woman in white shirt wearing eyeglasses

Prolog

“Bist du dir sicher?” sagte Michael zu Lizzy.
Lizzy wohnte bei ihm seit ihr Mann gestorben war und nun wandte sie sich mit dem Wunsch an ihn, den er schon immer hatte. Sie wollte sich verwandeln lassen um so ihr immer noch jugendliches Aussehen zu erhalten und ewig zu leben.

“Ich bin mir sicher! Sie es mal so, dass ist deine letzte Gelegenheit mein Blut zu trinken und meine Gedanken zu lesen. Dann wirst du wissen, dass ich mir sicher bin.” entgegnete Lizzy selbstsicher.

Auch wenn sie den frühen Tod ihres Mannes bedauerte, war sie nun endlich frei und wollte das Leben auskosten. Aber mit Mitte 50 würde es nicht mehr lange dauern bis ihr Körper ihr einen Strich durch die Rechnung machen würde.

Also erfüllte Michael ihren Wunsch, obwohl er wusste, dass er sie so nicht lange halten konnte, er liebte sie zu sehr und hat ihren Freiheitsdrang inzwischen akzeptiert und nimmt was er kriegen kann.

Er gab ihr erst sein Blut zu trinken und dann versenkte er selbst seine Zähne in sie und saugte ihr das Leben aus dem Körper.

Ihre Gedanken waren eindeutig, er war beruhigt, sie wollte es und war kein bisschen unsicher.

Als ihr Herz aufhörte zu schlagen, legte er sie auf sein Bett und wartete einfach ab.
Es dauerte nicht lange und Lizzy atmete tief auf. Erst gab er ihr einen Blutbeutel mit menschlichem Blut aus dem Krankenhaus um ihre Verwandlung abzuschließen und dann hielt er ihr sein Handgelenk hin.

Neugierig schaute sie ihn an. “Werde ich deine Gedanken lesen können?” fragt sie ihn aufgeregt.

“Nicht wenn ich es nicht will, als Vampir kann ich diese Fähigkeiten blockieren, aber um dir zu zeigen wie es geht, werde ich es gerne zulassen, nun trink, es ist ja quasi dein Blut in mir.”  schmunzelte er.

Also packte sie sein Handgelenk und beim Anblick der Adern spürte sie, wie sich ihre Zähne durchs Zahnfleisch bohrten, es war schmerzhaft aber nicht unangenehm. Eher wie ein knurrender Magen wenn man sehr hungrig ist.

Sie biss zu und trank zum ersten Mal wie es nun immer sein würde und konzentrierte sich auf seine Gedanken.

Erst war es nur verschwommen doch dann konnte sie Bilder sehen, sie sah was seine Augen sahen und hörte seine Gedanken.

Das ließ sie grinsen und sie sagte nur:” Du bist ja unersättlich.” Bevor sie ihn packte und aufs Bett zog. Sie wollte alles neu erfahren und damit würde sie anfangen. Ein neues Leben wartete auf sie und sie würde richtig Spaß haben.


Kapitel 1: Ungeahnte Möglichkeiten

Jänner 2035

Seit Lizzys Verwandlung sind nun 6 Monate vergangen in denen sie alles über ihre neuen Fähigkeiten lernte. Während sie das Gedanken lesen eher amüsierte und sie es sollten zu ihrem Vorteil nutzte, war die Manipulation eine willkommene Fähigkeit.

Lizzy war eine erfolgreiche Frau, der Shop in dem sie damals arbeitete gehörte ihr inzwischen und auch noch einige weitere. Sie war dabei sich etwas aufzubauen, aber als Frau stieß sie immer wieder auf Probleme und zwar auf Männer. 

Männer, die meinten sie hätten mehr Ahnung von der Materie als sie und dass sie sie übervorteilen könnten. Natürlich konnte sie schon vorher die Waffen einer Frau einsetzen um zu bekommen was sie wollte. Sie war zwar Feministin und daher gegen sexistische Klischees, aber einige der Typen hatten es einfach nur verdient und mit einigen hatte sie auch eine Menge Spaß bevor sie ihnen die Pistole an die Brust setzte, aber nun wurde es einfacher.

Das Vampirdasein konnte ihr kein Mensch ansehen, aber sie umgab nun eine Aura, die anderen magisch anzog. Das erklärte auch warum sie damals die Finger nicht von Michael lassen konnte und eine Zeitlang war sie deswegen sogar sauer auf ihn. Er hatte ihr das vorher nie gesagt, dass man sich dem kaum entziehen konnte, wenn man es nicht wusste. Aber nun genoss sie auch mal die Vorteile. 

Sie saß heute mal wieder am Verhandlungstisch. Sie wollte ihre Kette vergrößern und einen kleinen Shop aufkaufen der eine gute Lage hatte. Er hatte nicht viel Kundschaft, aber dafür sehr treue Leute. Mit ihrer Hilfe könnte sie den Umsatz schnell steigern und ihren Einflussbereich vergrößern. Aber ihr gegenüber hatte wenig Interesse an sie zu verkaufen. Nicht weil das Angebot nicht fair war und das zusätzlich angebotene Gehalt um den Laden weiterhin zu führen nicht mehr als großzügig war, nein weil er nicht ihr unterstehen wollte. Hätte ein Mann vor ihm gesessen wäre es kein Problem gewesen. 

Tja sein Pech, dachte sie sich nur und stellte ihr Fähigkeiten auf die Probe. 

“Sie werden mein Angebot annehmen und sich dann aus dem Geschäft zurück ziehen und ihrer Nachfolgerin Platz machen, mit dem Geld können sie sich einen schönen Lebensabend machen. Verstanden?”

Sie sah ihn an und sah wie sich seine Pupillen kurz weiteten, ein gutes Zeichen.

Er antwortete wie in Trance :” Deal!” und gab ihr die Hand. 

Dann hielt sie ihm alle Verträge zur Unterschrift hin und übergab sie ihrem Anwalt der brav an ihrer Seite stand und kein Wort sagte. Den Anwalt hatte ihr Michael besorgt, er war gut in seinem Fach und wusste über Vampire Bescheid. Sie musste also nicht erklären woher der plötzliche Sinneswandel kam. 

Bis die Wirkung der Manipulation nachlassen würde, wäre bereits alles unter Dach und Fach und jeder Versuch, rechtlich gegen die Übernahme anzugehen würde ohnehin von ihrem Anwalt abgeschmettert werden. 

Zufrieden lehnte sie sich zurück nachdem er ihr Büro verlassen hatte und zückte ihr Handy. Sie rief eine ihrer Freundinnen an und offerierte ihr die Leistung des neuen Shops in ihrem Imperium, was diese natürlich freudig annahm. Sie hatte sich in den Jahren bereits ein Netzwerk aus starken Frauen aufgebaut. Eine fand sich fast immer und wenn nicht gabs natürlich auch Männer, denen sie vertraute und denen sie mal die Leitung übertrug.

Ihre Freundin hatte bereits die Übernahme einiger Geschäfte für sie abgewickelt. Es musste renoviert werden damit der Shop nun auch in ihr Konzept passte und neue Ware musste her.

Die Mitarbeiter des Shops hatte sie schon kennengelernt und im Gegensatz zu ihrem früheren Chef reichte die Aussicht auf eine ordentliche Gehaltserhöhung vollkommen um sich deren Loyalität zu sichern. 

Das war ja einfacher als gedacht, lächelte sie zufrieden und streckte sich gemütlich in ihrem Sessel. Den Anwalt hatte sie bereits weggeschickt um sich um das rechtliche zu kümmern und der Terminkalender zeigte ihr an, dass der restliche Nachmittag frei war. 

Also beschloss sie auf die Jagd zu gehen. Nicht auf die Jagd nach Blut sondern auf die Jagd nach einem Mann für die Nacht. Bisher hatte sie sich zurückgehalten, um nicht vom Blutdurst übermannt zu werden. Die ersten Nächte mit Michael als Vampir endeten immer in einer gegenseitigen Saugorgie und auch wenn sie diese nur zu sehr genoss, durfte ihr das nicht mit einem Menschen passieren. Aber nun fühlte sie sich bereit es zu riskieren. Also öffnete sie die diskrete Dating App auf ihrem Handy und scrollte durch die Anfragen. Sie stoppe bei einem Profilbild mit einem paar wunderschöner grüner Augen, die sie gerade zu anfunkelten und öffnete den Chat. 

“Darf ich mehr von dir sehen?” fragte sie forsch nach.

Wenige Minuten später poppte eine Nachricht mit einem Bild auf, dass den muskulösen Oberkörper der grünen Augen zeigte. Sie leckte sich über die Lippen. 

Er würde jedenfalls genügen um ihre Zurückhaltung zu testen.

Sie sendete ihm den Standort eines Stundenhotels und eine Uhrzeit und machte sich auf den Weg. Sie musste auf dem Weg über sich selbst schmunzeln. Als Mensch hatte sie sich niemals mit Fremden aus der App getroffen. Zu gefährlich. Michael hatte zwar immer gerne ein Auge auf sie, aber das ging ihr dann doch zu weit. Nun musste sie sich keine Sorgen machen und freute sich dementsprechend auf ihr kleines Abenteuer.

