Leben und leben lassen

LGBTQ+

Ich kann es ja selbst kaum fassen, aber ich gucke dieses Jahr GNTM. Ja der lange Lockdown hinterlässt Spuren und irgendwas muss man ja machen.

Der Grund diese Staffel zu schauen, war allerdings nicht das Versprechen von Diversität sondern in erster Linie das Versprechen von Otto Waalkes (und das wars auch wert zu gucken).

Aber wenn man schon so weit zugeschaut hat, weil man ja vorher nicht wusste, dann er kommt, guckt man es eben auch weiter.

Nun ist es nicht so, dass man die Kandidatinnen besonders gut kennenlernt durch die teilweise seltsamen Schnitte. Und überhaupt ist man gerne päpstlicher aus der Papst (vor allem wenn man bedenkt, dass sich 90% der Kandidatinnen mit Corona infiziert hatten und es vertuscht wurde).

Aber während die Sendung hier und da langweilig wird, war es immer wieder lustig sich die Tweets des Abends anzusehen.

Doch was man da sieht, das muss echt nicht sein. Und deshalb schreibe ich überhaupt mal wieder und nutze heute die Schlagwörter aus der LGBTQ+ Gemeinde. Weil ich es nicht verstehe warum manche nicht akzeptieren können, dass Alex Mariah eine Frau ist. Und da die Zeichen auf Twitter begrenzt sind und die betreffenden Leute auch gar kein Interesse an einer ernsthaften Diskussion haben, werde ich meine Meinung und mein Verständnis des ganzen Themas hier mal darlegen.

Die Hater (anders kann man solche Leute echt nicht nennen) wissen selbst nicht woran sie männlich und weiblich festmachen, vor allem ihr, das war schon immer so, ist einfach zum kotzen. Ein Penis alleine macht noch keinen Mann aus (das gilt vor allem für genau diese Leute auf Twitter, ihr seid nämlich keine Männer sondern Memen).

Das eine ist die Anatomie, das andere die Biologie bzw. Genetik. Menschen die Transsexualität oder Transgender (ich gebe zu ich habe Schwierigkeiten mit den Begriffen) nicht anerkennen wollen, machen das Geschlecht nur an der Anatomie fest und behaupten es wäre Biologie, was schon mal falsch ist.

Es gibt Menschen mit männlichen Chromosomen, also XY, aber sie kommen trotzdem mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen zur Welt und wenn man keinen GEN Test macht, werden sie auch in erster Linie als Frau aufwachsen und erst wenn der Kinderwunsch eintritt bzw. die Periode nicht eintritt, wird man unter Umständen bei entsprechenden Untersuchungen feststellen, dass keine Gebärmutter vorhanden ist.

Es gibt also schon mal grundlegende Unterschiede zwischen Biologie und Anatomie. Und diese Info geht an alle da draußen, die der Meinung sind, dass es nur 2 Geschlechter gibt. Das ist schon mal komplett falsch. Es gibt sowohl genetische, als auch anatomische Abweichungen und zwar häufiger als man denkt, es wird nur zu selten darüber gesprochen.

Es gibt also auch wissenschaftliche Belege für mehrere Geschlechter. Dazu kommt dann noch der gesellschaftliche Faktor.

Ich weiß nicht ob Alex Mariah genetisch XX oder XY oder vielleicht auch XXY ist. Vermutlich wird sie das selbst auch nicht wissen, weil es auch nicht relevant ist. Wenn die Gesellschaft uns von Kind auf immer noch bestimmte Rollenbilder vorlebt und damit meine ich noch gar nicht so sehr, die Verteilung von Kinder, Haushalt und Arbeit zwischen Mann und Frau, sondern einfach nur das Bild das für davon haben, was als männlich rüber kommt und was als weiblich, dann wird es immer Menschen geben, die von diesem Bild abweichen. Und einige können sich dann einfach nicht mit ihrem zugewiesenen Geschlecht identifizieren und nehmen stattdessen dass andere an und leben danach.

Dies kann auch sein, wenn man als Mann oder Frau einen androgynen Körpertyp hat, androgyne Menschen haben auch oft Schwierigkeiten in der Gesellschaft, weil sie nicht ins Bild passen. Als Frau wird man zum Mannweib degradiert und als Mann wird man schlicht als schwächlich (körperlich) gesehen.

