sea dawn sunset man

Es war Sonntagabend. Draußen wechselten sich Regen und Sonnenschein ab. Es war ein absolut verrücktes Juliwetter, aber auch normal.

Liliana war gelangweilt, sie hatte alles erledigt, hatte ein paar Filme geschaut und YouTube laufen lassen. Ihr letztes Buch war auch zu Ende gelesen und ihr Mann schlief gemütlich neben ihr auf der Couch.

Liliana war eine selbstbewusste Frau, sie stand mit beiden Beinen im Leben, hatte immer alles im Griff und war recht beliebt in ihrem Umfeld.

Und obwohl sie gerne dominant auftrat, schweiften ihre Gedanken in diesem Moment wieder ab zu ihm, dem sie verfallen war.

Eine Zeitlang war es ihr unangenehm, dass sie diese Gefühle für jemand anderes als ihren Mann hegte, doch nun hatte sie es bereits akzeptiert. In ihrer Fantasie gab sie sich Miguel hin und genoss es einfach. Die Gedanken sind schließlich frei.

Er war kein Unbekannter, kein fiktiver Charakter oder Schauspieler. Nein sie kannte ihn schon lange aber immer nur flüchtig.

Durch Corona hatte sich erst der Kontakt intensiviert. Während die meisten zwar versprachen Kontakt via Skype oder WhatsApp zu halten, es aber kaum taten, begann er regelmäßig mit ihr zu schreiben und sie lernte ihn besser kennen und begann erst mal nur ihn sehr zu mögen. Er wurde so was wie ein bester Freund mit dem sie sich über fast alles austauschen konnte, denn ihre beste Freundin war leider nicht so oft greifbar wie sie es sich gewünscht hätte.

Aber irgendwann hatte sie einen Traum und auch wenn es nicht ungewöhnlich war, dass sie auch Mal Sexträume mit anderen Männern hatte, dieser war anders. Es ging nicht um Sex, es war viel intimer. Und plötzlich wachte sie auf und hatte sehr ambivalente Gefühle. Gefühle, die so meinte sie, sie als verheiratete Frau nicht haben sollte.

Aber sie waren plötzlich da und alles war irgendwie anders.

Als der Lockdown zu Ende war und sie ihn wieder häufiger traf, strahlte sie immer, sie war aber froh dass er nichts von ihren Gefühlen wusste.

Denn durch die intensiven Chats erfuhr sie auch etwas, dass sie lieber nicht gewusst hätte. Auch er war in einer Beziehung und diese dauerte sogar noch länger an als ihre.

Und so blieb es bei dieser Schwärmerei. Sie konnte es nicht abstreiten. Sie war verliebt. So was war ihr wahrlich erst einmal in ihrem Leben passiert und sie teilte ihr Leben mit eben jenem, ihrer ersten großen Liebe von der sie 16 Jahre meinte, dass sie auch immer die einzige sein würde.

Doch nun erlebte sie in Gedanken romantische Abenteuer mit einem anderen. Bis zu jenem einen Tag…

Es war Dienstag und Liliana machte ihre Schicht im Laden als er plötzlich auftauchte. Sie wurde überrascht. Meistens schrieb er ihr wenn er was brauchte und sie gab ihm schon Mal Tipps und freute sich wenn er es während ihrer Schicht schaffte vorbei zu schauen.

Bei einem ihrer letzten Chats hatte sie wieder etwas neues erfahren was sie noch nicht wusste. Er hatte ein Auto. In der Stadt war das nicht so üblich, nur die Reichen fuhren Auto und er war nicht reich. Aber natürlich auch nicht arm, sonst könnte er nicht so oft einkaufen kommen.

Er stand also plötzlich da und sie hat ihn mit der Maske erst gar nicht erkannt. Aber dann hat sie sich gefreut. Heute könnte sie Mal ganz unschuldig Zeit mit ihm verbringen. Denn ihre Schicht war gerade zu Ende. Also setzte sie sich mit einem Kaffee zu ihm und plauderte über belangloses. Als die Zeit langsam verstrich und sie wusste er würde sich bald auf den Weg machen, ergriff sie ihre Chance.

“Fährst du mich nach Hause?” fragte sie hoffnungsvoll und wusste dass er kaum ablehnen würde, er wohnte in ihrer Nähe. Und er wusste ja nichts von ihren Gefühlen. Es war so ein heißer Tag, dass eine Heimfahrt im klimatisierten Auto wohl ein nachvollziehbarer Wunsch war.

“Klar” meinte er unschuldig und sie verabschiedeten sich von ihren Kollegen und verließen das Lokal in Richtung seines Wagens.

Ihr Herz klopfte, was hatte sie sich eigentlich gedacht. Wollte sie ihm ihre Gefühle jetzt im Auto gestehen und riskieren ihn als Freund zu verlieren? Nein definitiv nicht. “Sei einfach froh, dass du bei der Hitze nicht in die U Bahn musst” dachte sie sich und dass sie sich bedanken würde, wenn sie an ihrer Wohnung angekommen sind.

