Veröffentlicht am

Der Fehler in der Logik des TNRSG

black smartphone displaying error

Das TNRSG also Tabak- und Nichtraucherschutzgesetz regelt viele Dinge die sowohl Raucher als auch Dampfer betreffen.

Unter anderem auch das wo man rauchen und dampfen darf bzw. wo überall nicht.

Obwohl das Dampfen keinen passiven Schaden anrichten kann, wird es wie das Rauchen in Österreich nirgends mehr gestattet, so will es das Gesetz.


Aber unabhängig davon, dass es unwissenschaftlich ist Rauchen und Dampfen hier gleichzustellen, gibt es einen Teil dieses Rauchverbots, der eindeutig nicht dem Schutz der Nichtraucher dient sondern nur der Gängelung und Bevormundung von Rauchern und Dampfern.

Und dieser Teil ist das Verbot des Rauchens und Dampfen in Clubhäusern und Vereinsheimen.

Ein Verein, nennen wir ihnen jetzt mal „die Dampfer“, der sich trifft um sich über sein Hobby auszutauschen und dabei zu dampfen, der schadet weder im wissenschaftlichen Sinne noch im gesetzlichen Sinne einem Nichtraucher/dampfer, da es sich bei den Mitgliedern nur um Dampfer handeln kann.

Das gleiche gilt natürlich auch für Raucher oder Sishaclubs.

Das heißt also, wenn ich einen Verein gründe, mir dafür ein Lokal anmiete und dort meine dampfenden Mitglieder zu regelmäßigen Versammlungen einlade und die Verpflegung aus Mitgliedsbeiträgen finanziere, dann ist dies eigentlich etwas, dass den Gesetzgeber tatsächlich nichts angehen würde. Niemanden wird geschadet, es gibt keine Arbeitnehmer oder sonstige Nichtraucher bzw. Kinder, die geschützt werden müssen.

Der einzige Grund des Staates in die Vereinstätigkeit einzugreifen ist wenn Gesetze gebrochen werden, also hat sich der Staat einfach ein Gesetz dafür gebastelt um Dampfer, Raucher oder Sishavereine komplett zu verhindern.

Die Sishavereine haben da auch zu Beginn einige Anträge beim VfGH eingebracht, die allesamt abgeschmettert wurden, weshalb ich auch an deren Kompetenzen zweifle.

Das Rauch/Dampfverbot in Vereinsheimen und Clubhäusern ist ein nicht zu rechtfertigender Eingriff in die Privatsphäre.

Es macht auch alles nur schwieriger und drängt Dampfer, wie Raucher in die Kriminalität ab.

Denn als Privatperson kann ich natürlich trotzdem eine kleine Halle mieten, dort Tische und Stühle aufstellen, Essen und Trinken besorgen und dann alle meine dampfenden Freunde einladen.

Aber wenn ich das finanzieren will, muss ich natürlich auch einen Obulus von den Teilnehmern verlangen und da steht dann schnell mal die Finanz auf dem Plan.


Auch ohne nachweisbaren Gewinn wirft diese dir dann Steuerhinterziehung vor und auch ohne Gewerbe oder Verein kommt dann die AGES und zeigt dich an wegen Unterwanderung des TNRSG, was vermutlich auch der Grund ist, warum so etwas nicht mehr gemacht wird.

Aber der Staat geht noch viel weiter. Selbst der einzelne Dampfer wird kriminalisiert obwohl das TNRSG eigentlich für private Bürger nicht sonderlich bindend formuliert ist.

Zum Beispiel ist im Gesetz immer nur von Hersteller, Importeur und Händler die Rede, der Verbraucher ist eigentlich der zu schützende im Gesetz.

Und es gebietet eigentlich der Hausverstand, dass ein Verbraucher nur etwas per Versandhandel erhalten kann, wenn es ein Händler anbietet.


Trotzdem werden auch Verbraucher nach dem TNRSG angezeigt, wenn sie Waren bestellen und diese durch den Zoll abgefangen werden. Im Gegensatz zu den sichtbaren Rauchverbotszeichen an öffentlichen Orten, kann der Verbraucher bei einem Onlineshop, der zum Teil sogar bewusst eine Aufmachung hat, die den Eindruck erweckt aus dem eigenen Land zu stammen, nicht wissen, dass der Handel untersagt ist bzw. dass die Ware überhaupt beim Zoll landen wird und vor allem muss er es auch nicht wissen.

Als Bürger muss ich mich an das bürgerliche Gesetzbuch halten (auch wenn niemand den kompletten Inhalt kennen kann) und das Strafgesetzbuch regelt wie zu bestrafen ist, wenn ich stehle, lüge oder betrüge etc.