Ich selbst bin, biologisch und anatomisch eindeutig weiblich, habe ich aber vom Verhalten her immer zwischen den Geschlechtern bewegt. Ich habe viele Charaktereigenschaften, die man eigentlich Männern zu schreibt, spiele aber auch gerne mal mit meiner Weiblichkeit. Das heißt wenn man es unbedingt definieren muss, dann würde man mich vermutlich bei der Kategorie genderfluid finden, weil ich nirgends so ganz rein passe. Ich sehe es aber gar nicht so. Ich sehe nur dass die Gesellschaft unnötigerweise an alten Werten festhält bzw. es einfach noch mehr Zeit braucht, bis wir aufhören mit den Vorurteilen. Wir sehen jemanden der äußerlich (denn wir sehen die Personen erstmal ja selten nackt) den Eindruck macht als könnte er/sie männliche oder weibliche Genitalien haben und dann ist im Kopf schon ein Urteil gefallen, wie sich diese Person verhalten sollte. Und wenn sie das nicht tut, dann sind wir offenbar geistig verwirrt und deshalb gibt es einzelne Vollidioten da draußen, die meinen einem Menschen ihr Geschlecht und Pronomen vorschreiben zu müssen. Dabei ist es doch eigentlich egal ob da gerade ein schwuler Mann in Frauenkleidern vor mir steht oder eine heterosexuelle Frau, die zufällig einen Penis hat. Solange ich keine sexuelle Beziehung mit der Person eingehe, sind ihre Geschlechtsmerkmale völlig irrelevant (und selbst wenn sollte man damit eigentlich umgehen können, wenn der Charakter passt und man sich verliebt, sollte ein Penis kein Hindernis mehr darstellen).

Wir sollten in erster Linie den Menschen respektieren und Respekt bedeutet auch, dass ich niemanden der sich selbst als Frau sieht, krampfhaft als Mann bezeichne. Das ändert nämlich nicht an der Person zu der oder über die man das sagt, es ändert nur einen selbst. Und ich glaube, dass Menschen die krampfhaft auf veralteten Geschlechtsdefinitionen behaaren selbst einen inneren Konflikt haben.

Ich glaube nicht nur das Alex Mariah eine Frau ist, ich glaube es ist völlig irrelevant was ich glaube, solange sie sich mit dieser Identität richtig fühlt, ist sie eine Frau und niemand hat das in Abrede zu stellen.

Wir haben eben immer noch einen langen Weg vor uns. Es ist für Homosexuelle schon immer noch schwer genug in unserer Gesellschaft. Aber für Transgender ist es leider noch viel schwieriger.

Dabei sind wir doch alle Menschen und könnte uns doch eigentlich egal sein. Und wenn ihr das nicht akzeptieren könnt, stellt euch vor ihr wacht morgen in einer verkehrten Welt auf, in der euer Geschlecht plötzlich das Gegenteil ist und euch die Leute schief anschauen wenn ihr sagt, dass ihr Günther* heißt und ein Mann seid, weil sie alle der Meinung sind, dass du eine Frau seist und du dich gefälligst so verhalten solltest. Wäre ziemlich scheiße oder? Dann lasst es gefälligst selbst auch. Ich definiere wer ich bin, nicht die Gesellschaft und nicht irgendein Günther* auf Twitter, der offensichtlich neidisch ist, dass er nicht zwischen 9 Modells sitzen darf und Alex aber schon.

*der betreffende auf Twitter hieß natürlich nicht wirklich Günther und andere Günthers da draußen müssen sich daher nicht angesprochen fühlen.

Impfbericht

Ja es war so weit. Am Samstag bekam ich meine erste Impfung (und falls ihr euch wundert, ja ich bin Risikopatient).

Nach den ganzen Horrorgeschichten war es gar nicht leicht es trotzdem ruhig anzugehen, aber ich wusste aus Studien, dass viele Menschen, selbst wenn sie ein Placebo erhalten, Symptome nach einer Impfung zeigen.

Es ist also Kopfsache. So ging ich ohne jede Erwartung zur Impfung und hatte tatsächlich das erste Mal in meinem Leben einen Effekt gespürt. Mein Arm tat weh, vor allem nach dem ich eine Nacht drauf lag.

Ich bin nämlich ein Linksschläfer. Vielleicht bitte ich auch beim nächsten Mal darum, dass die Spritze rechts gesetzt wird. Der Arm tat mir genau einen Tag weh. Danach war nichts mehr. Denn ja ich hatte am Montag und Dienstag mal ein bisschen Kopfweh, aber das hätte ich sonst wahrscheinlich auch gehabt. Ich war verspannt weil das Wetter wie üblich für April verrückt spielt.