20 Minuten später traf sie am Hotel ein und begab sich direkt ins Foyer. Dieses Etablissement war keine billige Absteige. Die High Society ging hier ein und aus und von außen würde man es nur für ein Nobelhotel halten, dass Konferenzräume für Business Menschen wie sie und viele andere anbot. Erst wenn man seinen Mitgliedsausweis vorzeigte wurde man in Richtung der Zimmer durchgelassen. Sie ging also an die Rezeption und ließ sich den Schlüssel für ihre Suite geben und schaute sich danach nach ihrem Date um. Er wartete bereits an der Bar. Offensichtlich war er also bereits sehr geil, wenn ihr mitten am Tag binnen 20 Minuten bereit steht. 

Sie ging auf ihn zu und sprach ihn mit seinem Usernamen an um sich zu erkennen zu geben. Als er sie erkannte machte er große Augen und wollte bereits was sagen.

“Ssshhhh” machte sie nur und zwinkerte ihm zu und hielt ihm die Hand hin, die er bereitwillig ergriff um ihr zu folgen. Sie führte ihn zu ihrer Suite und erst als die Türen geschlossen waren, gestattete sie ihm auszusprechen was ihm auf der Zunge lag.

“Du bist doch Lizzy Morgan, ich kenne dich aus dem Wirtschaftsteil. Wie komme ich denn zu der Ehre?” fragte er sie mit einem dreckigen Grinsen. 

“Jede Frau hat ihre Bedürfnisse und du kannst sie mir hoffentlich erfüllen. ” entgegnete sie amüsiert. 

Kurz blieb ihm der Mund offen stehen, aber er fing sich schnell und gab den Coolen. Er ließ direkt die Hosen fallen und meinte nur:” Wenn du mir erst mal schön einen bläst, dann werde ich dir schon zeigen wo es lang geht, Babe.” 

Böser Fehler. “Also erstmal bin ich sicher nicht dein Babe, Junge. Und ich bestimme wo es lang geht. Also wirst du dich erstmal um mich kümmern und wenn du das gut machst, dann verspreche ich dir, ich werde mich gerne auf eine Art und Weise revanchieren, die du dir gar nicht ausmalen kannst. “

Doch das schien ich gar nicht zu interessieren. Er ging auf sie zu, riss ihren Blazer auf und wollte sie aufs Bett schupsen. Doch während ihr Blazer vielleicht schnell aufgab, tat sie es nicht und er schaute sie blöd an, als sie sich keinen Zentimeter vom Fleck rührte. Dann begann sie zu grinsen, auf eine Art die ihn bereits die Flucht ergreifen lassen wollte. Doch sie hielt ihn zurück. 

“Nicht so schnell, Junge. So behandelt man keine Frau. Aber für dich sind Frauen wohl nur Mittel zum Zweck. Zu schade, du sahst so vielversprechend aus und lecker…. Halt jetzt ganz still.”

Seine Pupillen weiteten sich und er stand unter ihrer Kontrolle. Wenn er schon ihre sexuellen Bedürfnisse nicht befriedigen wollte, dann könnte er ihr wenigstens ein bisschen Blut spenden. Sie ließ ihn bewusst jede Emotion weiter spüren und sah ihn seine panischen Augen als sie die Zähne zeigte. 

“Jetzt guck nicht so, du wolltest doch, dass ich “ihn” in den Mund nehme. ” und dann ging sie langsam vor ihm auf die Knie und packte ihn am Schwanz, denn er ihr gerade noch so bereitwillig präsentierte und biss zu. Der Schmerz musste die Hölle gewesen sein. Doch konnte er keinen Ton von sich geben. Da sie nicht wirklich durstig war, ließ sie recht schnell wieder von ihm ab. Dann stellte sie sich wieder vor ihn und sah ihm in die Augen.

“Sobald ich aus dieser Tür bin wirst du vergessen, wenn du hier getroffen hast und was du gesehen hast und von nun an behandelst du Frauen mit mehr Respekt. “

Während er immer noch mit Blick Richtung Fenster gefesselt war, holte sie einen neuen Blazer aus dem Schrank ihrer Suite und warf den alten in den Müll. Dann sah sie noch mal zurück auf seinen nackten Arsch wie er immer noch wie angewurzelt da stand und lachte, ehe sie das Zimmer verließ und seine Anspannung mit einem mal abfiel. 

Er schaute nur verwirrt auf seinen schmerzenden Schwanz und kratzte sich am Kopf, ehe er seine Hose wieder anzog und ebenfalls das Hotel verließ.

Vielleicht würde er ja wirklich daraus lernen, dachte sie sich, auch wenn sie wenig Hoffnung hatte. Während die gelöschten Erinnerungen gelöscht blieben, hielt die Manipulation leider nie lange an, aber vielleicht würden ihn die Schmerzen und die Zwangspause ja zum Umdenken bringen. 

Kapitel 2 – Das Netzwerk und die Urmutter


Als Lizzy am Abend ins Penthouse zurück kam, saß Michael wie oft um diese Zeit am Computer. 

Während Lizzy auch als Vampir immer noch ihr feministisches Netzwerk pflegte, hatte er andere Pläne.  Er versuchte ein Netzwerk der Vampire aufzubauen, da er noch viel zu wenig über die Ursprünge des Vampirismus wusste. Gewissermaßen hingen seine und ihre Bemühungen zusammen. Denn auch Lizzy stieß durch Zufall auf weitere Vampire in ihrem Netzwerk. Das Internet machte ihnen einiges möglich was Michael früher nicht konnte. 

Es gab keine kitschigen Treffen im großen Saal eines Schlosses mit den Ältesten am Tisch. Es gab Zoom Meetings und auch wenn das wohl so manchem Fan alter Vampirromane zuwider war, waren auch Vampire problemlos im Zeitalter der Modernen Technik angekommen, hatten Internet und Smart Homes und nutzten sogar Lieferservices für frisches Tierblut.

Natürlich konnte man nicht jeden Vampir einfach so im Internet finden, es brauchte einiges an Recherche, aber es war zeitweise recht amüsant. Für Michael war es ein leichtes spätestens im Zoommeeting, die echten Vampire von den Fantasy Fans zu unterscheiden, diese erschienen im leichenblassen Makeup mit Dracula Umhang auf dem Bildschirm oder sie hatten Glitzer im Gesicht. Manchmal war es zum Totlachen, aber einige konnte er bereits aufspüren. Durch Lizzy kamen sie zu einer Vampirin, die sich heute Eva nannte. Ihr ursprünglicher Name war so alt, dass man ihn weder schreiben noch aussprechen hätte können. 

Eva war laut eigener Aussage weit über 6000 Jahre alt, Lizzy war fasziniert von ihr und chattete oft stundenlang mit ihr um sich Geschichten aus der Zeit der Antike anzuhören. Als eine der vermutlich ältesten noch lebenden Vampire war Eva eine zuverlässige Quelle für den Ursprung. Ihr zu Folge müsste man die Urmutter finden. Die Legenden zur damaligen Zeit ihrer Verwandlung erzählten immer von der Urmutter aller Schattenwesen. Als Schattenwesen galten Vampire, Hexen und Werwölfe. Sie sollen bereits vor den Menschen existiert haben. Der Mensch sollte von ihnen abstammen. Er wurde quasi als Futter erschaffen. 

Das hörte sich schlimm an in Lizzys Ohren, da sie selbst ja bis vor kurzem ein Mensch war. Jedenfalls kam es irgendwann dazu, dass ihr Futter intelligent wurde, der Mensch entwickelt sich über das geplante Stadium hinaus und wurde damit zum Haustier, einem Zeitvertreib für die Schattenwesen. Die welche genug Intelligenz besaßen wurden zu Dienern gemacht, was ein Segen war, weil es ein langes Leben bedeutete. 

Bis sich schließlich eine Vampirin in einen Menschen, der ihr diente verliebte und beschloss sich mit ihm zu vereinigen. Aus dieser Vereinigung entstand ein Kind von dem keiner so recht wusste was es war, Mensch oder Vampir. Die Urmutter bestand darauf es zu vernichten, doch Mutter und Vater konnten es nicht zulassen und versteckten sich vor ihr. Hilfe bekamen sie von einer Hexe, die ihren Aufenthaltsort durch Magie verbarg. 

Sie zogen dieses Kind also auf und es schien lange Zeit wirklich einfach nur ein Mensch zu sein, bis es die volle körperliche Reife erreicht hatte. Dann ging es sehr schnell. Der Vampir in dem nun erwachsenen Kind kam zum Vorschein und in seinem unkontrollierbaren Blutrausch saugte es seinen Vater aus, als die Mutter kam war es beinahe zu spät. Ihr Geliebter atmete kaum noch und ihr Sohn kniete weinend in der Ecke, als erkannte was er getan hatte. Doch wie aus reinem Instinkt biss er sich ins eigene Fleisch und gab seinem Vater das Blut zu trinken ehe er seinen letzten Atemzug tat. Die erste Verwandlung soll Tage gedauert haben. Tage an denen Mutter und Sohn am Bett des Vaters trauerten ehe dieser unvermittelt die Augen wieder aufschlug und selbst zum Vampir wurde. 

Als die Urmutter dies erfuhr, war sie erst rasend vor Wut, denn ihre Schöpfung wurde durch diese Abscheulichkeit verschmutzt. In ihren Augen waren die neuen Vampire schwache Kreaturen, die sich nicht zügeln konnten. Sie wollte sie vernichtet wissen. Doch immer mehr Ur-Vampire schlugen sich auf die Seite der neuen Menschvampire. Es wurden immer mehr Kinder geboren. Kinder die von Menschenfrauen und Vampirmännern gezeugt wurden, waren ihr Leben lang menschlich, aber stärker und intelligenter als ihre Vorfahren, während Vampirfrauen nun immer häufiger künftige Vampire gebaren, die in der Lage waren neue Vampire zu erschaffen. 