Aber das TNRSG unterliegt dem Verwaltungsstrafgesetz und hier steht:

„Unkenntnis der Verwaltungsvorschrift, der der Täter zuwidergehandelt hat, entschuldigt nur dann, wenn sie erwiesenermaßen unverschuldet ist und der Täter das Unerlaubte seines Verhaltens ohne Kenntnis der Verwaltungsvorschrift nicht einsehen konnte“

Mit anderen Worten, während mich das Nichtraucherzeichen auf das Rauchverbot hinweist und ein zuwiderhandeln somit willentlich geschieht, klebt auf meinem Internetrouter keine Plakette, die mich darauf hinweist, welche Produkte ich online nicht erwerben darf.

Dies betrifft ja nicht nur Produkte für Dampfer, ich höre immer wieder von seltsamen Bestimmungen beim Zoll für Produkte, die man nicht nach Österreich einführen darf.

Die kann man nicht alle kennen. Und während man wenn man auf Reisen geht, eine Informationspflicht hat, welche Produkte man auf dem Rückweg mitnehmen darf, gibt es so eine Informationspflicht nicht wenn man das Internet betritt.

Die AGES stellt also Anzeigen aus obwohl bei jeder Verwaltungsübertretung im Onlinehandel erst mal davon auszugehen ist, dass man sich dieser nicht bewusst ist. Laut AGES ist man als Verbraucher aber mittelbarer Täter, weil man durch das Absetzen der Bestellung, den Händler zum Versandhandel anstiftet, was natürlich Quatsch ist, wenn der Onlinehandel bereits besteht.

Würde ich natürlich einen Shop ohne Onlinehandel anrufen oder anmailen, dass sie mir ein Produkt zusenden sollen, wäre dies grundsätzlich eine aktive Aufforderung, aber noch immer kein Beweis, dass mir eine Verwaltungsübertretung bewusst war.

Ich muss ganz ehrlich sagen, hätte ich die Kohle würde ich wohl meine Zeit vor Gericht verbringen um diese ganzen Ungerechtigkeiten durch zu fechten.

Es würde mir aber schon reichen, wenn die Politiker einsehen, dass Versandhandelsverbot keinen Jugendschutz gewährleistet (das tun schon Eltern, die ihren Kindern keine Kreditkartendaten an die Hand geben) und das Dampfer unter sich keinen Nichtraucherschutz brauchen.

Vorschlag zur Güte, Versandhandel erlauben aber mit Einschränkungen. Nur mit Onlinezahlungsmittel, die ausschließlich Erwachsenen zur Verfügung stehen.

Zum Beispiel keine Möglichkeit der Sofortüberweisung für Jugendkonten bei Onlineshops mit einer ab 18 Plakette. Ich bin sicher das ließe sich technisch umsetzen.

Bei Paypal kann man sicher auch prüfen ob das Konto mit der Bankkarte eines Erwachsenen verifiziert wurde.

Es gäbe also genug Möglichkeiten die Verantwortung in der Hand der Eltern zu lassen.

Und Clubs und Vereine für Dampfer und Raucher dürfen in ihren eigenen Räumlichkeiten rauchen und dampfen, solange keine externen Mitarbeiter für die Veranstaltungen benötigt werden.

Veröffentlicht am

Endlich da!

Endlich sind sie angekommen. Vorerst 10 Stück von jeder Sorte. Bei entsprechendem Bedarf aber gerne mehr.
Gibts noch andere Aromen, die ihr gerne im Shop sehen wollt. Einfach schreiben.

Per Mail an office@lilithskitchen.at

Veröffentlicht am

Liebe WHO, ihr seid immer noch hinten nach

Ein weiterführender Kommentar zu Acht Watt und ein Pod?

Für uns ist es nichts neues. Schon früh in den Zeitens des Dampfens, war der WHO das selbst mischen ein Dorn im Auge. Selbst mischen kann nicht nur nicht kontrollieren, sondern auch nicht besteuern.

Aktuell wird in Teilen der USA das Gegenteil und in anderen das gleich wie bei der WHO diskutiert. Die einen wollen Aromen (also fertige Liquids mit Geschmack auch wenn viele das nicht so verstehen) verbieten bzw. auf Tabakgeschmack einschränken. Die anderen denken über das verbieten von Pods nach.

In den USA war der Auslöser EVALI. Auch wenn es überwiegend nicht in die deutschsprachige Presse durchgedrungen ist, waren vorbefüllte Pods die Ursache für EVALI und nicht etwa zu Hause gemischte Liquids mit Nikotin und Erdbeergeschmack.

Außerdem haben die USA die größte Anzahl jugendlicher Dampfer, weil der Jugendschutz eben durch den Schwarzmarkt torpediert wird. Etwas was in Deutschland oder Österreich eher unwahrscheinlich ist.

