Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Jeder weiß wie man es nicht macht

Aber keiner weiß wie man es macht.

Ist euch das schon aufgefallen?

Egal um welches Thema es geht. In den sozialen Netzwerken haben alle Leute eine Meinung und gehen auch davon aus selbst richtig zu liegen.

Aber diese Meinungen sind niemals konstruktive Vorschläge wie man es besser machen kann.

Nein eigentlich bringen alle nur Beiträge darüber wie man etwas nicht macht.

Es ist eine Meinungspolitik des Stillstands.

Ich weiß nicht wie, aber so sicher nicht.

So könnte man die Essenz vieler Aussagen zusammenfassen.

Ich engagiere mich gerne für die Dinge die mir wichtig sind und ich mache gerne Vorschläge.

Und wenn innerhalb meines sozialen Umfelds Widerstand kommt, dann kann man das ausdiskutieren.

Es kommen sinnvolle Gegenvorschläge und auch wenn ich es manchmal als mühsam empfinde (weil ich mich natürlich auch erst mal im Recht sehe), kommt man voran.

Aber außerhalb meiner persönlichen Blase läuft das anders.

Meine Meinung, meine Vorschläge, die mögen Sinn machen, aber sie zählen gar nicht.

Zustimmung ist praktisch nicht vorhanden, wenn dann ist man dagegen.

Teilweise auch mit haarsträubenden Begründungen oder mit Gründen die keine sind.

Ich habe zum Beispiel wegen der fehlerhaften Berichterstattung im ORF zum Thema E-Zigarette eine Petition geschrieben.

Meine Petition ist gut begründet und mit Quellen belegt und würden sich tatsächlich genug Menschen daran beteiligen, könnte man zumindest mal mit den richtigen Leuten ins Gespräch kommen.

Aber auch hier hört man immer nur, daß bringt nichts etc.

Aber Gegenvorschläge gibt’s keine.

Nehmt es mir nicht übel, aber wenn man weiß dass es nichts bringt, dann muss man auch wissen, was etwas bringt.

Man kann auch nicht immer alle Schritte auf dem Weg zum Ziel überspringen.

Was ist wichtig? Wir müssen mit den richtigen Leuten reden. Den Entscheidungsträgern.

Wie komm ich dazu? Ich brauche Aufmerksamkeit, zum Beispiel von den Medien.

Wie bekommt meine Petition mediale Aufmerksamkeit, durch genug Unterstützung. Also durch Unterschriften.

Und wenn es um ein Thema geht, dass nicht nur Österreich betrifft. Also die E-Zigarette. Dann müssen dass auch wenn Open Petition es separat anzeigt, nicht nur Unterschriften aus Österreich sein.

Jede Stimme zählt. Lest euch mal die vielen Kommentare auf der Petitionsseite durch (danke an alle die sich die Mühe gemacht haben).

Da fordert niemand ausschließlich positives über E-Zigaretten zu hören.

Nein wir wollen nur korrekte Angaben. Und nur mit eurer Unterstützung kann ich mir Gehör verschaffen um für euch alle genau diese Forderung an die Öffentlichkeit zu bringen.

Zusammen mit den Quellen, die belegen, dass die Berichterstattung zur Zeit viel zu einseitig und teilweise bewusst irreführend ist.

Deshalb jetzt meine Meinung wofür ich bin und nicht wogegen.

Ich bin für korrekte Inhalte im öffentlich rechtlichen TV, für alle die nicht die Zeit und Muße haben sich im Internet aus tausenden Quellen, fundierte Informationen zu suchen.

Ich bin dafür, dass Raucher wie Nichtraucher wissen sollen, dass sie sich nicht vor dem Dampf der E-Zigaretten Nutzer fürchten müssen.

Raucher sollen wissen, dass es anders geht, ohne Krebsrisiko und Kurzatmigkeit, aber eben auch mit Dingen die man beachten muss (zb Allergene)

Nichtraucher sollen wissen, was sie tun, wenn sie neugierig sind und es ausprobieren wollen.

Ich werde nicht sagen, wer nicht raucht oder dampft sollte auch nicht damit anfangen, das steht mir gar nicht zu. Denn das könnte man auf viele andere Genussmittel ausweiten.

Noch nie hat mich jemand gefragt warum ich Kaffee trinke. Nur warum ich ihn bei Starbucks kaufe.

Noch nie hat mich jemand gefragt warum ich diverse Liköre im Schrank habe.

Kein geistig gesunder Mensch will sich bewusst Schaden zu fügen.

Wir wollen nur das Leben genießen und wir verdienen korrekte Informationen.

Immer nur dagegen sein bringt uns nicht weiter. Wir stecken fest.

Bitte denkt darüber nach.

Engagiert euch für Fortschritte in allen Bereichen des Lebens.