Sie würde nichts versuchen. Er ist vergeben und sie ist es auch. So was macht man nicht. Insgeheim hoffte sie natürlich, dass er was macht, aber sie wusste das würde nie passieren. Und überhaupt, was war denn plötzlich los mit ihr, sie war doch sonst so selbstsicher. Sie nimmt sich was sie will. Aber bei ihm war alles anders. Sie versuchte ihm zuzuhören auf der Fahrt, als er ihr von der Arbeit erzählte. Aber in ihren Kopf überschlugen sich die Gedanken.

Plötzlich waren sie auch schon da. Viel zu schnell war die Fahrt vorbei. Es war ja auch gar nicht weit. Sie bedankte sich und meinte nur “jetzt weißt du ja wo ich wohne, komm mal auf einen Kaffee vorbei wenn du in der Nähe bist” und er meinte nur „gerne“ und sie steuerte schon auf den Supermarkt um für den Abend einzukaufen.


Als sie vom Supermarkt kam war sie bereits in ihr Handy vertieft. Sie wusste er schreibt ihr jetzt nicht, er fährt ja noch und schaute ein paar Nachrichten von der Arbeit durch, als sie plötzlich in jemanden vor ihrer Haustür rein lief.

“Verzeihung” murmelte sie verdutzt und schaute hoch wenn sie da gerade gerammt hatte.

Da stand er. Er war nicht nach Hause gefahren. Sie sah ihn doch los fahren? Hatte er nur einen Parkplatz gesucht?
Sie war nur verwirrt und guckte ihn mit großen Augen an.

Er lächelte verschmitzt und meinte nur “ich war in der Nähe und dachte mir ich komm auf den Kaffee vorbei denn du mir angeboten hast”.

“Okay” meinte sie und musste lachen.
Sie schob ihn zur Seite um aufzusperren. Und nahm ihn mit rein. Sie trug die Einkäufe in die Küche und bat ihn schnell abzuschließen.

“Dein Mann ist nicht zu Hause?” fragte er.

“Nein er hat heute Spätschicht und kommt erst in 4 Stunden” entgegnete sie, während sie Kaffee aufsetzte.

Sie schwieg während der Kaffee kochte und hörte ihm halb zu während sie überlegte wie chaotisch ihre Wohnung aussieht.

Plötzlich spürte sie seine Hände auf ihren Hüften und er drehte sie zu sich um. Er stand so nah vor ihr wie sonst keiner außer ihr Mann es dürfte. Ihr Herz klopfte. “Was wird das?” stammelte sie.

“Ganz ruhig. Aber ich muss dir etwas sagen. Und ich habe Angst um unsere Freundschaft, aber ich kann es nicht für mich behalten.”

“Träume ich wieder?” fragte sie halblaut.

“Vielleicht träumen wir beide. Aber ich hoffe es ist für dich genauso echt wie für mich. Dieses letzte Jahr war so voller Entbehrungen. Aber du warst immer für mich da. Und ich … ich muss es einfach loswerden. Ich glaube ich bin verliebt in dich.”

Ihr Herz klopfte nicht mehr, es blieb kurz stehen, ihr war heiß und schwindelig. Aber nicht mehr von der Sommerhitze. Sie musste jetzt eine Entscheidung treffen. Sollte sie ihm sagen, dass sie seine Gefühle erwidert?

“Ich … ich ähm … ” mehr brauchte sie nicht zu sagen.

Er zog sie an sich und küsste sie. Für einen kurzen Moment wollte sie sich noch aus dem Griff lösen, doch dann war es bereits um sie geschehen und sie sank in seine Arme und erwiderte den Kuss.

Der Kaffee wurde bereits kalt, doch zwischen ihnen kochte es. Er zog sie aufs Sofa und sie begannen sich gegenseitig auszuziehen.

Das dürfen wir nicht” schoss es ihr noch durch den Kopf, aber sie sprach es nicht mehr aus. Sie wusste es, aber sie wollte es unbedingt. Alles war egal geworden. Das Chaos in ihrer Wohnung hatte keinerlei Bedeutung. Nichts hatte mehr eine Bedeutung. Sie war nur im Moment gefangen. Sie genoss einfach jede Sekunde und schob alle Bedenken beiseite.


Eine Zeitlang lag sie da in seinen Armen und hatte die Welt um sich herum vergessen, doch dann holte sie die Realität wieder ein.

Was hatte sie nur getan? Ein Blick auf die Uhr lies sie erst mal Durchatmen. Es würde noch Stunden dauern ehe ihr Mann von der Arbeit kam.

Sie löste sich aus seiner Umarmung und sah ihn lange an. Aber sie fand einfach keine Worte für das was gerade in ihr vorging und er schwieg und sie sah ihm an, dass es ihm ähnlich ging.