Aber sonst war nichts zu spüren und ich denke mal da kommt auch nix mehr. Also warte ich mal in Ruhe auf meinen 2. Impftermin und werde es dann noch deutlich ruhiger angehen.

Inzwischen ist ja auch schon die Rede davon, dass z.B. Niederösterreich bald die Impftermine für alle freischaltet.

Es wird auch schon teilweise bei Hausärzten geimpft (was ich auch bevorzugt hätte, aber man nimmt was man kriegt).

Und ich bin in freudiger Erwartung des grünen Passes. Auch wenn es wohl noch viel mehr so wirkt wie in meinem nicht ganz ernstgemeinten Beitrag Das Ende ist nah wenn wir nun alle diesen QR Code brauchen um zumindest ein bisschen Normalität zurück zu bekommen. Aber wer da den Teufel ernsthaft an die Wand malt, der hat noch nicht verstanden, dass Menschen keinen Teufel brauchen, weil sie auch selbst teuflisch genug sein können.

In diesem Sinne, gesund bleiben, Abstand halten (vor allem von mir auch nach Corona, ich hasse Gruppenkuscheln), hin und wieder die Hände waschen, einfach weils grauslich ist, sich in der U-Bahn festzuhalten und auch wenns nervt, solange die Zahlen noch hoch sind, Maske aufsetzen. Es nervt mich auch, aber es wirkt, dass kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Menstruation, die natürlichste Sache der Welt – immer noch ein Tabu?

Grundsätzlich bin ich, obwohl ich eine Frau bin, niemand der sich als besonders weiblich sieht. Aber wenns um das Thema Menstruation geht, dann feier ich gerne auch mal meine Weiblichkeit. Das liegt auch daran, dass ich schon einiges durchgemacht habe.

Früher war die monatliche Periode für mich einfach nur ein nerviges Ding, dass man eben haben muss und ich habe meinem Körper einiges zugemutet um sie nicht zu haben.

Ich habe über 7 Jahre mit der Hormonspritze verhütet und war glücklich keine Periode zu bekommen, bis ich aufgrund der Nebenwirkung (Östrogenmangel) eine Hormoncreme für meinen Intimbereich kaufen musste, weil ich unter Scheidentrockenheit litt (ja es wird noch schlimmer, besser jetzt aufhören, wer sowas nicht lesen will).

Also habe ich damit aufgehört und bin später auf die Pille umgestiegen, die Pille sorgte für Migräne während der Tage, also bin ich auf eine andere Pille umgestiegen, die die Periode wieder komplett ausgesetzt hat. Dann hab ich mal eben 20 Kilo zugenommen (bin ich bis heute auch nicht wirklich los geworden).

Also hab ich nach einer Alternative gesucht, mein klares Ziel war, dass ich keine Periode will. So kam es dann zur Hormonspirale. Und das Tabu um das es hier geht betrifft ja nicht bloß die Menstruation sondern auch die Verhütung.

Über kein Medikament (und Verhütung ist nun mal nichts anderes) wird man so schlecht aufgeklärt wie hormonelle Verhütungsmittel.

Ganze 4 Jahre hatte ich meine Spirale. Doch ich litt immer mehr unter den Hormonen und wollte endlich das damit Schluss ist. Tatsächlich war ich seit meiner Pubertät nie ohne hormonelle Präparate. Ich bekam schon welche mit 13 Jahren von der Ärztin, weil ich Brüste hatte und sie der Meinung war, man müsse dafür Sorgen, dass auch der Rest von meinem Körper bei der Geschlechtsreife mal los legt.

Wie dumm das war, konnte ich damals ja nicht wissen.

Als ich die Spirale schließlich entfernen lies und mich endlich auf hormonfreie und dauerhafte Lösungen konzentrierte hatte ich erst Angst. Wie lange würde es dauern bis ich wieder meine Tage bekomme, bis ich einen richtigen Zyklus habe, wie stark würde es werden, wie schmerzhaft so ganz ohne jede hormonelle Abmilderung?

Und wisst ihr was passiert ist? Nichts. Ich bekam 3 Wochen nach der Entfernung der Spirale meine Periode und seither kommt sie pünktlich wie ein Uhrwerk ist mittelstark und kaum schmerzhaft.

Und um das Tabu nochmal anzusprechen, ich habe mir auch endlich Gedanken gemacht. Ich mochte weder Tampons (Fremdkörper auf deren Tragedauer man achten muss) noch Binden ( weil die in meinen bequemen Panties nicht halten). Also ging ich zum ersten Mal auf den Erdbeerwoche Onlineshop (kein Affiliate) und habe mir nachhaltige waschbare Periodenslips gekauft. Das fand ich zwar ungewöhnlich und vor allem ältere Frauen die noch die Regelhöschen aus ihrer Jugend kennen sind vermutlich erstmal abgeschreckt, aber ich habe es nie bereut.

