delivery systems and electronic non-nicotine delivery systems
The decision on electronic nicotine delivery systems and electronic non-nicotine delivery systems (ENDS/ENNDS) invites Parties that have not yet banned the importation, sale and distribution of ENDS/ENNDS to consider either prohibition or regulating such products.
Quelle: http://www.who.int/fctc/mediacentre/press-release/cop7-concluded-in-delhi/en/

Zu Deutsch. Staaten in denen die E-Zigaretten Herstellung, Verkauf oder Vertrieb nicht bereits verboten haben, sollen diesen verbieten oder regulieren.

Was heißt das für uns?

Mal abgesehen von der Tatsache, dass die WHO jetzt ganz offen zeigt, dass sie der Pharma- und Tabaklobby unterstehen, heißt das für uns in Europa TPD2 gebeutelterweise theoretisch gar nichts, außer dass man uns bald die Möglichkeit nimmt, Hardware aus dem asiatischen Raum zu beziehen. Genau die Länder, die uns trotz TPD2 konstanten Nachschub an neuer Hardware versprechen, sind nämlich auch die Länder, die noch keine Regulierung haben.

Indien (wo die Konferenz stattfand) und Thailand, beides Länder mit einer großen Tabakindustrie, haben die COP7 gleich aufgegriffen und einen Komplettbann vorgeschlagen, also keine Herstellung, kein Import/Export, kein Konsum.

Hoffnungsschimmer, die Republik China(Taiwan) ist nicht in der WHO, da sie auch nicht in der UN ist. Taiwans Antrag auf Mitgliedschaft wurde seitens der WHO abgelehnt, somit besteht für Tawain kein Anlass zur Umsetzung der Richtlinie.

Produktionen im asiatischen Raum könnten sich bei einer Prohibition oder Regulierung nach Taiwan verlagern.

Wie bei der TPD2 werden wir die direkten Auswirkungen nicht sofort spüren. Interessant wird nun die Beobachtung des Medienechos, immerhin wurde die Presse von der Konferenz ausgeschlossen. Ob sie nun trotzdem wohlwollend darüber berichten bleibt abzuwarten, vor allem, da von der Ecigsummit ein sehr konträres Ergebnis zu erwarten ist.

Beobachten wir Twitter zum Hashtag #ecigsummit

#ecigsummit-Tweets

Quelle: https://www.dampfer-magazin.de/abschlussbericht-der-who-verbot-von-e-zigaretten-gefordert/

http://www.vapingpost.com/2016/11/12/bad-news-from-who-and-california-as-uk-survey-shows-ignorance-is-still-rife/

https://de.wikipedia.org/wiki/Weltgesundheitsorganisation#Mitgliedschaft

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Dampfen ist in der Lunge nicht nachweisbar

Eine Vergleichsstudie bei der Lungengewebeproben 6 Stunden lang mit Tabakrauch, Liquiddampf und Raumluft bedampft wurden, also eine dauerhafte Inhalation simuliert wurde zeigte, dass während die Zellen durch den Tabakrauch absterben, diese durch den  Liquiddampf nur minimal beschädigt wurden. Diese schäden sind auf natürliches Zellsterben zurück zuführen, da auch die Proben die nur mit Raumluft bedampft wurde, die selben Schäden zeigten.

Die Studie wurde von der MatTek Coporation durchgeführt.

Sie wurde von der British American Tobbacco beauftragt, was aber der Glaubwürdigkeit keinen Abbruch tut, da der Tabakrauch hier ganz schlecht weg kommt.

Nur wie die Ergebnisse interpretiert werden ist immer unterschiedlich. Daher immer zur Quelle greifen und eine eigene Meinung bilden.

Quelle: https://www.eurekalert.org/pub_releases/2015-07/raba-atr071415.php

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Mehr als 6 Millionen haben durch das Dampfen mit dem Rauchen aufgehört

Mehr als 6 Millionen Menschen haben in Europa 2014 das Rauchen mithilfe der E-Zigarette aufgegeben . 700.000 Raucher,  die nicht aufgehört haben sind 2014 gestorben. Die Gesamtzahl der verkauften Zigaretten ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 0,9% gesunken.

Der Anteil der Raucher in Europa ist mit 26% 2014 ebenfalls um 2% gegenüber 2012 gesunken .

Weltweit gibt es ca 1 Milliarde Raucher. Ausgehend von der Europäischen Einwohnerzahl schätze ich daher ca.  150 Millionen Raucher . Das heißt 0,5% Rauchertote pro Jahr , aber 4% Rauchstopps Dank E-Zigarette . Das heißt wenn die Zahl stagniert ist Europa in 25 Jahren rauchfrei .