“Es ist noch Zeit” sagte sie und deutete ihm den Weg zum Bad um sich frisch zu machen. Inzwischen sammelte sie ihre Kleidung ein und brachte sie ins Schlafzimmer wo sie erst mal in ihre üblichen gemütlichen Heimklamotten schlüpfte. Seine Sachen sammelte sie auch ein und legte sie ins Bad, damit er sich direkt nach der Dusche anzog.

Sie räumte das Chaos auf, schüttete den kalten Kaffee weg und setzte frischen auf.

“Setz dich” sagte sie als er aus der Dusche kam.

Er nahm Platz auf dem Sofa auf dem sie sich gerade noch so leidenschaftlich geliebt haben, doch davon war nichts mehr zu sehen und auch die Stimmung war dahin.

“Willst du darüber reden?” fragte er.

“Ich weiß es nicht. Wir sollten beide darüber nachdenken, was das bedeutet.
Ja ich bin auch verliebt in dich, das war wohl klar, aber was machen wir damit? Was soll ich meinem Mann sagen oder du deiner Frau?”

Er schaute nachdenklich in seine Kaffeetasse.

“Du hast Recht. Nehmen wir uns Zeit und denken wir darüber nach. Ich habe mich hinreißen lassen. Sag wenn du bereit bist darüber zu reden wie es weiter geht.”

Sie war beruhigt. Sie war absolut nicht in der Verfassung jetzt eine Entscheidung zu treffen.

So verabschiedeten sie sich an der Tür mit einem kalten Handschlag und er fuhr nach Hause.

In ihrem Kopf ging es wild zur Sache. Bilder und Gefühle ihrer Leidenschaft, vermischten sich mit Schuldgefühlen ihrem Mann gegenüber.

Man konnte es riechen, dachte sie und nahm ein langes Bad und versuchte sich einfach nur zu entspannen.

Heute würde sie keine Entscheidung mehr treffen, sondern sich einfach vor den Fernseher legen und nicht zu viel mit ihrem Mann sprechen. Sie wollte ihn nicht anlügen. Also sprach sie nur die halbe Wahrheit und sagte ihm dass sie noch Besuch von einem Freund hatte um ihren Nachmittag zusammen zu fassen und zu erklären warum alles so aufgeräumt war.

Sie sank zurück während er eine Serie auf Netflix startete und hatte nur noch 2 Worte im Kopf.

“Was jetzt?”


Es vergingen Tage und Wochen. Sie hatte versucht sich über ihre Gefühle klar zu werden aber scheiterte.

Solange alles nur theoretisch war, sie einfach nur für diesen Mann mit den blauen Augen schwärmte, schien es recht einfach. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er ihre Gefühle erwidert und schon gar nicht, dass sie sich komplett vergisst und sie sich lieben würden.

Sie saß gerade am PC und schaute sich ein paar Videos an, während ihr Mann in der Arbeit war, als sie von der Klingel aus ihren Gedanken gerissen wurde. Kurz schreckte sie auf, überlegte ob sie irgendwas erwartete und ignorierte dann die Klingel, wie sie es immer tat wenn sie niemanden erwartete und noch dazu alleine zu Hause war. 

Es waren ständig irgendwelche Vertreter, Spendensammler oder sonstige Leute unterwegs mit denen sie sich nicht beschäftigen wollte. 

Dann vibrierte ihr Handy und sie sah eine Nachricht.

“Bist du nicht zuhause?” fragte er sie. 

“Doch warum?”

“Ich habe geklingelt…”

Sie überlegte nicht lange und ging an die Tür. Sie erklärte ihm sogar noch kurz warum sie nicht gleich reagiert hatte, was er verstand.

“Tut mir leid” meinte er, “ich hätte mich vorher melden sollen, aber ich dachte, dass du mich ignorierst.”

“Ich dich ignorieren? Nein.”

“Du hast mir so lange nicht geschrieben..”

“Du mir doch auch nicht.” musste sie kurz schmunzeln “aber ich denke wir hatten beide viel zum Nachdenken.”

“Ja, da hast du recht. Deshalb bin ich hier. ” Sagte er und stand immer noch nervös im Hausflur.

“Okay komm rein.” deutete sie ihm und sie gingen ins Wohnzimmer. 

In der Luft lag eine fast greifbare Spannung. Keiner wusste so recht womit sie anfangen sollten. Beiden hatten sie Hemmungen sich auf die Couch zu setzen auf der sie sich geliebt hatten. 

“Okay, das ist lächerlich” setzte sie zu ihrer Rede an. “Wir sind beide erwachsen, wir müssen Verantwortung übernehmen, nicht nur uns gegenüber. Was ist mit unseren Partnern? Hast du ihr was gesagt?”