So wurde den Menschen, die Freiheit geschenkt, nur noch freiwillige gaben ihr Blut um die Vampire zu nähren und derer gab es genug. Es entstand eine neue Kultur, die in Frieden und Einklang lebte, bis der Krieg kam. Ein Krieg in dem sich Hexen, Vampire und Werwölfe als Feinde gegenüber standen und der alles zerstörte was die Urmutter einst geschaffen hatte. Nur die Überlebenden dieses Krieges trugen die Geschichten weiter. So wie sie dann auch bei Eva ankam. Evas Erschafferin erzählte ihr dies alles und bat auch sie ihr Wissen an andere Vampire weiterzugeben. Doch war Lizzy nach 6000 Jahren die erste, die sie traf und so erfuhr sie die ganze Geschichte. Auch wenn viele es nicht recht glauben wollten, dass das ihr Ursprung sein sollte. Waren sie doch alle mal Menschen gewesen und mit menschlichen Mythen und Religionen aufgewachsen. Aber durch das neue Wissen konnte Michael immer mehr Vampire für das Netzwerk gewinnen.  Ob ihm dies auch mit Werwölfen und Hexen gelingen würde wusste er noch nicht. Er hatte in seinen Jahren weder einen Wolf noch eine Hexe getroffen, zumindest wusste er nicht davon. Er schloss die Möglichkeit nicht aus, dass auch diese Möglichkeiten hatten sich zu verstecken. Jedoch schien die Kriegslust und damit das Misstrauen mehr bei den Männern zu liegen, deshalb war es gut, dass er Lizzy und Eva hatte. Er sah es als Chance zu weiblichen Hexen und Wölfen Kontakt zu kriegen, da schon Eva wenig Interesse an Konventionen hatte und sich immer mit Leute traf, die sie ihrer Familie zu folge nicht treffen sollte. 

Mit ihrer Hilfe hoffte er weitere Vampirinnen zu finden, die vielleicht doch Kontakte zu Hexen oder Wölfen pflegten. 

Die Geschichte von Eva hatte er auf einen Blog gesetzt, der auch ein geheimes Forum beinhaltete. So kamen auch einige Vampire aktiv auf ihn zu nachdem sie dies gelesen hatten, da auch sie gerne ihren Ursprung erforschen wollten. Was war Mythos und was war Wahrheit. Doch für diesen Abend hatte er genug und klappte den Laptop zu.

Kapitel 3

Nachdem Michael mit seiner Arbeit fertig war, wandte er sich zu Lizzy und fragte wie ihr Tag war. 

“Sehr erfolgreich könnte man sagen. Die Übernahme des Shops ist erledigt, auch wenn ich etwas nachhelfen musste,” sie musste schmunzeln und er ebenso, da er wusste was sie meinte. “danach hatte ich eine sehr interessante Begegnung mit einem, wie sich dann herausstellte, klassischem Macho, doch er gab mir ungewollt die Möglichkeit alle meine Fähigkeiten ausgiebig zu testen. Naja und die Tatsache, dass er noch lebt, sagt ja, dass es gut funktioniert hat.”

Michael grinste sie an und fragte:” hast du denn bekommen was du wolltest?”

Bei diesen Worten stand Lizzy auf, ging Richtung Schlafzimmer wo sie sich im Türrahmen nochmal zu ihm umdrehte und sagte:” Noch nicht” und deutete ihm ihr zu folgen. 

Michaels Grinsen wurde größer als er ihr folgte und sie bereits nackt im Bett vorfand, gespielt unterwürfig fragte er sie: ” Womit darf ich ihnen zu Diensten sein Madame?” was sie mit einem frechen und doppeldeutigen “Leck mich.” beantwortete, “aber sei kreativ.”

Das war der Ansporn den er brauchte, schnell entledigte auch er sich seiner Kleidung und nahm noch heimlich ein paar “Spielsachen” aus der Kiste vor dem Bett. Er legte seinen Kopf zwischen ihre Beine und begann erst ganz sachte an ihrer Klitoris zu lecken und zu saugen. Sie warf ihren Kopf in den Nacken, schloss die Augen und genoss einfach nur den Moment, als unerwartet etwas hartes in sie eindrang während er immer noch mit seinem Mund unten war, sie warf ihm einen überraschten Blick zu als er ihr die Fernsteuerung des Vibrators zeigte und ihn langsam hochfuhr und sie dabei weiterhin leckte. 

Die Kombination führte sie binnen kürzester Zeit in ungeahnte Höhen und nach der ersten Minute explodierte sie bereits unter ihrem ersten Orgasmus.

“So behandelt man eine Frau.” gab sie genüsslich von sich,” aber wenn du hier schummelst, darf ich das auch”. Sie griff zu einem Erdbeergleitgel und zog Michael zu sich nach oben, um ihn auf den Rücken zu liegen. Während er immer noch die Fernsteuerung des Vibrators bediente, der immer noch in ihr steckte begann sie seinen Schwanz einzucremen um ihn dann langsam in ihren Mund gleiten zu lassen und ihn zu liebkosen. Auch Michael konnte sich nach kurzem kaum noch beherrschen weshalb er sie zu sich zog mit einem beherzten Griff den Vibrator aus ihrer Mitte zog nur um selbst diesen Platz einzunehmen und sich von ihr reiten zu lassen, bis auch ihr schließlich zum Höhepunkt kam. Zufrieden sprang Lizzy mit einem Satz von ihm runter und ließ sich neben ihm ins Bett fallen. 

“Das war allerdings sehr kreativ,” sagte sie und lächelte ihn an. 

“Naja ich muss dir ja nach dem Macho vom Nachmittag beweisen, dass wir Männer nicht alle so sind.” neckte er sie in Anspielung auf ihre feministische Arbeit, worauf sie ihm ein Kissen ins Gesicht schlug. Dann schnappte sie nach dem Vibrator und betrachtete ihn genauer. “Den hab aber nicht ich gekauft, wo hast du den denn her?” fragte sie neugierig. 

“Ach du würdest nicht glauben auf was für Internetseiten man landet, wenn man nach weiblichen Vampiren sucht, da habe ich mich vielleicht ein bisschen inspirieren lassen und war heute Nachmittag shoppen, als du im Meeting warst.” gab ihr als Antwort. 

Sie lachte laut auf und meinte nur noch “hmm ich sollte öfter ohne dich in Meetings gehen, wenn mich dann solche Überraschungen erwarten.”

Das konnte er nicht auf sich sitzen lassen und entgegnete neckisch, ” du solltest öfter in meinem Bett sein, als in dem irgendwelcher Loser, die dir nicht das Wasser reichen können, Abwechslung hab ich dir doch eben geboten oder?”

Sie wollte schon mit einem weiteren Kissen auf ihn einschlagen, aber er war schneller und zog sie in seine Arme wogegen sie sich erst noch spielerisch wehrte und sich dann ergab. 

Sie kuschelte sich an ihn und schaltete den Fernseher an.  Während sie beide bereits Richtung Traumland dämmerten sagte sie nur noch leise, aber so dass er es hören konnte. “Du weißt doch mein Herz wird immer dir gehören oder?” er küsste sie in den Nacken und erwiderte ” So wie das meine immer dir gehören wird Lizzy.”

Dann zog er sie noch ein Stück fester an sich und sie seufzte zufrieden ehe sie langsam einschlief. 

Kapitel 4 – Die Eröffnung

4 Wochen waren seit der Übernahme vergangen und der Relaunch ihrer neuen Filiale stand bevor. Passend dazu war Vollmond weshalb sie eine Genehmigung einholte, da sie plante die Eröffnungsfeier bis Mitternacht laufen zu lassen. 

Wie jedes Mal fieberte sie der Eröffnung entgegen. An solchen Tagen ließ Michael es sich auch nicht nehmen als offizieller Begleiter zu erscheinen. Aber er hielt sich trotzdem immer bedeckt. Seit Lizzys Durchbruch in der Branche wurde eifrig darüber spekuliert wer der neue Mann an ihrer Seite war. Michael hatte nicht viel mit Vapen am Hut obwohl er es inzwischen auch sehr genoss und regelmäßig neue Produkte von Lizzy zum testen bekam. Aber in den Läden sah man ihn nur zur Eröffnung. Lizzy genoss die Aufmerksamkeit, die ihrer Begleitung zu Teil wurde, auch wenn sie es lächerlich fand. Hinter welches Geheimnis wollten sie kommen?Fakt war sie trauten ihr als Frau nicht zu, was sie bereits erreicht hatte und zu gerne hätten sie Michael als Mann der die Fäden zieht enttarnt.

Während Lizzy also fleißig die Kunden begrüßte um sie an die Neugestaltung ihres Stammladens zu gewöhnen, machte Michael sich einen Spass daraus den Toyboy zu spielen, der keine Ahnung von Geschäften hat und sich die erfolgreiche Businessfrau geschnappt hat.

Gegen 22 Uhr verzog sich dann auch die Presse und nur der harte Kern blieb. Kunden die Lizzy bereits aus ihren anderen Läden kannte und Stammkunden des  aktuellen Standorts tauschten sich rege aus während sie Freigetränke genossen.

Als die Feier um Mitternacht offiziell zu Ende war, gab sie ihren neuen Mitarbeitern noch einen kleinen Bonus in die Hand und bedankte sich bei allen.

Während die Mitarbeiter noch aufräumten und abschlossen hakte sich Lizzy bei Michael unter und fragte schließlich:” Die Nacht ist noch jung. Hast du Lust mit mir tanzen zu gehen?”