Meine Periode dauert 3 Tage. Für diese 3 Tage habe ich 3 Slips. Die nicht nur alles aufsaugen und trotzdem trocken bleiben sondern auch unangenehme Gerüche ( da bin ich gerade während der Periode mega empfindlich drauf) gut ausfiltern. Nach 3 Tagen wird die Wäsche gewaschen die Slips sind ready fürs nächste Mal.

Für stärkere oder längere Blutungen kann man sich ja einfach mehr Slips besorgen oder auch eine Menstruationstasse (hab ich nicht getestet, ich mag wie gesagt keine Fremdkörper in meiner Vagina) oder Stoffbinden als zusätzlichen Schutz.

Aber was man ganz sicher nicht braucht, ist sich zu schämen oder pinke Handschuhe um seine Tampons unauffällig zu entsorgen, Frauen denen ihre eigene Periode so unangenehm ist kann ich nur raten sich mit der Literatur vieler begabter Frauen auseinander zu setzen um diese falsche Scham abzubauen und Männern, die glauben uns solche Produkte erfinden zu müssen, die noch mehr Müll produzieren, sollten sich wirklich ein anderes Geschäftsfeld suchen. Wenn ihr Frauen wirklich einen Gefallen tun wollt, dann investiert in nachhaltige Menstruationsprodukte für Länder in denen die Periode leider wirklich ein Tabu ist und Mädchen mehrere Tage im Monat nicht zur Schule können, weil sich ihre Familien sowas nicht leisten können. Investiert in die Unterstützung dieser Mädchen auf dem Weg zur Bildung und ebnet damit den Weg dass sich dieses Tabu endlich auflöst.

Meine Menstruation gehört zu meinem Körper genauso wie alles andere an mir und es gibt keinen Grund sich dafür zu schämen.

Embrace yourselves

So wirkt sich Sport auf die Psyche aus

Regelmäßige sportliche Betätigungen sorgen nicht nur dafür, dass der Körper fit bleibt und verhelfen zum Abnehmen, sondern wirken sich auch positiv auf unsere Psyche aus. Bewegung wirkt beispielsweise förderlich gegen Schlafstörungen, Depressionen und Stress. Dabei muss es sich nicht um ein schweißtreibendes Fitnesstraining handeln, auch Yoga oder regelmäßiges Joggen können das Wohlbefinden steigern. Bewegung reduziert…

So wirkt sich Sport auf die Psyche aus

Ich nutze meine Seite jetzt wie Facebook und poste Beiträge anderer Blogger neben meinen eigenen.

Dieser hier ist wichtig denn es geht um den Sport der mir seit November versagt bleibt.

Macht die EMS Studios wieder auf.

Steuern sparen

Ich habe das ungute Gefühl, dass uns Dampfer die geplante Steuer ereilen wird. Und ich fürchte auch, dass sie ungefähr in der jetzt geplanten Höhe einschlagen wird. Die Verbände (Händler wie Konsumenten) versuchen zwar ihr Möglichstes, das noch abzuwenden oder zumindest zu entschärfen, aber der Einfluss ist, was die Lobbyarbeit anbelangt, zu gering. Sie können…

Steuern sparen

An alle meine Leser aus Deutschland. Direkt Mal reinschauen.

Mehr Verordnung, mehr Infektionen

Liebe Regierung,

ich verrate euch ein Geheimnis.

Wenn ihr wollt dass die Zahlen runter gehen, dann müsst ihr den Menschen mindestens 2 Möglichkeiten zur Wahl stellen.

Wenn ihr die Vorschriften aber immer nur ergänzt und weitere Einschränkungen erlasst, dann wird sich die Zahl der Infektionen nicht kontrollieren lassen.

Ich bin jetzt Mal so nett und unterstelle euch nicht, dass ihr es darauf anlegt, uns irgendwann mit Polizei und Bundesheer Unterstützung komplett Zuhause einzusperren.

Also was passiert wenn ihr Maskenpflicht an immer mehr Orten erlasst. Noch dazu Ffp2 Masken die jetzt wo es warm wird kaum noch tragbar sind?

Die Leute weichen aus in private Räumlichkeiten und Grundstücke.