“Oh Gott nein. Das könnte ich nicht, es würde ihr das Herz brechen. “

“Ja denkst du denn, meinem Mann wird es mit dieser Wahrheit besser gehen? Wohl kaum. Aber wird es akzeptieren, wenn ich ihm sage, dass es einmaliger Ausrutscher war. Er liebt mich über alles und wird uns nicht aufgeben, wenn ich ihm nicht sage, dass es mehr war. Also was soll ich ihm sagen? Ist da mehr zwischen uns als eine kurze Affäre?”

Das gab ihm zu Denken. In seinem Kopf schwirrten die Gedanken genauso hin und her. Er liebte Liliana, da war er sich sicher, aber er liebte auch seine Partnerin.

Vorsichtig fragte er nach. “Würdest du denn deinen Mann für mich aufgeben?”

“Muss ich das?”, fragte sie skeptisch, “Wir leben im 21. Jahrhundert. Monogamie ist ein veraltetes Konstrukt. Ich will definitiv mehr von dir als eine Affäre, aber ich werde nicht die letzten 17 Jahre mit meinem Mann wegwerfen. Ja klar läuft nicht mehr alles so rund wie früher, aber ich bin nicht naiv. Zwischen uns wäre es auch keine Hollywood Romanze. Die Frage ist, was hältst du davon wenn wir uns offen mit unseren Partnern unterhalten und diese entscheiden lassen?”

Jetzt war er baff, er hatte wohl mit vielem gerechnet, dass sie ihm ein Ultimatum stellt oder den Kontakt abbricht oder sie kitschig in den Sonnenuntergang reiten. Aber auf diese Variante wäre er nicht gekommen. Polyamorie? Sollte das wirklich eine Lösung sein? 

“Du meinst also du willst mich, aber ihn willst du auch?” fragte er nach, als hätte er es nicht verstanden. 

“Zumindest vorerst.” entgegnete sie “wenn beide einverstanden sind, können wir ja immer noch schauen wo uns das hinführt. Wer weiß ob wir als Paar überhaupt funktionieren. Ich meine, ja wir haben uns gut kennen gelernt im letzten Jahr, aber da gibt es sicher trotzdem viel was wir übereinander noch erfahren müssen.  Aber ich will es wissen. Ich will wissen ob es funktionieren kann. Oder ob unsere Liebe nur ein Strohfeuer ist. Und ich weiß, dass das egoistisch ist, aber wenn mein Mann bereit ist mir diese Freiheit zu geben, dann würde ich es gerne versuchen.”

Das war mehr als erwartet. Er schaute sie lange und intensiv an. “Was wenn er nicht dazu bereit ist, dich zu teilen?”

“Ich bin keine Sache, ich werde nicht geteilt. Wenn er nicht bereit ist eine offene Beziehung zu führen, dann kommt es auf dich an. Ob du deine Freundin nach einer offenen Beziehung fragst oder ob du dich trennst ist deine Entscheidung. Ich werde dich sicher nicht für mich alleine beanspruchen, für Eifersuchtsdramen bin ich schon zu alt. Aber hinter deren Rücken war das erste und letzte Mal. Wir müssen beiden reinen Wein einschenken. Wenn du dazu nicht bereit bist, dann sehe ich ohnehin keine Zukunft für uns.”

Er war gleichzeitig erstaunt und beeindruckt. Sie war nicht nur selbstbewusst, sie war auch moralisch auf einer Ebene, die er noch nie im echten Leben gesehen hatte. Wenn sie das ernst meinte, lag es nun an ihm. War er bereit für solch eine Beziehung? Er wollte nur zu gerne mit ihr zusammen sein. Am liebsten würde er sie jetzt sofort wieder auf die Couch ziehen und sie lieben. In diesem Moment war der Kopf so klar. Da gab es niemand anderen. Aber die Realität sah anders aus. 

“Also gut” sagte er nach langem Nachdenken. ” Gib mir eine Woche Zeit. Das ist wahrlich nichts was man während der Primetime bespricht. Ich werde meiner Partnerin sagen, was zwischen uns war und wie ich empfinde. Und wie sie damit umgehen möchte ist, dann ihre Entscheidung, aber ich bin ehrlich, egal wie sie sich entscheidet. Ich werde mich für dich entscheiden, wenn sie mich vor die Wahl stellt.”

In diesem Moment war es wieder um sie geschehen. Genauso empfand sie nämlich auch. Egal was bei dem Gespräch mit ihrem Mann rauskommen würde. Sie wollte nun mit ihm zusammen sein, auch wenn das bedeutete, dass sie sich scheiden lassen. Sie glaubte ihm jedes Wort, weil sie es spürte, dass es echt war zwischen ihnen. Also vergaß sie ihre Bedenken und zog ihn ins Schlafzimmer…..


Sie zog ihn aufs Bett und sie küssten sich leidenschaftlich, dann zog er ihren Slip runter und küsste sie vom Hals nach unten bis er bei ihren Schenkeln angekommen war, sie stöhnte leise und biss sich vor lauter Lust auf die Lippe.