“Hmm tanzen muss ich nicht unbedingt, aber ich begleite meine Sugarmama gerne.” neckte er zurück.

“Wie wäre es damit, ich tanze und du darfst zu sehen wie mir die Männer zu Füßen liegen, vielleicht bekommst du dann ja doch noch Bock.”

Damit war klar wohin es ging. Der Club den Lizzy und Michael besuchen war kein bisschen exklusiv, es war einfach nur ein over 21 Club, da sie keinen Bock hatte sich mit Jungs abzugeben.

Nachdem sie sich einen schönen Zweierplatz gesichert und Getränke bestellt hatten, rannte Lizzy schon zur Tanzfläche.  Ihr seriöses Tagesoutfit hatte sie gegen einen Minirock mit Netzstrumpfhose und einer Corsage getauscht.

Sie liebte dieses Spiel. Michael war bisher immer mitgekommen um auf sie aufzupassen. Nun als Vampir war dies nicht mehr notwendig und Michael genoss einfach die Show. Sie schloss die Augen und folgte nur den Beats. Schnell waren die ersten Männer auf sie aufmerksam geworden und begann das klassische antanzen. Lizzy nutzte ihre Vampirsinne um ohne hinzusehen alle Männer in ihrer unmittelbaren Nähe wahrzunehmen.  Sie drehte sich galant in die Richtung des Mannes dessen Blut am verlockendsten roch und wurde nicht enttäuscht. Der Kerl war genau ihr Typ, groß breite Schultern, blaue Augen, die nur auf ihrem Körper lagen. Sie zog ihn zu sich und flüsterte in sein Ohr “zieh dein Shirt für mich aus”, dafür brauchte sie keine Manipulation, denn er kam ihrer Bitte nur zu gerne nach.

Sie musterte ihn frech grinsend und zog ihn in einen heißen Tanz. Schnell merkte sie wie sehr er sie wollte und warf Michael einen kurzen Blick zu. Michael nickte nur er wusste was sie vorhatte.

Sie zog den namenlosen Kerl mit sich zu den Toiletten und verschwand dort für einige Minuten, als sie wieder rauskam wischte sie sich das Blut von den Lippen bevor es jemand sehen konnte und richtete ihren Rock.

Der Kerl kam ein paar Minuten später mit einem lächerlich dämlichen Grinsen hinterher und ging seiner Wege.

Lizzy setzte sich wieder zu Michael und fragte nur:” Und hast du die Show wenigstens genossen?”

Das ließ ihn leise lachen bis er aufmerksam wurde. Unter den ganzen Gästen war jemand mit einem deutlich anderen Herzschlag aufgetaucht, was ihn aufhorchen ließ. Diesen Herzschlag hatte er bereits während der Eröffnung vernommen, aber er konnte die Person nicht finden zu der er gehörte, daher sah er sich aufmerksam um bis er ein Gesicht von der Party wieder erkannte.

Eine junge Frau, vielleicht Mitte 20 vom Aussehen, die sich auch gerade sehr mit den Männern um sie rum amüsierte. Er sah sie an und deutete Lizzy in die Richtung, “kennst du sie?”

“Ich weiß nur, dass sie auf der Feier war, aber nicht allzu lange. Warum? Suchst du auch nach ein bisschen Ablenkung? Heiß wäre sie ja und sie hat definitiv Leidenschaft, wenn ich mir das so ansehe. Willst du sie ansprechen?” fragte Lizzy und hoffte insgeheim, dass er ja sagte.

“Haha nicht so wie du denkst. Aber etwas an ihr ist anders, horch mal genau auf ihren Herzschlag. Es klingt wie Kriegstrommeln, wie ein wildes Tier nicht wie ein Mensch.” führte Michael weiter aus.

“Denkst du sie könnte ein Wolf sein?” war nun auch Lizzy aufmerksam geworden.

“Möglicherweise, aber wie fangen wir das ganze an, Vampire und Wölfe sind verfeindet, auch wenn die meisten gar nicht mehr wissen wieso.”

Doch eine Möglichkeit bot sich schneller als erwartet. Denn die junge Frau wurde gerade in einer Ecke von einem Mann bedrängt, der nicht wusste was Grenzen sind, als Michael gerade aufstehen wollte, hielt Lizzy in jedoch zurück und ging stattdessen selbst auf die beiden zu. Sie schnappte sich den Arm des Kerls und verdrehte ihn hinter seinem Rücken, was ihn einen Schmerzschrei ausstoßen lies.

“So behandelt man keine Frau, entschuldige dich und dann mach dich vom Acker” sagte sie in einem forschen Ton.

Doch daran dachte er gar nicht. “Misch dich nicht ein Miststück, die Kleine schuldet mir war, erst aufgeilen und dann stehen lassen ist nicht.”

Das war Lizzys Gelegenheit, sie ging auf volles Risiko und setzte ihre Fähigkeiten ein. “Du wirst dich entschuldigen und dann gehst du nach Hause, verstanden?”

“Verstanden.” murmelte er. “Entschuldigung, ich muss jetzt leider gehen.”

Lizzy sah die junge Frau an, die die ganze Szene aufmerksam beobachtete, jedoch nichts sagte.

“Danke schön, wobei ich wäre auch alleine mit ihm fertig geworden.” sagte sie schließlich.

“Das glaub ich dir aufs Wort, aber ich dachte mir wenn ich dir eine kleine Kostprobe meiner Fähigkeiten gebe, verrätst du mir im Gegenzug vielleicht deinen Namen.” entgegnete Lizzy mit einem freundlichen Lächeln.

“Hi, mein Name ist Andrea und naja wer du bist musst du mir nicht sagen.  Ich kenne deine Arbeit.” erwiderte sie schmunzelnd.

“Möchtest du dich vielleicht zu uns setzen, ich glaube wir haben uns einiges zu erzählen.”

“Sehr gerne aber ich glaube, das sollten wir lieber in einem privateren Rahmen tun.”

“Okay, dann zu mir nach Hause, es ist nicht weit.” Lizzy deutete Michael Richtung Ausgang und Michael schloss sich den beiden an. Er stellte sich kurz vor  und brachte beide zum Auto um ins Penthouse zu fahren.

Lizzy war sich bereits sicher wen sie da vor sich hatte. Die Frau hatte Leidenschaft und Feuer, etwas eindeutig animalisches. Sie dürfte der erste Wolf sein, den sie gefunden hatten. 

Kapitel 5 : Animalische Begegnung


Im Penthouse angekommen schaute sich Andrea erst einmal neugierig um. Auch sie hatte bereits gespürt, dass mit Lizzy etwas anders ist. Andrea hatte Lizzys Karriere und Aktivismus schon früher verfolgt und merkte, dass sich im letzten Jahr etwas verändert hatte, deshalb ging sie auch zur Eröffnungsfeier, sie wollte sie aus der Nähe betrachten, mit allen Sinnen wahrnehmen.

Aber sie war noch sehr jung und war von ihrem Wolfsrudel getrennt. Deren Art war einfach nichts für sie. Sie feierten den Wolf in dem sie nachts im Wald umher streiften und dabei in Kauf nahmen auch Unschuldige zu töten. Deshalb hat sie sich ziemlich bald nach ihrer Verwandlung vom Rudel zurück gezogen. Sie wusste noch nichts über andere Schattenwesen, sie kannte den Begriff nicht. Deshalb war sie umso faszinierter von Lizzy.

Als sie sich schließlich alle zusammen an den Tisch gesetzt haben, platzte es bereits aus ihr heraus.

„Was bist du?“ fragte sie Lizzy unverblümt. „Ich habe dich beobachtet, du hast keinen Herzschlag und wie du mir vorhin im Club eindrucksvoll bewiesen hast, hast du auch noch andere Fähigkeiten.“

Lizzy war verwundert:“ ich nahm an, du weißt es nun bereits, aber sei es drum. Ich, wir,“ und zeigte dabei auf sich und Michael „wir sind Vampire. Und korrigiere mich wenn ich mich irre, aber ich denke du bist ein Werwolf.“

Andrea nickte stumm. Was sollte sie davon halten, sie hat erst vor einigen Jahren erfahren, dass es Werwölfe gibt, weil sie von einem angefallen und infiziert wurde. Und das auch noch mit voller Absicht, der Rudelführer, den sie nur als Nick kannte und für einen normalen jungen Mann hielt, hatte sich in sie verliebt und wollte sie ins Rudel holen. Typisch Männer, dachte sie nur, weshalb die nächste Frage klar war, „ hat er dich dazu gemacht, wolltest du das? Ich weiß du warst noch vor kurzem anders, menschlicher.“

„Ja, ich wollte es und ja er hat mir diesen Wunsch erfüllt. Wir kennen uns aber auch schon seit 15 Jahren. Wie war es bei dir?“

Also erzählte Andrea ihr die Geschichte ihrer Verwandlung und warum sie ihr Rudel verlassen hatte. Was Lizzy zornig werden ließ. „ Das ist mal wieder typisch, im wahrsten Sinne ein Alphamännchen, dass meint sich alles nehmen zu können. Gut dass du da raus gekommen bist. Nun ich freue mich jedenfalls dich kennen zu lernen. Und wenn du willst können wir dir gerne mehr erzählen, da du ja leider gar nichts über deine Herkunft bzw. die Herkunft der Wölfe weißt.“

Dieses Angebot nahm Andrea gerne an, also erzählte sie ihr Evas Geschichte und sie zeigten ihr die Website und die Suche nach anderen um die Schattenwesen wieder zu vereinen.