Da wo eine Kontrolle nicht möglich ist. Und je kleiner der Raum wird auf den wir uns zurück flüchten können, desto höher wird die Infektionsrate werden.

Die steigende Zahl schwerer Verläufe liegt nicht nur an Mutationen sondern auch daran, dass nach einem Jahr Hausarrest, das Immunsystem vieler Menschen stark geschwächt ist, es wird ja nirgends mehr mit Arbeit konfrontiert. Kommt dann Corona gibts die volle Breitseite.

Mein Vorschlag ist simpel. Wollt ihr dass sich mehr Menschen testen lassen um das ganze in den Griff zu kriegen, dann bietet Alternativen.

Maskenpflicht oder Freitesten.

Wenn ich trotz Test, Impfung oder bereits durchgemachter Erkrankung Masken tragen muss, werde ich natürlich nicht testen oder impfen gehen. Ich hab ja dann keinerlei Anreiz. Schutz vor der Krankheit selbst ist kein ausreichender Anreiz für eine Impfung.

Schutz vor Ansteckung anderer ist noch viel weniger Anreiz zum Testen. Schließlich muss ich mich einen Eingriff unterziehen lassen für andere die mir nicht wichtig sind.

Nun muss ich das sowieso einmal die Woche machen, weil ich im Handel arbeite obwohl es nie einen Fall gab in dem sich bei uns ein Mitarbeiter oder ein Kunde infiziert hat.

Dann geh ich braver Bürger also am Wochenende testen und Montags muss ich in der Arbeit Maske tragen obwohl ich eindeutig keine Gefahr darstelle.

Ich sage daher, wer testet muss keine Maske tragen. Gültig sein könnte dies dann genauso für 48 Stunden. Nur wer nicht testet sollte Masken tragen müssen und das müsste dann natürlich streng kontrolliert werden.

Heißt Zugang zu Geschäften nur mit Maske und Abnehmen nur wenn der Test vorgewiesen wurde.

In den Öffis wäre es natürlich nicht kontrollierbar und daher müsste die Maske dort weiterhin von allen getragen werden.

Natürlich sollten auch Zusammenkunft und Veranstaltung unter der Voraussetzung möglich sein, dass sich alle Teilnehmer testen lassen oder Maske tragen.

Wir könnten mit deutlich weniger und einfach nachvollziehbaren Regeln alles öffnen und hohe Testraten erreichen.

Natürlich solltet euch ihr von der Regierung endlich um die Impfungen kümmern. Wenn ich höre dass eine fertige Impfstraße samt Impfstoff nicht öffnen darf, weil’s nicht im Kalender steht, dann kann ich mir nur an den Kopf greifen.

Weniger Bürokratie und mehr Hausverstand bitte. Wenn ihr so weiter macht, werdet ihr jede Kontrolle verlieren, dass ist denen gegenüber die alle Maßnahmen seit einem Jahr einhalten, allen Unternehmen die sich fast durchgehend im Lockdown befinden gegenüber unfair.

Ihr hattet ein Jahr Zeit eine anständige Strategie zu entwickeln und seid gescheitert, also zurück ans Reißbrett bitte.

Weniger Regeln, dafür effizient umsetzen und die Zahlen werden sich schneller erholen.

Das Ende ist nah

Ein nicht ganz so ernst gemeinter Beitrag 😉

666 oder 616?

666 ist die Zahl die man allgemein als Zahl des Teufels oder des Tieres aus der Offenbarung kennt. Tatsächlich soll es aber ein Fehler sein beim Abschreiben ( und vor der Erfindung des Buchdrucks war das häufiger der Fall).

Tatsächlich sollte es sich bei der Zahl um die 616 handeln.

Wenn die Zahl für einen Menschennamen steht, wäre natürlich die Frage in welcher Sprache man den Namen finden müsste und ob man ihn dann übersetzen kann.

616 ist übrigens der Paragraph im deutschen BGB der bei Coronabedingten Arbeitsausfällen zur Anwendung kommt. Zufall? Vermutlich schon.

Aber man kann nicht umhin, wenn man bibelfest ist (was ich als Atheist witzigerweise bin) langsam Parallelen zu ziehen.

Aber man könnte es natürlich positiv sehen. Denn wir haben dann ja schon 12 von 42 Monaten hinter uns.

Nur leider wird’s danach nicht besser wenn man nicht nach 30 weiteren Monaten entrückt wird (dazu gibt’s nen trashigen Film mit Nicolas Cage, mega schlechte Kritiken, aber trotzdem empfehlenswert).

Aktuell kann man praktisch nichts mehr machen ohne Maske (selbst berechtigte Befreiung hilft da nix).