Seine Liebkosungen schossen wie Elektroschocks durch ihren ganzen Körper und sie konnte sich kaum noch beherrschen.

Als er wieder auf Augenhöhe war und sie sich küssten umschlang sie ihn fest und drehte ihn auf den Rücken.

Sie setzte sich auf ihn und genoss es ihn zu spüren und den Ausdruck purer Leidenschaft in seinem Gesicht.

Wieder verschwand die ganze Welt um sie herum. Sie war eins mit ihm und wollte, dass es nie endet.

Nach mehreren Höhepunkten sank sie glücklich und völlig erschöpft auf seiner Brust nieder.

“Ich liebe dich” flüsterte er ihr zu und ihr Herz machte einen Sprung als sie dies hörte.

Nein sie konnte nicht mehr ohne ihn sein, egal was kommen mag. Sie würde sich für ihn entscheiden.

Friedlich schlummerte sie an seiner Brust als ein vertrautes Geräusch sie hochschrecken ließ. Das Türschloss.

“Oh mein Gott, wir sind eingeschlafen” fluchte sie leise und weckte ihren Liebhaber. “Schnell zieh dich an.” sagte sie während sie bereits in ihre Klamotten rutschte. Jetzt musste sie sich schnell was einfallen lassen. Ein anderer Mann im Schlafzimmer wäre wohl für die meisten schwierig zu erklären, aber zum Glück war das gemeinsame Schlafzimmer auch ihr Gaming Zimmer, also schaltete sie schnell den PC ein und flog über die Tasten und zog ihren benommenen Freund neben sich auf den Sessel.

Sie hatte binnen kürzester ein Spiel gestartet und sagte nur noch “verhalt dich normal” als ihr Mann Conrad im nächsten Moment den Kopf zur Tür reinsteckte.

“Oh du hast ja Besuch” sagte Conrad überrascht. “Servus Miguel was machst du denn hier?” fragte er ohne den geringsten Verdacht, da es sich um einen Bekannten handelte.

“Hallo Schatz,” erwiderte Liliana,” ich habe ihm nur die Beta von dem neuen Spiel gezeigt. Aber es war nicht so berauschend und stürzte immer ab, also haben wir noch ein paar YouTube Videos dazu geguckt.”

Sie fragte sich ob man es hören konnte dass sie gerade log. Sie wollte ihn nicht anlügen, er musste es ja sowieso erfahren aber nicht so. Es hätte ihm das Herz gebrochen wenn er sie erwischt hätte.

“Wir haben völlig die Zeit aus den Augen verloren. Du solltest langsam aufbrechen, bevor deine Freundin dich noch vermisst meldet.” wandte sie sich an Miguel und warf ihm einen bestimmenden Blick zu.

“Oh ja, da hast du Recht” antwortete Miguel mit einem gespielten Lachen. Er wusste nicht so Recht was hier gerade passierte, war aber auch froh, dass Liliana das Drama noch verhindern konnte.

“Dann stör ich euch zwei nicht länger und wünsche euch einen schönen Abend” sagte er zu Conrad gewandt in der Hoffnung dass man ihm die Schuld nicht ansah oder dass seine Klamotten sehr schlampig aussahen, weil er sich so schnell angezogen hatte.

“Ach du störst doch nicht, Kumpel, du kannst gerne wieder vorbei kommen wenn die Beta besser läuft. ” Meinte Conrad unschuldig.

Wenn er wüsste, was gerade passiert war, würde er das anders sehen. Doch er war komplett naiv und hätte nicht im Traum an so etwas gedacht. Eifersucht war immer ein Fremdwort für Conrad.

So schaute Miguel dass er schnell aus der Wohnung schlüpfte und warf Liliana nur noch einen heimlichen Blick zu und deutete ihr, dass er ihr schreiben würde.


Liliana: “Puh, das war viel zu knapp. Sowas darf nicht nochmal passieren, es ist besser wenn wir uns nicht mehr treffen bis wir mit unseren Partnern gesprochen haben. “

Miguel:” Allerdings, ich bin zugleich beeindruckt und erschrocken, wie du das ganze gehandelt hast, hast wohl öfter “Besuch” 😉 “

Liliana:” Über sowas macht man keine Witze, das hätte auch schief gehen können und ich lüge meinen Mann nicht gerne an, vielleicht sollte ich ja mal bei dir auf der Matte stehen :-P”

Miguel: “Okay okay, hab schon verstanden, tut mir leid. Ja du hast recht, wir müssen das klären. Ich rede morgen mir meiner Freundin, es ist schon spät und ich will sie nicht jetzt damit belasten.”

Liliana: ” In Ordnung, dann werde ich auch morgen ein Gespräch mit Conrad führen. Ich schreibe dir danach. Wenn du dich treffen willst, dann nur irgendwo in der Öffentlichkeit, da riskieren wir kein unangemessenes Verhalten.”