Andrea war erstaunt aber auch begeistert von der Idee. Sie sagte zu Kontakt zu ihrem Rudel aufzunehmen. Eventuell gab es ja auch dort noch ältere, die mehr zur Geschichte betragen könnten und ihr Netzwerk vergrößern könnten. Lizzy war aber trotzdem besorgt, der Krieg zwischen den Schattenwesen könnte auch dazu führen, dass Andrea Gefahr droht wenn sie erführen, dass sie Kontakt zu Vampiren hatte. Also riet sie Andrea es so darzustellen, als sei sie zufällig auf die Website gestoßen und noch nichts von den beiden Vampiren zu erwähnen, die sie kennengelernt hatte.

Am nächsten Tag, kontaktierte Andrea Ben, Nicks besten Freund und Vertrauten, sie hielt es für besser keinen direkten Kontakt zu Nick herzustellen. Er war nicht sehr glücklich als sie das Rudel verließ. Aber das war nun auch schon Jahre her.

Ben zeigte Interesse an der Geschichte der Urmutter und vereinbarte ein Treffen mit Andrea.

Wie vorher vereinbart, wählte sie dafür einen öffentlichen Ort an dem sich auch Michael und Lizzy unauffällig aufhalten konnten um dem Gespräch zu lauschen und ggf. einzugreifen.

Im Café…

„Hallo Ben, schön dich wieder zu sehen.“ zog Andrea Ben in eine Umarmung.
„Hi Andie, ich freue mich auch die wiederzusehen, also erzähl mal was hat es mit dieser Website auf sich. Ein Kumpel hat sich das angesehen und ein geheimes Forum entdeckt aber keinen Zugang erhalten. Also wie bist du darauf gestoßen und was willst du mit dieser Information machen?“

Andrea setzte alles auf eine Karte, sie kannte Ben als aufgeschlossenen Menschen und wusste er würde ihr zuhören.

„Also es war kein Zufall, dass ich die Seite gefunden habe, eher hat sie mich gefunden. Bzw. deren Macher. Sie haben mir erzählt, dass wir und unsere Art zu den Schattenwesen zählen, aber dass es auch noch Vampire und Hexen gibt. Und sie wollen ein Netzwerk aufbauen um uns alle wieder zusammen zu führen und friedlich zu leben.“

„Hmm, und sie die beiden, die du getroffen hast Hexen oder Vampire?“ fragte er recht trocken. Sie hatte ihn offensichtlich nicht überrascht, das heißt Ben wusste mehr über ihre Art, als man ihr jemals erzählt hatte.

„Da es dich nicht zu überraschen scheint, es sind Vampire. Und ich halte es für eine gute Idee, was sie mir vorschlagen. Wenn wir uns vernetzen können wir ebenfalls einen Teil beitragen und die Geschichte vervollständigen. Was hältst du davon? Wer ist denn der älteste in unserem Rudel?“

Ben schmunzelte, „ die Antwort wird dir nicht gefallen.“

„Sag das nicht, Nick ist der älteste? Aber er war doch mit mir an der Uni, er ist doch nicht viel älter als ich?“ schaute sie ihn fragend an.

„Tja du bist nur Wolf durch den Biss, aber wenn man als Kind zweier Wölfe geboren wird ist das ein bisschen anders. Wir hören auf zu altern, sobald wir vollständig ausgewachsen sind, meistens mit 25. Nick hat es dir nicht gesagt, weil es war auch nicht mehr wichtig, nachdem du dich nicht mit ihm verbinden wolltest, aber geboren wurde er zu Zeiten von Christi Geburt. Und wie gesagt, du wirst dich mit ihm auseinandersetzen müssen, wenn du was erreichen willst. Er entscheidet für das Rudel und zwar seit 2000 Jahren.“

Andrea schluckte, akzeptierte jedoch was er sagte. Sie musste also zu Nick zurückkehren, auch wenn ihre Trennung keine schöne war, blieb ihr keine andere Wahl.

Kapitel 6 – Nick und Andrea

Am nächsten Tag kehrte Andrea zurück in das Haus in dem sie nach ihrer Verwandlung lange Zeit gelebt hatte. Zurück zu Nick.

Vor der Tür, straffte sie nochmal ihre Kleidung, warf die Schultern zurück und atmete tief durch, ehe sie es wagte zu klopfen.

Die Tür öffnete sich und Nick stand vor ihr. Seine braunen Augen brachten sie beinahe ins Wanken, doch sie hatte sich geschworen, standhaft zu bleiben. Diese Sache war wichtig.

„Hallo Nick!“ sprach sie selbstsicher, „ich nehme an Ben hat dir gesagt, warum ich komme.“

Nick schaute sie prüfend an, sie meinte auch Traurigkeit in seinen Augen zu sehen, war sich aber nicht sicher, bei ihrem letzten Treffen, war nur die blanke Wut zu sehen, als sie sich ihm widersetzte und nicht bereit war seine Frau zu werden.

„Ja, komm rein.“ sagte er ganz ruhig und zeigte in Richtung Wohnzimmer.

Andrea ging langsam hinein und sah sich um. Es hatte sich nicht wirklich viel verändert. Nur die Fotos aus glücklichen Zeiten waren verschwunden, was ihr einen kleinen Stich versetzte.

„Kann ich dir was zu trinken anbieten, ich habe gerade frischen Kaffee aufgesetzt.“ sagte Nick freundlich aber mit einem eher emotionslosen Tonfall.

„Gerne.“ erwiderte Andrea und sah zu wie Nick in der Küche verschwand. Er sah aus wie damals, er war wirklich keinen Tag gealtert und ihr wurde klar, dass sie das schon früher hätte merken sollen, aber damals war sie erst so verliebt und dann so enttäuscht, als er sie gegen ihren Willen und ihr Wissen verwandelte. Trotzdem spürte sie immer noch das Band zwischen ihnen.

Nick kehrte mit 2 Tassen Kaffee zurück ins Wohnzimmer und setzte sich ihr gegenüber auf die Couch. Nachdem beide einen Schluck getrunken hatten, lehnte er sich zurück und fragte:“ Also was willst du wissen?“

Andrea war erstaunt, seine Haltung wirkte plötzlich sehr offen.

„Nick ich.. ich wollte… es tut mir leid. Ich weiß, es ist nicht gut zwischen uns geendet, aber ich hoffe wir können, das hinter uns lassen, denn ich denke es ist wichtig für uns und unsere Art, dass wir uns dem Netzwerk von Michael und Lizzy anschließen.“

Nick holte tief Luft und antwortete: „ Soso Michael und Lizzy. Ich nehme an das sind die beiden Vampire. Ich hätte wissen müssen, dass du dich mit dem Feind einlässt, wenn ich dich gehen lasse.“

„Die beiden sind nicht unsere Feinde. Lizzy ist erst seit kurzem ein Vampir und Michael hatte auch nie was mit uns zu schaffen. Und wenn es stimmt, was sie bisher recherchiert haben, dann geht diese Feindschaft auf unsere Ur Ahnen zurück und hat nichts mit uns zu tun.“

„Damit könntest du Recht haben, ich bin in meinem Leben allerdings schon vielen Vampiren begegnet und die meisten waren zwar misstrauisch, aber einen Kampf gab es nie. Vermutlich weil die wenigsten den Grund für die Fehde kannten. Aber ich kenne ihn!“

Andrea schluckte : „ wenn du den Grund kennst, dann sag ihn mir, vielleicht können wir diese Fehde dann beenden.“

Also erzählte Nick ihr die Geschichte wie er sie kannte. Er war noch nicht so alt um dabei gewesen zu sein. Aber alt genug. Offensichtlich gab es in den Anfängen nur ein großes Rudel und die Werwölfe blieben meist unter sich, sie hatten keinen Kontakt zu den Menschen, Vampiren und Hexen.

Die meisten Wölfe stammten vom Rudelführer, dem Urwolf wenn man so will ab. Seine Kinder waren nach seinem Willen zu einem Leben in Enthaltsamkeit verdammt, da alle Wölfe ihre Brüder und Schwestern waren. Doch eine seiner Töchter widersetzte sich. Sie verließ das Dorf und verliebte sich in einen Menschen. Der Mensch verliebte sich auch in sie und sie wollten ihre Verbindung offiziell machen. Doch das wollte ihr Vater nicht. Er holte sie gegen ihren Willen zurück ins Dorf und sie wurde getrennt von ihrem Seelenverwandten. Ihr ging es immer schlechter, sie wurde krank und schwach vor Liebeskummer, wollte nur zurück. Ihr geliebter Mensch hatte erst versucht mit den Wölfen zu reden. Aber sie ließen sie nicht zu ihm zurück kehren. Also griff er zu drastischen Maßnahmen. Er ließ sich mit den Vampiren ein, die ihn verwandelten um ihm Kraft gegen die Wölfe zu verleihen. Und so schlich er sich eines nachts bei Vollmond ins Dorf und holte sein Mädchen da raus. Leider blieben sie nicht unbemerkt, der Rudelführer und Vater befahl in seiner rasenden Wut, das Dorf des Menschen anzugreifen.

Dies konnten die Vampire nicht zulassen. Die Menschen waren ihre Freunde und gaben ihnen Blut. Also stellten sie sich gemeinsam entschieden gegen die Wölfe. Es kam zu einer blutigen Schlacht mit Verlusten auf beiden Seiten. Und es blieb nicht bei der einen. Immer wieder schickte der Rudelführer neue Wölfe in den Kampf, sie sollten die Menschen nicht töten sondern verwandeln um sein Rudel zu vergrößern. Den Vampiren blieb keine Wahl als dies ebenfalls zu tun.