Bald kann man nix mehr machen ohne negativen Test und später dann halt nicht ohne Impfpass.

Und wenn wir das mal so stehen lassen, ist übrigens genau das passiert was zu erwarten war. 99% machen einfach mit. Nur wenige leisten Widerstand und werden geächtet (teilweise berechtigt, teilweise aber auch nicht).

Aber keine Sorge, von der Apokalypse sind wir noch weit entfernt. Im Gegenteil wir waren sogar schon in der Vergangenheit deutlich näher dran und habens doch irgendwie wieder raus geschafft.

Und so ist es auch jetzt.

Ich prophezeie euch folgendes.

Die nächste Zeit wird noch sehr hart werden, aber die Impfstoffe werden mehr und mehr.

Und spätestens 2023 wird Corona nur noch eine böse Erinnerung sein (impfen lassen sich nur die, die wollen, was anfangs noch Recht viele sein werden). Die Wirtschaft wird gesund geschrumpft sein und wieder von neuem angekurbelt, vielen neue Chancen bieten.

Und wir werden wieder auf der Couch sitzen und Essen bestellen ohne uns als Helden zu fühlen.

Wir werden weiterhin zu wenig und zu schlecht bezahltes Pflegepersonal haben. Werden wieder auf die systemrelevanten Arbeitskräfte runter schauen und vergessen wie wichtig sie sind (passiert ja jetzt schon).

Das Leben wird weiter gehen, aber einige werden was daraus gelernt haben (zum Beispiel dass ein Leben am Land doch seinen Reiz gegenüber der Stadt hat).

Also ja das Ende ist nah, auch wenn es kaum erreichbar scheint. Alles wird gut.

Shutdown for What

Warum ein Lockdown nichts besser macht in Wien

Wien ist eine kleine Großstadt. Wir leben auf engem Raum zusammen.

Also Beispiel Berlin hat auf viermal soviel Fläche nur doppelt soviele Einwohner.

Wir haben also eine hohe Menschendichte in Wien. Deshalb sind Abstandsregelungen in den Öffis nicht einzuhalten (mancher meint man solle halt nicht einsteigen wenn voll ist und den nächsten Bus, Bahn, Co nehmen, aber auch der würde voll).

Es strömen ständig Menschen durch die Stadt und zwar zum Arbeiten und Einkaufen.

Generell ist die Balance zwischen Arbeit und Freizeit in Großstädten immer gestört. Noch mehr wenn man alle Freizeiteinrichtungen wie Sport, Gastro und Tanz lange geschlossen hält.

Was bleibt noch, aktuell nur noch das Bummeln. So sieht es dann natürlich auch aus auf den Einkaufsstraßen. Aber Bummeln an der frischen Luft (Einkaufszentren werden eh eher gemieden) ist immer noch besser als Zuhause bleiben. Warum?

Erstens braucht der Mensch den Ausgleich also Bewegung an der frischen Luft. Der Mensch braucht reale Sozialkontakte. Zoom ersetzt diese nicht auf eine so lange Dauer.

Also was passiert im Lockdown? Der Bürger ist nicht dumm. Er hat dazu gelernt. Tagsüber wird nicht nachgefragt wo man gerade hingeht, also trifft man sich in der Freizeit eben bei irgendwem zu Hause und das gerne auch Mal zu viert oder mehr.

Und das ist ein Problem dass sich nicht durch härtere Maßnahmen lösen lässt. Nur durch Lockerungen.

Fakt ist wir sitzen gemeinsam am Tisch ohne Masken und ja es gibt Risiken. Aber wenn man will das mehr Menschen testen gehen, dann brauchst mehr als Eingangstests beim Friseur. Denn Friseur geht man einmal alle paar Monate.

Es braucht Perspektiven die das testen attraktiv machen. Also Fitness, Gastro und Co.

Macht dort auf mit Eintrittstests und ihr werdet viele Fälle aufdecken von all jenen die sich jetzt privat treffen und das Virus unerkannt weiter geben.

Selbst Symptome sind einfach kein Indikator für Tests. Die Symptome sind zu allgemein. Ich habe oft Husten, Schnupfen und manchmal auch Halsweh. Aber das ist in der kalten Jahreszeit normal. Und die wöchentlichen Tests, die ich für die Arbeit machen muss, zeigen dass es keine Relevanz hat.