Miguel:” Sag das nicht, ich kann mich in deiner Gegenwart nicht mehr beherrschen <3, aber ja wir sollten auf jeden Fall persönlich reden, wenn alles geklärt ist.”

Liliana: ” Dann gute Nacht, ILD.”

Miguel: ” ILD.”

“Das kann ja was werden” dachte sich Liliana als sie versuchte im Kopf das Gespräch durch zu gehen, dass sie morgen führen würden. Sie war so ziemlich auf alle Reaktionen vorbereitet, von Wut über Verständnis bis zu einem Heulkrampf konnte alles kommen. Conrad war sehr emotional aber auch aufgeschlossen. Sie wusste einfach nicht was sie erwarten sollte, so ging sie einfach alle Möglichkeiten im Kopf durch. 

Liliana hatte alles vorbereitet. Sie hatte aufgeräumt, hatte Taschentücher bereit gestellt und war bereit das Gespräch zu führen, so bereit man eben sein konnte.

Als Conrad von der Arbeit kam, ließ sie ihn noch in Ruhe duschen und essen, doch am Ende half es ja nichts. 

“Schatz wir müssen uns unterhalten.” sagte sie mit einem besorgten Ton in der Stimme.
Conrad wusste instinktiv, dass das nichts gutes bedeutet, aber mit dem was nun kam hatte er nicht gerechnet. 

“Du weißt, dass das letzte Jahr für uns alle nicht leicht war. Wir hatten nicht wirklich die Möglichkeit viel zu unternehmen und Freunde zu treffen.”

“Ja?” sagte Conrad zögerlich.

“Und du weißt auch, dass ich viel mit Miguel gechattet habe und ihn besser kennengelernt habe, weil wir sonst kaum Kontakte hatten und ich will dich nicht auf die Folter spannen, aber dir auch keine volle Breitseite verpassen, also sag ich es so direkt wie ich kann. Ich bin in Miguel verliebt. “

………….

Conrad schaute nachdenklich und holte tief Luft. ” Ich nehme an da kommt noch mehr, denn das alleine wird nicht der Grund für dieses Gespräch sein. “

Liliana war etwas erleichtert über seine Reaktion, aber da konnte noch einiges kommen wenn er der Rest erfuhr, also dachte sie nur, Augen zu und durch und fuhr fort. 
“Also erst wollte ich gar nicht darüber nachdenken, schließlich sind wir verheiratet und er ist auch gebunden und es wäre eigentlich egal gewesen, aber als er mich neulich nach Hause fuhr, wie du sicher noch weißt, da kam er noch auf einen Kaffee rein und plötzlich stand er so vor mir und sagte mir, dass er sich in mich verliebt hat! Und es war.. es war wie ein Traum. Und ich will das nicht entschuldigen oder runterspielen, ich war mir bewusst, was ich tat und dass es dir gegenüber nicht fair war, aber in diesem Moment wollte ich einfach nicht mehr vernünftig und stark sein und ich… ich habe mit ihm geschlafen.”

Bäm. Das saß. Conrad schluckte. Sein Herz hatte einen Stich bekommen. 

“War das eine einmalige Sache?” fragte er und kannte schon die Antwort, denn plötzlich wurde ihm klar, warum Miguel gestern in ihrer Wohnung, in ihrem Schlafzimmer war mit seiner Frau. 

Doch er wartete trotzdem auf ihre Antwort.  Es nützte nichts in anzulügen, das würde die Situation nicht besser machen, also antwortete sie ehrlich. 

“Nein, war es nicht und das will ich auch gar nicht. Wir haben Gefühle füreinander, die wir nicht ignorieren können. Aber ich liebe dich immer noch, das musst du wissen, daran hat sich nichts geändert. Es liegt nicht an dir. Aber…”

“Aber was ” unterbrach er sie. “aber du willst weiterhin mit ihm schlafen. Willst du meinen Segen für deine Affäre?” man merkte wie die Wut in ihm anstieg. Er fühlte sich betrogen und dazu hatte er allen Grund, das wusste Liliana, hätte sie ihrem Verlangen doch nicht nachgegeben und erst das Gespräch gesucht. Aber es war zu spät. Der Schaden war angerichtet. Nun konnte sie nur noch versuchen zu retten, was zu retten ist. Aber seine Wortwahl hatte sie getroffen und so wurde sie auch eine Spur bissiger.

“Ich brauche nicht deine Erlaubnis, wir leben im 21. Jahrhundert. Ja es war nicht in Ordnung, dass etwas zwischen uns passiert ist, ehe ich mit dir darüber reden konnte und ich werde nicht behaupten, dass es einfach passiert ist, ich habe mich bewusst entschieden die Kontrolle zu verlieren.  

Ich hätte es dir auch verschweigen und Schluss machen können, du hättest uns dann irgendwann zusammen gesehen und trotzdem 2+2 zusammen gezählt. 