Sie versteckten das unglückliche Paar lange Zeit und kämpften immer wieder gegen die Wölfe. Bis schließlich auch die beiden sich dem Kampf stellten und das Mädchen durch die Hand ihres eigenen Vaters starb, der daraufhin von ihrem Geliebten ebenfalls getötet wurde.

Danach war der Krieg zwar nicht vorbei aber es kam zum Waffenstillstand. Da ein neuer Wolf das Rudel übernahm und kein Interesse hatte noch mehr Wölfe zu opfern, einigte man sich dass sich alle aus dem Leben der Menschen zurück zogen, die am meisten unter dem Krieg litten.

Mit jeder Generation wurden die Geschichten über die Schattenwesen weniger und sie wurden zum Mythos. Etwas das in den Augen der Menschen nie wirklich existiert hatte.

Nick schaute Andrea an: „ Verstehst du warum es besser ist, wenn sich Vampire und Werwölfe voneinander fernhalten. Unsere Weg sind mit dem Blut von Menschen gepflastert.“

Andrea dachte eine Weile nach als ihr eine Frage in den Kopf schoß: „Aber was ist mit den Hexen, wo waren diese in diesem Krieg auf wessen Seite standen sie?“

„Auf keiner, aus dem Krieg selbst haben sie sich raus gehalten. Sie haben nur das Paar beschützt durch ihren Zauber solange diese es wollten. Was aus ihnen wurde nachdem diese sich dem Kampf anschlossen weiß niemand. Sie sind einfach verschwunden und das ist auch gut so. Die Hexen sind nur der Natur und der Liebe verpflichtet. Der Krieg interessiert sie nicht, sie kamen nur wegen der Liebe zu Hilfe.“

„Aber da muss doch mehr dahinter stecken. Warum haben die beiden sich erst versteckt und dann doch gekämpft? Lebt denn der Mann noch? Er ist nicht im Kampf gefallen.“

„Möglicherweise lebt er noch. Ich kann dir das nicht beantworten. Da solltest du doch lieber an deine Vampire wenden.“ erwiderte er.

„Okay, danke. Das ist einiges zu verdauen. Danke dass du mit mir geredet hast obwohl…“

„Du musst mir nicht danken. Heute weiß ich auch, dass es ein Fehler war dich zu verwandeln, aber ich war blind vor Liebe und Angst um dich. Ich wollte nur sicher gehen, dass du bei mir bleibst. Ich hätte mit dir reden sollen. Bereust du es denn? Was ich aus dir gemacht habe?“

Hmm, gute Frage, dachte sich Andrea. „Eigentlich nicht. Ich habe dich geliebt und hätte dich nie verlassen, aber was du gemacht hast, hat mein Vertrauen zutiefst erschüttert. Ich konnte nicht bleiben. Ich musste raus finden, wer die neue Andrea ist. Und ob ich dir je wieder so nah sein kann wie damals. Du hast es nur nicht sehr gut aufgenommen. Deshalb hab ich es bis heute nicht gewagt zurück zu kehren.“

In Nicks Augen erkannte sie ein Aufflackern von Hoffnung und Liebe. Er liebte sie immer noch so sehr und hatte gehofft sie würde zurückkehren. Andrea sah ihn lange und intensiv an. Dann stand sie auf und setzte sich neben ihn. Sie nahm seine Hand und sagte: „Ich liebe dich immer noch. Aber ich wollte kein schmückendes Beiwerk des Rudelführers sein. Ich wollte nur dein sein.“

Tränen liefen über ihre Augen als die Gefühle, die sie all die Jahre verdrängte hatte sich plötzlich ihren Weg zurück in ihr Herz bahnten. Nick sah ihr tief in die Augen und sagte: „ Ich bin nicht mehr der Rudelführer. Ich wollte auch immer nur dein sein. Ich habe die Führung weitergegeben in der Hoffnung dich wieder zu finden und dein Herz erneut zu erobern. Doch ich fand dich nicht. Und jetzt bist du hier.“


Auch bei Nick sind alle Dämme gebrochen und Tränen füllen seine Augen. Er legte seine Hand in ihren Nacken und zog ihr Gesicht zu sich, dass sie sich an der Stirn berührten. „Gibst du uns noch eine Chance?“ flüsterte er und sie sah Angst in seinen Augen, weshalb sie nicht zögerte und ihn statt einer Antwort einfach küsste. Danach sah sie ihn an und sagte : „ Lass es uns gemeinsam raus finden. Aber nun muss ich zurück. Michael und Lizzy machen sich Sorgen, sie wussten ja auch nicht wie du reagieren würdest. Begleitest du mich?“

Nick war zwar unsicher, was ein Treffen mit Vampiren angeht, aber er wollte Andrea keinesfalls loslassen, also nickte er nur und gemeinsam machten sie sich auf den Weg.

Kapitel 7 – Alte Wunden

Nick und Andrea standen nun vor der Tür zu Michaels Penthouse.

Lizzy öffnete die Tür, musterte die beiden kurz und sah wie sie ihre Finger ineinander verschlungen hatte. Sie schmunzelte bei dem Anblick und bat sie herein.

Michael saß bereits am Tisch und nickte beide zu sich.

So nahmen sie Platz und Nick erzählte Michael alles über die Geschichte, die er schon Andrea erzählt hatte. Nachdem sich Michael alles notiert hatte, kratzte er sich am Kopf.

Dann sagte er: „Also ich bin mir noch nicht sicher, aber es könnte sein, dass ich den Vampir schon mal getroffen habe. Ich werde ein paar Tage verreisen müssen, Lizzy.“

Lizzy sah ihn nur kurz an und nickte. Sie war bereits gefestigt in ihrem Vampirdasein und würde auch ohne ihn zurecht kommen. Sie konnte ihn nicht begleiten, dafür waren ihre Geschäfte zu wichtig.

Dann bat sie Andrea noch zu einem 4 Augen Gespräch auf den Balkon.

Lizzy: „Wie ich sehe, hast du dich mit Nick versöhnt, ich hoffe, dass du das nicht nur getan hast um uns zu helfen. Das wäre absolut nicht in meinem Sinn das weißt du.“

Andrea : „Nein keine Sorge. Wir müssen noch einiges bereden, aber es scheint, dass auch er seine Fehler eingesehen hat und wir geben uns eine zweite Chance. Er weiß dass er mich nicht besitzen kann, auch wenn ich ihn liebe. Aber mein Herz gehört ihm.“

Lizzy: „Dann bin ich ja beruhigt und will euch auch nicht länger aufhalten. Du kannst dich aber gerne auch so mal melden. Starke Frauen kann ich immer gebrauchen. Vielleicht findet sich ja auch ein Job für dich an meiner Seite.“

Andrea: „Danke für das Angebot, ich komme darauf zurück und ich melde mich gerne mal privat bei dir. Aber nun hab ich einiges nachzuholen.“

Nick und Andrea verabschieden sich von den beiden und machen sich auf den Weg zu Andrea’s Wohnung. Dort angekommen schaut sich Nick erst mal neugierig um. Er kannte nur Andreas Studentenbude von damals. Die Wohnung war klein aber sehr individuell eingerichtet. Man merkte das Andrea viel Zeit hier verbrachte. Dann trat er auf Andrea zu und sagte: „ Bevor ich zu weit gehe, muss ich dich fragen, gibt es jemanden in deinem Leben?“

Andrea schüttelte den Kopf: „Seit unserer Trennung gab es nichts festes mehr. Ich konnte dich eben auch nie ganz los lassen.“