Der Stillstand war gestern, jetzt gehen wir gemeinsam weiter

Veröffentlicht am 1 Kommentar

Und die Erde ist flach, ja ne is klar

Fatale neue Lungenkrankheit durch E-Zigaretten

https://web.archive.org/save/https://mobil.krone.at/1979213

So lautet die sensationelle Schlagzeile in der Kronen Zeitung und wie so oft reiht sie sich damit in eine Reihe mit Bild (Deutschland ) und Blick (Schweiz).

Es lebe das Boulevard Blatt.

Natürlich konnte auch ich nicht umhin mir diesen “Artikel” anzusehen.

Als erstes springen mir da die 100 Verdachtsfälle ins Auge. Verdacht heißt nichts ist bewiesen.
Doch gleich darauf konfrontiert man den Leser mit 31 bestätigten Fällen.
Es soll der Eindruck entstehen, dass hier die E-Zigarette als Ursache bestätigt wurde.
Bestätigt wurde aber nur die Lungenerkrankung.

Von einem Zusammenhang mit dem Gebrauch elektronischer Zigaretten wird ausgegangen, noch sei aber unklar, ob die Krankheit durch die E-Zigaretten an sich oder bestimmte Inhaltsstoffe in den verwendeten Nikotin-Flüssigkeiten ausbricht.

https://web.archive.org/save/https://mobil.krone.at/1979213

Alleine dieser Absatz macht klar, dass der Schreiber keine Ahnung von der Funktionsweise einer E-Zigarette hat. Denn nur die Inhaltsstoffe können wenn überhaupt die Ursache sein.
Eine E-Zigarette ohne Inhalt ist eine leere Hülle, durch die man ungefiltert durchatmen kann.

Vorausgesetzt das Beratungsverbot in den USA hat nicht bereits dazugeführt, dass überwiegend verbrennede Watte geraucht wird, anstatt Liquid zu verdampfen, muss es also am Liquid liegen.

Nun ist die E-Zigarette samt ihrer Liquids aber schon lange genug auf dem Markt um zu wissen, dass nicht plötzlich eine Lungenkrankheit auftreten wird. Es liegt also weder an PG, VG oder Nikotin.

Natürlich könnte man nun noch ein besonderes neues Aroma vermuten, aber nein es ist ganz anders.

Die Patienten sollen vor Ausbruch der Krankheit verschiedene Substanzen mit ihren E-Zigaretten eingenommen haben – Nikotin-Flüssigkeiten, Marihuana-Konzentrate und „selbst gemachte Flüssigkeiten“.

https://web.archive.org/save/https://mobil.krone.at/1979213

Mit anderen Worten, man weiß nicht was die betroffenen tatsächlich in ihre Verdampfer gefüllt haben. Es ist nicht von THC auszugehen, da es in verdampfter Form nicht anders wirkt als in gerauchter (nur deutlich schwächer).

Es wurden also vermutlich eher Flüssigkeiten verdampft, die nichts in einer E-Zigarette verloren haben, genauso wie Rohrreiniger in einer Kaffeetasse.

Was genau, das werden wir nicht erfahren, denn Ziel des Artikels ist es eine vorgefasste Meinung bei den Lesern zu erzeugen, dass E-Zigaretten ganz furchtbare Folgen haben können.

Ganz besonders gefällt mir hier der Satz von Juul (kaum ist man in einem Tabakunternehmen integriert, hat man einen Pressesprecher und zu allem eine Meinung).

Juul, der größte Hersteller von E-Zigaretten, beteuert, „robuste Sicherheitsüberwachungssysteme im Einsatz“ zu haben.

Wer es nicht kennt, Juul ist ein geschlossenes Podsystem. Jedoch nur wenn man keine Finger hat, denn mit einem festen Druck auf den leeren Pod kann man die Kappe abziehen und auch dort einfüllen, was immer man möchte.

Wie in letzter Zeit häufiger sind die offenen Systeme bei E-Zigaretten wieder ins Visier von Medien und Politik (Pharma und Tabaklobby) geraten.

Jedoch würde ich gerne mal folgende Schlagzeile lesen: ” Diabetesspritzen lösen mysteriöse Krankheiten aus….. es wurde neben Insulin auch Heroin und selbstgemischte Flüssigkeiten in die Spritzen gefüllt.”

Wann werden mal Papes und Filtertips so in die Kritik genommen, weil sich die Mehrheit damit lieber Joints als Zigaretten dreht und dann noch all das hübsche Pfeifenwerk aus dem Growshop mit dem schönen grünen Logo. Die sind sowieso nur für bei uns illegales Rauchwerk gedacht.

Ich könnte mir eine Crackpfeife auf Amazon kaufen und sie auch dafür verwenden und kein Witzblatt, dass sich Tageszeitung schimpft käme auf die Idee, die Pfeife als Krankmacher hinzustellen.