Ich weiß das ist gerade sehr viel zum Schlucken, aber es geht um mehr als eine Affäre. Ich will mit Miguel zusammen sein, wie ich mit dir zusammen bin, aber ich will dich deshalb nicht verlassen. Es ist deine Entscheidung ob du für eine Änderung unserer Beziehungsparameter offen bist oder nicht. Und ich erwarte auch nicht, dass du dich sofort entscheidest. 

Ich habe dir eine Menge zugemutet, aber ich bin nicht bereit auf mein Glück zu verzichten. Bis du dich damit arrangiert hast, wirst du Miguel aber definitiv nicht mehr hier sehen. Wir werden uns nur noch außerhalb treffen. Bis du dir über deine Gefühle im Klaren bist, werde ich auf der Couch schlafen. Und wenn du dich nicht mit dem Gedanken an eine offene Beziehung anfreunden kannst, dann werde ich mir eine andere Wohnung suchen und wir werden eine saubere Trennung vereinbaren. “

Liliana atmete durch, nach der ersten Unterbrechung wollte sie es einfach nur noch ausgesprochen haben.  Es sollte keine Unklarheiten geben. Ihm musste klar sein, dass es nur diese 2 Optionen gab und keine mehr in der er sie für sich alleine behalten würde.

Conrad hatte einiges zu verdauen. Er kannte und mochte Miguel eigentlich, aber das war trotzdem Verrat, auch wenn er wusste, das Liliana in einem Punkt recht hatte. Sie alleine bestimmte über ihr Leben und ihren Körper. Und wenn sie es zuließ dann war es zwar moralisch verwerflich aber doch verständlich, das Miguel mit Liliana zusammen sein wollte. 

Es ging ihm ja nicht anders. Liliana war schon immer anders als andere Frauen. Er würde nie eine andere wollen, oder vielleicht doch. Conrad dachte lange darüber nach, es gab da schon auch andere Frauen an denen er Interesse hatte, aber er hat das nie weiter verfolgt weil er wusste, dass er Liliana nicht verlassen würde. Vielleicht hatte sie recht und die Monogamie war wirklich ein veraltetes Konstrukt. Sie hielt ja sowieso bei vielen nicht. Die meisten trennten sich eben wenn sie neue Partner fanden. 

Aber wenn sie das beide nicht wollten, warum dann trennen. Er fragte sich wie Miguel das wohl gerade mit seiner Freundin klärte. Er kannte sie nicht und sie kannte Conrad und Liliana nicht. Es war also eine andere Situation. Conrad konnte insgeheim verstehen, wie Liliana sich in Miguel verlieben konnte. Er hatte einen gutes Herz und sah gut aus und sie teilten schon immer viele Interessen miteinander. 

Aber für Miguels Freundin musste dass ja viel schlimmer sein. Vermutlich lag er auch gerade auf der Couch, nachdem er seiner Freundin vermutlich das Herz gebrochen hat und sehnte sich nach Liliana oder einfach nur nach Harmonie?

Conrad wurde klar, dass er Liliana die Freiheit geben würde, wer weiß ob es von Dauer war. Er wollte nicht dass sie irgendwann ganz alleine ist. Dafür liebte er sie viel zu sehr.

Und so trat er nachts um 2h in die Tür zum Wohnzimmer, wo er Liliana liegen sah mit Tränen in den Augen und sagte nur: ” Komm ins Bett, morgen schauen wir weiter.”

Und so kam sie rüber und kuschelte sich an ihn als wäre nichts gewesen und doch hatte sie das Gefühl als hätte ihre Beziehung zu Conrad sich gerade sogar noch mehr gefestigt als je zu vor.

Für Miguel war das Gespräch nicht gut gelaufen, seine Freundin hat noch in der selben Nacht ihre Sachen gepackt und ist zu ihren Eltern gegangen.

Er hatte nicht viel Schlaf bekommen.

Sein Handy vibrierte auf dem Nachttisch.

“Das Gespräch mit Conrad ist gut gelaufen.”

“Wenigstens eine gute Nachricht.”

Liliana ahnte dass es bei Miguel nicht gut gelaufen war und verabredete sich für nachmittags im Café . Conrad würde mitkommen. Plötzlich hatte er ein ungutes Gefühl. Sie kannten sich zwar nur flüchtig aber schon sehr lange.

Was für eine Begegnung würde es werden?

Nachmittags vorm Café warteten die beiden schon auf ihn. Schweigend gingen sie an einen Tisch und bestellten ihre Getränke.

Spannung lag in der Luft, auch wenn Conrad sich mit Liliana versöhnt hatte war er natürlich immer noch sauer auf Miguel er hatte ihn verraten.

“Okay…” eröffnete Liliana und versuchte das Schweigen zu durchbrechen. “Mir ist klar, dass das eine komplizierte Situation ist und ihr euch beide unwohl fühlt, aber es bringt nur was wenn wir die Sache gemeinsam klären. Miguel wie hat deine Freundin die ‘Neuigkeiten’ aufgenommen?”