Nick war erleichtert aber auch traurig, dass sie all die Jahre alleine verbrachte. Er umfasste ihre Taille mit seinen Händen und zog sie näher an sich. All die Anspannung, die sie ursprünglich verspürte als sie ihn treffen sollte, fiel von ihr ab. Stattdessen machte sich ein angenehmes Gefühl in ihr breit. Sie wollte ihn wieder spüren wie damals, als sie noch nichts von all dem wusste und einfach nur Liebe und Leidenschaft empfand. Während sie also nur so da standen und sich ansahen machte sie ohne ihren Blick einmal abzuwenden langsam ihre Bluse auf und streifte sie ab. Bei dem Anblick erkannte sie bereits die Gier in seinen Augen doch er bewegte sich nicht. Deshalb legte sie nun ihre Hände an sein Hemd und knöpfte es langsam auf und fuhr mit ihren Händen über seine Brustmuskeln. Oh wie sehr sie dieses Gefühl vermisst hatte, sich einfach dem Augenblick hinzugeben ohne an die Zukunft zu denken. Nun rührte auch er sich. Langsam öffnete er ihre Jeans und streifte sie mitsamt dem Slip nach unten und sank mit seinem Kopf hinterher. Er küsste ihren Intimbereich und streichelte sanft mit seinen Fingern darüber, was sie voller Verlangen aufstöhnen ließ. Ganz langsam erforschte seine Zunge ihre erogenen Zonen und er lies seine Finger langsam in sie gleiten. Sie krallte sich in seine Schultern und hauchte: „Quäl mich nicht so, ich will dich spüren.“ Während er sie weiterhin mit einer Hand und seiner Zunge liebkoste öffnete er mit der anderen Hand bereits seine Hose. Dann stand er auf und ließ sie dabei samt Boxershorts nach unten rutschen. Sie packte ihn am Schwanz und massierte ihn kräftig, was ihn knurren ließ und sie musste kichern, wenn sie daran dachte wie passend dass doch für das Tier in ihm war. Dank packte er sie am Hintern und setzte sie noch stehend auf seinen Schwanz, der mit einem schnellen Stoß ihn sie glitt. Sie keuchte auf und krallte sich an seinem Rücken fest während er sie langsam auf und ab bewegte. So langsam und doch so intensiv füllte er sie immer wieder aus, während sich ihre Lippen zu einem intensiven Zungenkuss vereinten. Es war anders als der Sex, den sie mit ihren One Night Stands hatte so viel intimer. Sie wollte nicht dass es aufhört. Langsam bewegte er sich mit ihre auf dem Arm zur Couch wo er sich mit einem Ruck nieder ließ und noch tiefer in sie eindrang als sie auf dem Rücken landete. Während er sich mit einer Hand auf der Couch abstützte, öffnete er mit der andere den BH den sie noch trug und begann dann ihre Nippel mit seiner Zunge und seiner Hand auf beiden Seiten zu liebkosen. Sie konnte sich kaum noch zurück halten und er spürte wie sich um ihn herum anspannte und zum Orgasmus kam. Als dieser langsam abklang löste er sich von ihr und deutete ihr sich auf die Couch zu stützen, nun gab es auch für ihn kein Halten mehr. Von hinten drang erneut fest in sie ein und stieß immer wieder fest zu, dabei fasste er mit der Hand zwischen ihre Beine um sie noch mehr zu stimulieren. Ihnen lief der Schweiß über den ganzen Körper und als er spürte wie sie dem nächsten Höhepunkt näher kam beschleunigte er das Tempo um mit ihr zusammen los zu lassen und gemeinsam zu kommen. Beide konnten sie das Tier in sich nicht mehr bändigen und ihr Stöhnen verwandelte sich in ein Heulen von 2 Wölfen. Langsam sanken beide nebeneinander auf der Couch nieder und versuchten wieder zu Atem zu kommen, bevor sie sich gemeinsam zur Dusche begaben. Plötzlich war es zwischen ihnen als wären sie nie getrennt gewesen. Sie neckten sich gegenseitig in der Dusche und setzten dabei das halbe Bad unter Wasser. Aber das war ihnen egal. Auf dem Weg aus dem Bad rutschte sie beinahe aus und er fing sie auf und hob sie elegant hoch um sie durch die Wasserpfützen zu tragen, bis er sie im Schlafzimmer auf dem Bett wieder ablegte. Immer noch glühten sie vor Leidenschaft weshalb sie einfach nur nackt auf der Decke lagen und sich ansahen. In diesem Moment war Nick den Vampiren dankbar. Denn dank ihnen hat er seine Andrea wieder bekommen. Sein Blick haftete auf ihr bis sie langsam einschlief und er ihr die Decke vorsichtig überstreifte, dann rutschte er ebenfalls und die Decke und kuschelte sich fest an sie, bis auch er von der Müdigkeit übermannt wurde und einschlief.

Doch sein Schlaf war unruhig, er hatte einen seltsamen Traum. Er war in der grauen Vorzeit in einem Raum mit einem Vampir und einer Wölfin. Die Wölfin schrie unter Schmerzen und er wollte den Vampir von ihr wegziehen als erkannte was vor sich ging. Die Wölfin lag in den Wehen. Sie bekam ein Kind und der Vampir war der Vater.

In der Ecke standen ein paar Frauen und murmelten unverständliche Verse. Dann hörte er den Schrei des Babys und blickte wieder zu dem Paar, sie hielten das Baby in den Armen und sahen sich verliebt an. Das Baby aber war menschlich. Wie konnte das sein?

Die Eltern unterhielten sich, sie sagten sie müssten sich dem Kampf stellen wenn sie den Krieg beenden und ihr Baby schützen wollten. Waren es die beiden? Der Mythos, sie hatten ein Kind?

Dann tauchte das Gesicht einer Frau vor ihm auf, ihre Augen leuchteten magisch. Sie sprach direkt zu ihm während ihn sonst niemand zu bemerken schien: „ Das Kind wird viele Menschenleben leben und immer wiedergeboren werden bis die Zeit gekommen ist, dann wird sie erst zum Wolf und dann zum Vampir werden um den Kreis wieder zu schließen. Er blickte erneut zu dem Baby, aber es war kein Baby mehr, es war eine Frau, es war Andrea.

Er wachte auf und sah eine Gestalt am Fußende des Bettes stehen, er erkannte nur die leuchtenden Augen und hörte ihre Stimme. „Die Zeit ist gekommen.“ sagte sie und war verschwunden.

Er war sich nicht sicher ob er immer noch träumte oder ob das wirklich passiert war.

Ein Kind. Ein Kind in dem die Magie von Werwölfen und Vampiren schlummerte, sollte Andrea tatsächlich dieses Kind sein?

Er musste sie schützen. Er konnte sie nicht nochmal verlieren.

Kapitel 8 – Das Kind

Noch immer grübelte Nick wegen des Traums oder der Vision, die er von Andrea hatte. Er hatte ihr nichts davon erzählt, vielleicht war es nur sein Unterbewusstsein. Schließlich war es Andrea, die ihm die Geschichte in Erinnerung rief und anmerkte, dass mehr dahinter stecken musste.

Das lange Verstecken und plötzliche Auftauchen im Kampf. Der Rückzug der Schattenwesen von den Menschen. Ein menschliches Kind war eine logische Schlussfolgerung. Aber deshalb hieß das noch lange nicht, dass Andrea dieses Kind war. Es war ja noch nicht mal sicher, dass Vampire mit Werwölfen Kinder zeugen könnten. Vampire waren Untote. Wie sollte das möglich sein? Nein! Es war nur ein Traum mehr nicht. Kein Grund Andrea zu beunruhigen, dachte er sich während er wach neben ihr lag und sie schlafend in seinen Armen hielt. Endlich hatte er sie zurück gewonnen. Er würde das nicht riskieren.

Es vergingen ein paar Tage ehe sich Lizzy bei Andrea meldete. Michael war aus Europa zurückgekehrt. Sie verabredeten sich für den selben Abend zu einem Treffen im Penthouse.

Nick war verunsichert, aber er würde nicht von ihrer Seite weichen.

Um 18h standen sie wieder gemeinsam vor der Penthouse Tür und Nick war nervös während Andrea eine freudige Aufregung verspürte.

Lizzy öffnete die Tür und bat die beiden direkt zum Wohnzimmer durch zu gehen.

Dort saßen Michael und ein weiterer Mann am Tisch.

Nick sog den Duft des Mannes ein. Es hatte etwas vertrautes, aber er war ein Vampir und er verkehrte sonst nie mit Vampiren.

Michael erhob sich und zeigte auf den Mann neben ihm. „Darf ich euch Luke vorstellen? Den vermutlich ältesten noch lebenden Vampir.“ Auch Luke erhob sich und ging auf die beiden Gäste zu. Er reichte ihnen die Hand. Während Nick noch skeptisch war, nahm Andrea erfreut seine Hand und spürte nun auch etwas vertrautes. Es war als würden sie sich bereits kennen obwohl sie sicher war ihn noch nie gesehen zu haben. Aber es war beruhigend. Ein Lächeln legte sich auf seine Lippen als er in ihre Augen sah.

Nun gab auch Nick ihm die Hand und sah ihn prüfend an. Irgendwas an ihm signalisierte ihm, dass er ein Alpha war und er sich ihm unterwerfen müsse, es war so seltsam, er war doch kein Wolf. Warum fühlte er sich nur so komisch.

Gemeinsam setzten sich die 5 an einen Tisch und nun begann Luke seinen Teil zur Geschichte beizutragen. Bis zu jenem von dem Nick geträumt hatte.

Luke: „Als wir unser kleines Mädchen in den Armen hielten und sahen, dass sie vollkommen menschlich war, wussten wir dass der Krieg enden musste. Sie sollte nicht mit dieser Belastung aufwachsen. Die Hexen, die uns schützten versprachen uns immer über sie zu wachen, wenn wir sie in die Welt der Menschen geben würden und das taten sie. Bis heute.“

Er sah Andrea mit einem väterlichen Glanz in den Augen an und auch wenn sie nicht verstand, was er da sagte konnte sie seinen liebevollen Blick nur erwidern.

„Was hat das zu bedeuten?“ fragte Nick angespannt, auch wenn er die Antwort bereits ahnte.

„Nun, Andrea, natürlich bist du mit deinen eigenen Eltern aufgewachsen und für dich mag es daher seltsam klingen, aber deine Seele ist die Seele meiner Tochter. Ich habe sie all die Jahrtausende immer im stillen begleitet. Sie, du führtest viele glückliche Menschenleben, bis zu diesem. Als ich sah wie du doch mit Nick getroffen hast, fiel es mir sehr schwer nicht einzugreifen, ich wollte dich immer aus allem raus halten, was mit Vampiren und Werwölfen zu tun hatte. Doch Lydia, die Hexe, die derzeit für deinen Schutz zuständig ist, gab mir zu verstehen, dass es an der Zeit ist. Du müsstest deine alte Identität wieder finden. Einen Teil davon hast du schon wieder bekommen als du zum Wolf wurdest. Es war erstaunlich wie schnell du dich mit deinem neuen Leben anfreunden konntest, aber trotzdem warst du so ein Freigeist, dass man doch nicht im Rudel halten konnte. Genauso wie deine Mutter. Und Nick, auch wenn ich es nicht gutheißen kann, dass du sie gegen ihren Willen verwandelt hast, so durftest es nur du sein. Denn du stammst von der Blutlinie meiner Tochter.