Auch hatten wir jetzt ein Jahr Zeit, die Kapazitäten in Krankenhäusern umzuschichten. Ambulanzen könnten durch Facharztpraxen entlastet werden. Diese hätten noch genug Kapazitäten frei und nicht Notfälle könnten dort problemlos versorgt werden, hätten sie nur alle einen Kassenvertrag.

Gerade erst habe ich gehört, dass man zum Beispiel bei einem niedergelassenen Facharzt für Nuklearmedizin nicht nur besser betreut wird, es hat auch nur 150€ gekostet und es gab defacto keine Wartezeit.

Für die selben Untersuchungen wären mehrere Konsultationen mit langen Wartezeiten und Terminen im Herbst in der Spitalsambulanz nötig gewesen.

Und jetzt frage ich mich warum zahlt diese 150€ die Kasse nicht. Das war definitiv nicht zu teuer. Das war sogar sehr günstig wenn man bedenkt was da alles gemacht wurde.

Aber viele Menschen haben keine 150€ übrig und strömen daher weiterhin in die Spitalsambulanzen.

Naja so ist klar, dass uns die Kapazitäten da fehlen wo wir sie aktuell brauchen.

Wenn die Regierung Geld verschleudern will, dann bitte in die richtige Richtung. Nämlich ins Gesundheitswesen.

Dann müssten wir uns gar keine Sorgen um irgendwelche nichtssagenden Inzidenzen machen. Denn wichtig sind nur die Zahlen derer die krankheitsbedingt ausfallen, ins Krankenhaus oder gar auf die ICU müssen.

Ist die Zündschnur zu lang?

Der folgende Text spiegelt meine persönliche Meinung und basiert daher nicht zwingend auf Fakten. Alle Gedanken dazu sind nicht als Aufforderung gedacht.

Wir bewegen uns aktuell auf den 4. Lockdown zu, wobei wir eigentlich noch im 2. sind. Wir haben uns nur an den Status Quo gewöhnt.

Für mich macht es aktuell keinen Unterschied mir ob unser Geschäft offen oder geschlossen ist, außer den, dass ich wenn geschlossen ist, drinnen keine Maske tragen muss.

Aber für viele andere dauert der Lockdown schon viel zu lange und viele neue und alte Bestimmungen sind einfach nur bescheuert und teilweise leicht zu umgehen.

Zum Beispiel darf man sich bis 20h Essen abholen, danach darf man es nur noch liefern lassen und das soweit ich weiß auch nur bis 23h. Das ist aus mehreren Gründen bescheuert. Erstens weil es bedeutet dass Lieferboten mit ihren Arbeitszeiten in die Nacht gedrängt werden. Weil zu Zeiten wo man sonst im Lokal saß jetzt geliefert werden muss.

Zweitens, weil ich mir nicht vorschreiben lassen will, wann ich Hunger habe und frisches Essen will, und wenn ich um 2h morgens Hunger habe und es ein Lokal gibt wo ich mir um 2h was zu Essen holen kann, dann sollte das auch möglich sein. Hier wird einfach nur jeder bevormundet weil sich einzelne vielleicht mit einer Pizza in den Park setzen würden, was deutlich weniger Ansteckungsgefahr birgt, als wenn die selben Leute gemeinsam in einem Zimmer von 20qm säßen.

Aktuell dürfen Geschäfte nur bis 19h geöffnet haben, das nimmt Ausmaße an, dass sogar der Okay Markt am Praterstern oder Schottenring bereits geschlossen hat wenn viele gerade am Heimweg sind.

Das ist nicht nur unnötig sondern auch unhöflich gegenüber genau jenen die als Systemerhalter arbeiten.

Die müssen nämlich schauen wie und wann sie zum Einkaufen kommen, weil es nach der Arbeit nicht mehr möglich ist.

Besser wäre definitiv ein Verkaufsverbot für Alkohol ab 19h, spontane nächtliche Partys zu verhindern. Aber wenn ich unterwegs bin und schon krass Hunger und Durst habe, dann will ich mir schnell was kaufen dürfen.

Dann kommen wir nochmal zur Gastronomie. Es gibt ein 50m Umkreis Konsumationsverbot für abgeholtes Essen. Demzufolge dürfte ich schon in der Arbeit nicht essen weil zwischen mir und dem Chinesen an der Ecke keine 50 liegen. Das gilt aber natürlich nur wenn ich mein Essen dort holen. Ich kann mich aber mit einem Butterbrot von zu Hause an jede Ecke setzen und Essen.

Wenn also die Schanigärten nicht bewirtet werden dürfen, dann sollten die Wirte einfach tauschen. So quasi meine Kunden setzen sich mit ihrem Essen in deinen Garten und deine in meinen. Zack sind die 50 Meter eingehalten.