Propylenglykol und Glyzerin, sind geprüfte Stoffe und können daher als Liquid weiterhin gefahrlos verdampft werden. Sollten tatsächlich Probleme auftreten, sucht einen Arzt auf, wie bei vielen anderen Lebensmittelzusatzstoffen, kann es auch hier zu Unverträglichkeiten kommen. Und genauso wie der Supermarktbetreuer dir nicht helfen kann wenn du Laktoseintolerant bist, kann es der Dampfshopverkäufer bei Unverträglichkeiten von PG oder VG, hier kann nur ein Arzt euch Klarheit verschaffen.

Jedoch sind derartige Vorkommnisse weder fatal noch mysteriös, sondern einfach nur Pech, und es bedeutet deshalb nicht, dass von E-Zigaretten bzw. deren Liquids eine generelle Gefahr ausgeht, genauso wenig wie von Milch oder Gluten für den gesunden Menschen, im Gegenteil, im Falle von Gluten kann ein völliger Verzicht ohne medizinische Notwendigkeit sogar zur Mangelernährung führen.

Und für den Tabakraucher, kann der Verzicht auf E-Zigaretten als Ausstiegshilfe, sogar zum verfrühten Ableben führen.

Wenn ihr also solche Artikel wie diesen aus der Krone lest, dann hinterfragt sie immer.

Auch ich habe gelernt alles zu hinterfragen, nicht nur wenn es um die E-Zigarette geht. Und langsam wundert es mich nicht mehr, dass die Verschwörungstheorien Hochkonjunktur haben und manch einer Expeditionen zum Rand der Erde macht, weil er nicht mehr weiß was er noch glauben soll, ohne es überprüft zu haben.
Wer weiß ob in 50 Jahren nicht genauso über E-Zigaretten gedacht wird, wie über Tabakzigaretten heute und unsere Kinder es gar nicht mehr hinterfragen, weil der Grund für diese Täuschung längst vergessen ist.

Heute kennen wir die Gründe noch. Tabakkonzerne freuen sich, wenn sie solche Fälle aufbauschen können um ein Verbot offener Systeme zu erwirken,

Das wird nur bei Verdampfern anfangen, dann kommen die Akkurtäger, denn solange es noch Akkuträger gibt, kann man sich selbst einen Verdampfer bauen, also wird man weiterhin die bösen “massenhaft” explodierenden Akkuträger in den Medien bringen, obwohl es sich in Wirklichkeit um ein paar Geräte handelte bei denen minderwertige Akkus nach einem Kurzschluss ausgegast sind.

Und gerade in den USA, wo man Schusswaffen im Supermarkt kaufen kann, wird man irgendwann selbstgebaute Mechmods mit entsprechenden Selbstwicklern nur noch im Darknet kaufen, während die Masse mit den FDA geprüften Tabaktoastern abgespeist wird, die immer noch krebserregend sind aber wenigstens von der FDA abgesegnet wurden, weil sie nur 400 statt 4000 Schadstoffe enthalten, wer will da schon E-Liquids, die mit 4 Inhaltstoffen auskommen, von denen keiner krebserregend ist.

Also wenn die Medien mir weiterhin die Erde als Scheibe verkaufen wollen, dann werde ich weiterhin deren Fakenews über den Rand kicken.

Veröffentlicht am 1 Kommentar

Warum wir die E-Zigarette freisprechen

Das wurde ich allen ernstes auf Twitter gefragt. Zumindest wenn man die Aussage genau betrachtet.

(er hat mich übrigens inzwischen geblockt, weil ihm meine Argumente nicht gefielen)

Gefragt wurde ich, warum immer alle davon ausgehen, dass Dampfen nicht schädlich ist.

Das Thema ging im Kreis. Bei meinem “Diskussionspartner” hat es zwar auch nicht geholfen, aber versuchen wir mal ein Gleichnis, dass eigentlich jeder normale Mensch verstehen sollte.

Man stelle sich vor 2 Menschen stehen wegen Mordes vor Gericht.
Die beiden Menschen haben sich in der Mordnacht sehr ähnlich gesehen und man wusste nicht wer der Schuldige ist. Man stellt also beide vor Gericht und die Verhandlung beginnt.

Im Laufe der Verhandlung werden Beweise gesammelt, die einen der beiden schwer belasten.
Für die Schuld des anderen findet sich kein Beweis. Aber er hat auch kein Alibi.

Wie denkt ihr würde die Verhandlung ausgehen?

Wir würden den Schuldigen einsperren und den anderen gehen lassen, denn es gibt keine Beweise für seine Mittäterschaft. Nur die Abwesenheit von Beweisen, dass er es nicht war.

Genau so verhält es sich mit dem Dampf einer E-Zigarette. Es gibt keinerlei belastende Beweise für irgendeine Schädlichkeit. Und nur weil wir keine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen können, heißt dass nicht, dass der Dampf gefährlich wäre. Er bleibt harmlos.