Wenn man  das Dampfen verbietet bzw. der E-Zigaretten Wirtschaft die Luft abschnürt,  haben wir in 25 Jahren 17,5 Millionen weitere Rauchertote .

Das gefinkelte dabei ist, dass dank Tabaksteuer, die Einnahmen für den Staat immer noch steigen . Während gesunde Nichtraucher im Alter die Rentenkasse belasten .

Damit ist erwiesen warum die Politik den Rauchstopp nur mit ineffizient Mitteln fördert . Rauchen ist finanziell lukrativ .

Raucher über 15 Jahre in Europa 2014 
Raucherquote 2014
Dampfumsteiger 2014

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Über die vermeintliche Giftigkeit von Nikotin

Update 10.1.2017:

Gleich 2 weitere Quellen für euch.

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8614291
    Eine Studie an Ratten, die beweist, dass die Inhalation von Nikotin keinerlei Schäden verursacht
  2. http://bit.ly/2ic5cRB Eine wissenschaftliche Zusammenfassung von Bernd Mayer über die Definition von Gift. Sowie ein Nachtrag von seiner Facebookseite als Screenshot.

Auszug aus dem PHE Report aus England

Nikotin in der Form von Tabak und aktueller in NET ist lange für tausende Millionen Menschen zugänglich gewesen. Eine Vielzahl dieser Menschen, einschließlich kleiner Kinder, hat beträchtliche Dosen von Nikotin aufgenommen. Tödliche Nikotinvergiftungen sind aber extrem selten. Diese Tatsache widerspricht der oft wiederholten Behauptung, dass die Aufnahme von 30-60 mg Nikotin tödlich ist. Die Quelle dieser Behauptung zu lokalisieren, gestaltete sich als schwierig, da Fachbücher meist nur ältere Fachbücher zitieren. Letztendlich konnte man herausfinden, dass diese Aussage auf dubiosen Selbstexperimenten aus den 1890ern basiert [69].

Uns sind ein unbestätigter Zeitungsartikel, der von einer tödlichen Vergiftung eines zweijährigen Kindes berichtet [70] und drei veröffentlichte Fallstudien von Kleinkindern die E-Liquid getrunken haben bekannt. Beim ersten Fall wurde ein zweijähriges Kind mit Erbrechen, Ataxie und Lethargie ins Krankenhaus eingeliefert und nach 24 Stunden unter Beobachtung wieder entlassen [71]. In dem zweiten Bericht trank ein 18 Monate altes Mädchen 24 mg Nikotin aus einem E-Liquid, erbrach sich, war gereizt und erholte sich innerhalb von etwa einer Stunde [71]. Der dritte Artikel präsentiert den Fall eines 30 Monate alten Kindes, bei welchem man die Einnahme von E-Liquid vermutete. Es war ungewiss um wie viel E-Liquid es sich handelte. Das Kind zeigte keine Symptome und die Befunde aller klinischen Tests waren normal [73].

Mit dem Anstieg der Nutzung von E-Zigaretten ging auch ein Anstieg von Anrufen bei Vergiftungszentren aufgrund von unbeabsichtigtem Kontakt einher. Diese Anrufe sind aber immer noch seltener als Anrufe aufgrund von Kontakt mit Tabak. Keiner der bekannten Fälle resultierte in ernsthafter Schädigung [74] (für UK Daten siehe nächstes Kapitel). Ernsthafte Nikotinvergiftungen scheinen im Normalfall dadurch vermieden zu werden, dass relativ geringe Dosen von Nikotin zu Übelkeit und Erbrechen führen. Dies hält Nutzer von der weiteren Einnahme ab.

Abgesehen von unbeabsichtigten Vergiftungen, wurde Nikotin auch in Suizidversuchen angewendet. Suizidversuche mit großen Mengen von nikotinsulfathaltigen Pestiziden gelingen meisten [75]. Erfolgreiche Suizidversuche durch E-Liquids sind dagegen extrem selten. In Fällen, in denen Erwachsene bis zu 1500 mg Nikotin aus E-Liquids tranken, war das Resultat Erbrechen und Erholung innerhalb von ein paar Stunden [76]. Ein Fall mit tödlichem Ausgang wurde berichtet, bei welchem 3950 mg Nikotin im Mageninhalt gefunden wurden. Das Opfer scheint drei Flaschen E-Liquid getrunken zu haben, die insgesamt über 10.000 mg Nikotin enthielten [76]. Die intravenöse Injektion einer unbekannten Menge E-Liquid hat in einem Fall ebenfalls zum Tode geführt [77].