Weil Mal ganz ehrlich, wenn ich Hunger habe, dann esse ich und wenn ich dann auch noch in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel bin, hat mir niemand rein zu reden, schließlich hab ich doch mit meinen Steuern für diesen Bereich bezahlt.

Da würde ich wohl eher in den Sitzstreik gehen mich auf den Gehsteig setzen und Essen und um den ganzen die Krone aufzusetzen, lass ich mir mein Essen einfach zu einer Parkbank liefern und zwar um 23h.

Trainieren. Fitnessstudios haben seit November zu. Egal welche Größe, egal welche Hygienemaßnahmen man dort bereits umgesetzt hat und umsetzen könnte.

Nicht Mal Einzeltrainings mit Pausen zur Reinigung der Geräte sind möglich, außer man ist bereits im Profisport unterwegs, dann ja.

Selbst bei Kindern macht man Unterschiede. Nur die talentierten dürfen Fußball spielen. Zum Spaß und für die Bewegung an der frischen Luft, das geht nicht, lieber sollen sie noch mehr rumsitzen und sich beim Homeschooling die Augen ruinieren.

Wir züchten geradezu eine Generation kurzsichtiger, fettleibiger und sozial unfähiger Erwachsenen für morgen heran. Na dann Prost Mahlzeit.

Und während wir das alles über uns ergehen lassen, lasst die Regierung Millionen Impfdosen liegen und kommt einfach nicht in die Gänge.

Und wenn ich mir das alles durch den Kopf gehen lasse, dann frag ich mich ernsthaft. Ist unsere Zündschnur nicht viel zu lang. Wieso ist dieser Kessel an Inkompetenz der Regierung noch immer nicht um die Ohren geflogen. Warum weigert sich nicht zum Beispiel die Polizei einfach kollektiv das „Fehlverhalten“ zu sanktionieren. Ohne Exekutive wären alle Verordnungen so zahnlos wie die Politiker die sie erlassen haben.

Ich hab leider nicht die Möglichkeit Fitnessstudios aufzusperren. Aber ich kann sehr wohl passiven Widerstand leisten. Dazu muss man nicht auf Demos gehen und Masken verweigern.

Dazu muss ich mir nur eine Box mit Sezchuan Ente beim Chinesen holen und direkt vor der Tür den ersten Bissen nehmen. Genauso wie ich meinen Kaffee trinke sobald ich aus dem Starbucks raus bin und nicht erst 50m weiter wo ich bereits wieder in der U Bahn wäre und erst Recht nicht trinken dürfte wegen der Maskenpflicht.

Diese Regierung ist unfähig. Das ist Fakt. Sie haben diese ganze Pandemie Situation völlig falsch gehandhabt. Und für alle die immer noch die Augen verschließen wollen zur Beruhigung, keine Angst, die nächsten 2 Wochen sind entscheidend.

So wie die letzten und die davor und die davor und davor und davor.

Es ist ein Jahr. Es reicht. Impft die Leute, die es wollen und lasst uns endlich in Ruhe.

Onlineshop geschlossen

Wir haben es nun 2 Jahre probiert und teilweise auch sehr positive Erfahrungen gemacht. Aber im Endeffekt sind wir einfach nicht konkurrenzfähig. Es gibt viele größere und bekanntere Namen auf dem Markt.

Deshalb wird der Onlineshop geschlossen.

Wir wollen aber niemanden im Stich lassen. Und wir haben ja auch noch einiges im Lager stehen.
Hier gibts ein Foto von den noch lagernden Aromen.

*Achtung Cactus Bowl ist inzwischen ausverkauft.

Wenn ihr eins oder mehrere davon sucht und nur bei uns findet, dann schreibt uns einfach ein E-Mail an office@lilithskitchen.at und wir organisieren das für euch.

Alle bisher aufgenommenen Daten aus Bestellungen werden natürlich komplett gelöscht.

Unsere eigenen Aromen Lilith’s Kitchen No. 1 bis 5 bekommt ihr offline in der Dampfbar am Naschmarkt, Linke Wienzeile 46, 1060 Wien oder in der Dampfvilla, Erlaaer Platz 8, 1230 Wien und online auf www.aromenbar.at (Versand nach Österreich und Deutschland) .

Wir freuen uns natürlich wenn ihr dort weiterhin unsere Aromen kauft.

In diesem Sinne, danke an alle, die uns bisher und weiterhin die Treue halten bzw. gehalten haben.
Bleibt gesund.