Nun ist es an der Zeit, dass du auch deine Vampirseite wieder erweckst. Dafür muss ein Vampir von deiner Blutlinie dich verwandeln. Denn normalerweise wäre Vampirblut für Werwölfe tödlich. Aber ich bin froh, dass dich dein Weg auch zu diesem bereits geführt hat.“ dabei blickte er zu Lizzy, die bis jetzt ehrfürchtig lauschte und nun erschrocken aufblickte. „Ich, wie kann ich es sein?“ und sah Luke fragend an.

„Auch du bist mir nicht unbekannt Lizzy, denn deine Mutter trug zuletzt die Seele meiner Tochter um dich in diese Welt zu bringen. Es war euch bestimmt, dass sich eure Wege erneut kreuzten.“

Lizzy war sprachlos. „Soll das heißen, ich muss Andrea verwandeln? Willst du das denn, Andrea? Ich habe das noch nicht gemacht?“

Michael griff nach ihrer Hand und schenkte ihr einen aufmunternden Blick: „Ich wusste immer, dass du etwas besonderes bist, Lizzy.“

Andrea schaute gespannt in die Runde. „Was passiert wenn ich mich nun auch zum Vampir verwandeln lasse?“

Luke sah sie liebevoll an und nahm ihre Hand : „ Du wirst dich erinnern. An alles aus deinen früheren Leben. Vieles was damals keinen Sinn ergab wird sich in einander fügen. Und dieses Wissen wird dir die Macht geben, die Schattenwesen wieder als Familie zu vereinen, denn du wirst die weiseste unter allen sein. Die neue Urmutter.“

Andrea schluckte, Nick war als einziger nicht sonderlich begeistert. Wenn sie all diese Erinnerungen bekam, wie würde sich das auf seine Beziehung zu ihre auswirken? Würde sie ihn noch lieben, wenn sie sich an alle Menschen erinnert, die sie je geliebt hatte? Doch es half nichts. Er wurde an ihrer Seite stehen egal wie sie sich entscheidet.

„Okay,“ durchbrach Andrea schließlich das schweigen, „ bist du denn bereit dafür Lizzy oder sollte ich dich Tochter nennen?“ bei dem Gedanken musste sie schmunzeln, sie war gerade 30 und Lizzy jenseits der 50. Sie konnte ihre Mutter sein.

„Bereit wenn du es bist. Michael du wirst darauf achten, dass wir alles richtig machen.“ antwortete Lizzy.

„Mach dir keine Sorgen, ich bin bei dir.“ bestätigte Michael ihr Vorhaben.

„Also gut, dann kommt jetzt der eklige Teil.“ mit diesen Worten schnappte sich Lizzy ein Messer und ein Glas. Sie schnitt ihn ihren Arm und lies das Blut ins Glas fließen, bis sich ihre Wunde wieder schloss. Andrea nahm das Glas und trank es in einem Zug aus. Ihr Gesicht verzog sich, was Lizzy schmunzeln ließ. „Und jetzt?“ fragte Andrea.

„Tja jetzt musst du nur noch sterben und da wir nicht warten können bis du das hohe Alter erreicht hast, kannst du dir aussuchen, wer dir das Genick brechen soll.“ meinte Michael schmunzelnd und sah zu Nick, der leicht panisch zu Boden schaute.

Andrea ging auf ihn zu und sagte: „Mach dir keine Sorgen, ich sterbe nur um wiedergeboren zu werden und dann können wir die Ewigkeit zusammen verbringen.“

Nick schluckte, doch erfüllte er ihren Wunsch. Mit einem letzten Kuss und einen Blick in ihre Augen, versicherte er sich, dass sie bereit war, bevor er ihren Kopf ruckartig zur Seite drehte und ihr Genick brach.

Gemeinsam legten sie sie auf die Couch und nun hieß es warten….

Kapitel 9 – Einer neuer Tag ist angebrochen

In Andreas Gedanken:

Wie lange lag ich schon hier im Dunkeln? War ich tot oder schlief ich? Wo war ich, wer war ich?
All diese Erinnerungen. Ich kann mich nicht konzentrieren. Ich verliere den Halt! Hilfe!! Hilfe! Warum holt mich den niemand hier raus?!

Im Wohnzimmer bei Michael, Luke, Nick und Lizzy:

„Warum wacht sie nicht auf, es sind bereits Stunden!“ fragte Nick während er Andreas Hand hielt.

„Ganz ruhig. Sie nimmt gerade die Erinnerung von 80 vergangenen Leben in sich auf. Sie muss von alleine aufwachen. Wenn wir sie zu früh wecken würde es sie nur verwirren.“ beruhigte Luke ihn.

In Andreas Gedanken:

Langsam ergibt alles einen Sinn. Ich bin Andrea. Tochter von John und Mary. Aber auch Tochter von Luke. Ich war Silvia, Jennifer, Linda… Soviele Leben, soviele Namen, soviele Menschen, die ich geliebt habe. Nick. Haha, Nick und ich hatten schon oft was miteinander. Er hat ja keine Ahnung. Wir sind wohl wirklich füreinander bestimmt 🙂

Im Wohnzimmer:

„Sieh nur sie lächelt.“ rief Lizzy erfreut.

Dann schlug Andrea die Augen auf und schaute erst zu Nick und dann zu den anderen um wieder zu Nick zurück zu kommen. „Hallo mein Schicksal.“ lächelte sie ihn an. Nicks Augen beginnen zu strahlen.

„Hey willkommen zurück. Wie geht es dir? Und was heißt hier dein Schicksal?“ zog Nick die Augenbrauen hoch.

„Das erklär ich dir lieber später. Wir haben einiges zu tun!“

Darauf hin sprang sie auch schon auf und schnappte sich Michaels Laptop und öffnete ein Textdokument. Ihre Finger flogen über die Tasten und ehe die anderen verstanden was los ist, war sie auch schon fertig.

„Was ist das?“ fragte Michael beim Blick auf die Liste.

„Das sind die Namen aller wichtigen Führer, sowohl bei den Vampiren, als auch bei den Werwölfen und einige wichtige Hexen sind auch dabei. Diese Leute müsst ihr finden und ins Netzwerk bringen. Und dann müssen wir noch die Website überarbeiten. Ich habe noch einiges zur Entstehungsgeschichte beizutragen. Dann sehen die Leute gleich, dass wir alle gleichwertig sind. Und dass es unsere Aufgabe ist die Menschen zu schützen.“

An dieser Stelle kommt bei anderen noch eine große Szene wo sich alle glücklich um den Hals fallen, aber mal ehrlich die Geschichte spielt 2035 und alles findet online statt. Aber es ist alles gut ausgegangen. Viele Vampire, Wölfe und auch Hexen fanden durch das Netzwerk Halt in einer Welt, die keinen Platz für Schattenwesen hatte. Aber sie machten sich ihren eigenen Platz. Ihr Netzwerk reichte bis in die hintersten Winkel der Erde. Deshalb springen wir jetzt mal ein paar Monate nach vorne. Und was kommt jetzt?

6 Monate später:

Eine Zeremonie im Grünen, Xylophonklänge, eine Gesellschaft als Wölfen, Vampiren und Hexen warten gespannt.

Luke und Eva nun auf der ganzen Welt als DIE Ältesten bekannt leiten die Verbindungszeremonie, Nick und Andrea reichen sich die Hände und strahlen sich gegenseitig an.

Eva spricht: „Schwört ihr euch ewige Treue und Loyalität von jetzt an bis in alle Ewigkeit?“

Nick und Andrea antworten gemeinsam. Das tun wir.

Michael an Nicks Seite und Lizzy an Andreas Seite lächeln glücklich.

Durch ein Seidenband wird der Bund symbolisch besiegelt.

Alle klatschen und laufen los. Am See wartet ein Schiff auf dem die Party stattfindet.

Es herrscht eine ausgelassene Stimmung.

Nach Stunden des Tanzens und Lachens finden sich Andrea, Nick, Michael und Lizzy wieder an einem Tisch zusammen.

„Und was habt ihr 2 als nächstes vor?“ richteten sich Nick und Andrea an Michael und Lizzy.

„Tja das Geschäft läuft gut. Meine Geschäftsführerin hat alles im Griff und da derzeit keine weiteren Geschäfte anstehen, werde ich diesen gutaussehenden Mann mal für eine Weile entführen. Ich hab noch einiges nachzuholen.“ lachte Lizzy und warf Andrea einen verstohlenen Blick zu.

Während sie Michaels frühere Versuche sie an sich zu binden immer abgeschmettert hatte, plante sie nun ihn nach Paris zu bringen um ihm dort einen Antrag zu machen.

Inzwischen war genug Zeit vergangen seit ihr Mann gestorben war und sie genoss seine sanften Seiten und wollte nun doch wieder sesshaft werden, zumindest für eine Weile 😉

Man weiß schließlich nie was noch kommt.

ENDE!

So ich hoffe die Geschichte hat euch gefallen. Sorry dass sie wieder so kurz ist aber ich habe einen Faible für Happy Ends und konnte es einfach nicht mehr erwarten, zu Beginn hatte ich keinen Plan für die Geschichte. Doch je weiter ich kam, desto klarer wurde es und dann konnte ich nicht anders 🙂 Lasst mit gerne einen Kommentar und Like da, ich würde mich sehr freuen.

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