“Nicht gut, sie hat noch in der Nacht ihre Tasche gepackt und ist gegangen, es reichte ihr nicht, dass ich anbot auf der Couch zu schlafen. Keine Ahnung ob sie ihre Meinung noch ändert aber erstmal sind wir offiziell getrennt.”

“Tut mir leid” sagte Liliana betroffen und meinte es so. Es war ja auch ihre Schuld.

“Danke” antwortete er knapp.

Liliana nahm die Hände von Conrad und Miguel und schaute sie abwechselnd an.

“Also, ich denke es ist besser gleich die Regeln aufzustellen. Ab sofort werde ich solange es für euch beide in Ordnung ist mit euch beiden eine Beziehung führen. Ihr zwei müsst keinen Kontakt halten oder euch irgendwie absprechen, denn es ist in dieser speziellen Situation an mir zu entscheiden wann ich mit wem meine Zeit verbringe. Wir werden also nicht alle zusammen wohnen oder in Urlaub fahren oder noch was verrückteres.

Aber ich erwarte von euch beiden, euch wie Partner mir gegenüber zu verhalten. Also wenn ich einen von euch bitte mich zum Einkaufen oder zum Arzt zu begleiten, dann könnt ihr nicht tauschen oder sowas.”

Dabei mussten dann alle 3 kurz lachen.

Conrad: ” Meine Bedingungen sind einfach, jetzt da wir offen miteinander umgehen, wird es keine heimlichen Treffen mehr geben. Ihr trefft euch wann ihr wollt, wo ihr wollt, aber bitte nicht bei uns Zuhause.”

“Nachvollziehbar” sagte Miguel und da er nun erstmal alleine wohnte war es auch kein Problem.

Conrad:” Ich weiß nicht ob ich auf Dauer mit der Situation klar komme und sollten Lili und ich uns trennen, dann erwarte ich von dir, dass du dich im sie kümmerst und nicht plötzlich im Regen stehen lässt.”

Immer noch der Beschützer, dachte Miguel und musste ihm Respekt zollen.

“Darauf kannst du dich verlassen” versicherte Miguel

“Okay.” Liliana atmete erleichtert auf. “Also ich nehme an, dass deine Freundin noch Sachen abholen wird, bis das erledigt ist werden wir uns besser nur ausserhalb treffen. Ich will ihr meine Anwesenheit nicht unter die Nase reiben. Aber ab sofort musst auch du dich bemühen. Du hast die Werbungsphase übersprungen. Das darfst du jetzt nachholen.

Überleg dir was und für mich aus. Zeig mir wer du im Alltag bist. Wenn deine Wohnung ‘sauber’ ist werde ich für ein paar Tage erstmal bei dir bleiben und ein paar Sachen bei dir lassen. Damit wir auch sehen ob das im Alltag funktioniert. Später wenn es läuft, werde ich entweder tage oder wochenweise pendeln. Das lassen wir auf uns zukommen.”

“Wow, du hast dir ja echt Gedanken gemacht.” War Miguel erstaunt und Conrad musste ihm beipflichten.

“Nun das muss ich ja. Hier soll keiner zu kurz kommen und es steht euch beiden frei euch auch noch mit anderen zu treffen, entweder es funktioniert oder wir kehren irgendwann zum Status quo zurück. Mit wem von euch beiden, das sehen wir dann.”

5 Jahre später…

Lili, Conrad und Miguel haben sich tatsächlich gut mit der Situation arrangiert. Als der Groll über die kurze Affäre verflogen war, haben sich Conrad und Miguel wieder fest angefreundet. So dass sie nach einem Jahr in der offenen Beziehung bereit waren einen neuen Schritt zu machen.

Zu dritt mieteten sie ein Haus, das genug Platz für alle bot. Damit jeder offen leben konnte gab es 3 Schlafzimmer jedes mit einem abgeschlossenen kleinen Bad.

An manchen Tagen war Liliana bei Conrad und an manchen bei Miguel und wenn sie Mal ihre Ruhe brauchte zog sie sich in ihr eigenes Schlafzimmer zurück.

Über die Jahre hatten auch Conrad und Miguel hin und wieder kurze Techtelmechtel mit anderen Frauen.

Für Aussenstehende war die Konstellation sehr befremdlich, aber die Nachbarn akzeptierten es schnell. Und so bekam Liliana am Ende alles was sie sich wünschen könnte, die Liebe zweier wunderbarer Menschen und trotzdem konnte sie frei und unabhängig bleiben.  So hatte sie es sich immer gewünscht aber nie zu träumen gewagt aus den Zwängen der Gesellschaft nach Monogamie auszubrechen und es zu genießen.

ENDE!

blue and white logo guessing game
Photo by Brett Jordan on Pexels.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.