E-Liquid wird im Normalfall in 10 ml Flaschen, die bis zu 360 mg Nikotin enthalten verkauft (siehe unten). Wenn das Liquid wie vorgesehen angewendet wird, stellt dies kein Risiko für Dampfer dar. Das Liquid sollte sich jedoch in einer kindersicheren Verpackung befinden, um kleine Kinder die eventuell die Geschmacksrichtung attraktiv finden daran zu hindern, es zu trinken. In der E-Zigarettenindustrie scheint dies weitgehend akzeptiert zu sein. Alle E-Liquids die wir bisher im Vereinigten Königreich und global gesehen haben, wurden in kindersicheren Verpackungen verkauft.

Quelle: https://www.elekcig.de/docs/Public-Health-England-E-Cigarettes-an-evidence-update-Deutsche-Uebersetzung.PDF

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Nikotin macht nicht abhängig

Französische Forscher haben herausgefunden, was Sucht auslöst. Es geht um die kombinierte Freisetzung von Noradrenalin und Serotonin im Gehirn. Dies ist die neurochemische Ursache warum wir vom Tabakrauch abhängig werden.

Nikotin alleine spricht nur die Serotoninrezeptoren an. Unser Gehirn schützt uns durch ein spezielles Enzym vor dem Nikotin dem 5-HT1A-Rezeptor. Unterdrückt wird dieses Enzym bei Rauchern, durch im Tabakrauch enthaltene MAO Hemmer.

Wird der 5-HT1A-Rezeptor blockiert, macht Nikotin sehr schnell abhängig. Dies ist den Forschern zufolge auch der Grund warum Nikotinersatzpräparate nicht dauerhaft wirken. Solange noch MAO Hemmer in unserem System sind, ist ein Nikotin Pflaster wirksam, weil das Nikotin weiterhin ans Serotonin andocken kann.

Da wir aber die MAO Hemmer schnell abbauen, werden wir schnell auf kalten Entzug gesetzt. Die Konsequenz, wir greifen wieder zur Zigarette. Für unser Hirn ist das Nikotinersatzpräparat nur eine Überbrückung. Sobald das Nikotin nicht mehr andocken kann, wird das Verlangen nach der Zigarette wieder geweckt.

Meine Meinung dazu:

Dies erklärt auch den Grund warum E-Zigaretten wirken. Nicht das Nikotin im Liquid hilft uns, sondern die Tätigkeit, die uns von der Zigarette ablenkt. Es ist ähnlich als würde man aufgrund einer handwerklichen Tätigkeit nicht zur Zigarette kommen. Das Verlangen erwacht erst, wenn wir Pause machen. Mit der E-Zigarette überlisten wir das Gehirn, denn wenn wir dampfen, ist es wie beim Essen oder Trinken. Das Hirn gibt Ruhe. Es meldet sich erst wenn eine Gelegenheit besteht.

Studie: Nikotin alleine macht nicht süchtig, es sind andere Tabakstoffe (deutscher Artikel)

Link zur Abstractstudie

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Diacetyl ist harmlos

Diacetyl ist eine organische chemische Verbindung aus der Gruppe der Ketone und der einfachste Vertreter der Stoffklasse der Diketone. Es besitzt einen ausgeprägten Geschmack und Geruch nach Butter und ist auch Bestandteil des natürlichen Butteraromas. Diacetyl gibt eine positive Iodoformprobe.

Diacetyl entsteht unter anderem auch beim Bier brauen, in der Kaffeeherstellung und in der Arbeit mit Butteraromen.

Diacetyl in hohen Dosen für zu der sonst sehr seltenen Bronchiolitis obliterans, auch Popcornlunge genannt, da es in Popcornfabriken zu einer Häufung dieser Erkrankung kam.

Das OSHA (Occupational Safety&Health Administration hat Grenzwerte für die Diacetylbelastung am Arbeitsplatz festgelegt um das Risiko von Atemwegserkrankungen einzudämmen.

Diacetyl kommt in den meisten Lebensmittelaromen vor, wenn man diese erhitzt. Daher kann Diacetyl auch im Liquiddampf vorkommen. Die gemessenen Werte liegen aber weit unter denen von Zigaretten und nochmals weit unter der Risikoschwelle der OSHA.

Das heißt, Liquiddampf verursacht keine Bronchiolitis obliterans.

Die Richtlinien zu Diacetyl erhaltet ihr hier: https://www.osha.gov/dsg/guidance/diacetyl-guidance.html

Alles wissenswerte über Diacetyl findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Diacetyl