Was haben junge Dampfer aber auf der ganzen Welt gemeinsam? Sie dampfen am liebsten fertige Podsysteme ( und das obwohl diese teurer sind als selbstmischen, liebe WHO).

Je einfacher, je attraktiver.

Teenager mischen nicht selbst. Wenn ihr also den Markt auf Podsysteme beschränken wollt, dann ist es nicht Juul oder irgendein Tabakriese, der seine Produkte für Teenager vermarktet, sondern ihr selbst seid es.

Das selbst mischen ist übrigens auch erst durch die TPD2 bekannt und beliebt geworden.

Früher konnte man seine fix und fertigen Liquids in Flaschen zwischen 10 und 100ml kaufen. Heute muss man mischen wenn man nicht täglich ein Fläschchen zum Preis einer Packung Zigaretten verballern will.

Der Markt hat regiert und brachte Shake&Vape (Shortfills) und Mix&Vape (Longfills). Aber auch Shake&Vape ist euch zu einfach und daher ein Dorn im Auge.

Gegen Mix&Vape könnt ihr nichts machen, denn es sind nur Aromen und zum befüllen braucht man nur Base (die man in der Apotheke bekommt )und ggf. Nikotin.

Deshalb wollt ihr, wie bereits im eingangs verlinkten Beitrag erwähnt, die offenen befüllbaren Systeme loswerden. Dabei geht es auch, wie ausgeführt, offensichtlich nicht um den Jugendschutz sondern nur ums Geld.

Ihr wollt immer noch die E-Zigarette vom Markt drängen, weil der Pharmaindustrie, die Einnahmen durch Raucherkrankheiten und durch ExRaucher wegbrechen.

Ich sage euch Dampfern, es ist Zeit dagegen Stellung zu beziehen.

Schließt euch der ExRaucher IG an und lass uns gemeinsam laut werden. Wir müssen uns Gehör verschaffen. Wir lassen uns nicht länger in den Hintergrund drängen.

Denn wir sind die Leidtragenden. Nicht jeder ist mit Bunkerbase und Verdampfern bis ins nächste Jahrhundert versorgt. Viele Raucher sind erst nach der TPD2 umgestiegen und haben diese Möglichkeit nicht mehr.
Sie wissen gar nicht, dass es auch anders sein könnte als es jetzt ist.

Die TPD3 wird kommen und es ist an uns, sie in die richtige Richtung zu bewegen.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Die Basen sind da

Während mein Webshop gerade überarbeitet wird, gehts mit den Produkten munter weiter.

Wer Liliths Kitchen seit Anfang an kennt, der weiß dass wir immer eine besondere Base verwendet haben.
Damals mussten wir diese noch selbst mixen.

Mit dem guten VG von Ultrabio und Ethanol aus der Apotheke.

Jetzt gibts die Ethanolbase aber schon fertig bei Ultrabio und wir freuen uns, dass wir euch diese nun anbieten können.

Also schon mal rein unter https://lilithskitchen.at/produkt-kategorie/base/

Lg Eure Lilith

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Jeder weiß wie man es nicht macht

Aber keiner weiß wie man es macht.

Ist euch das schon aufgefallen?

Egal um welches Thema es geht. In den sozialen Netzwerken haben alle Leute eine Meinung und gehen auch davon aus selbst richtig zu liegen.

Aber diese Meinungen sind niemals konstruktive Vorschläge wie man es besser machen kann.

Nein eigentlich bringen alle nur Beiträge darüber wie man etwas nicht macht.

Es ist eine Meinungspolitik des Stillstands.

Ich weiß nicht wie, aber so sicher nicht.

So könnte man die Essenz vieler Aussagen zusammenfassen.

Ich engagiere mich gerne für die Dinge die mir wichtig sind und ich mache gerne Vorschläge.

Und wenn innerhalb meines sozialen Umfelds Widerstand kommt, dann kann man das ausdiskutieren.

Es kommen sinnvolle Gegenvorschläge und auch wenn ich es manchmal als mühsam empfinde (weil ich mich natürlich auch erst mal im Recht sehe), kommt man voran.

Aber außerhalb meiner persönlichen Blase läuft das anders.

Meine Meinung, meine Vorschläge, die mögen Sinn machen, aber sie zählen gar nicht.

Zustimmung ist praktisch nicht vorhanden, wenn dann ist man dagegen.

Teilweise auch mit haarsträubenden Begründungen oder mit Gründen die keine sind.

Ich habe zum Beispiel wegen der fehlerhaften Berichterstattung im ORF zum Thema E-Zigarette eine Petition geschrieben.

Meine Petition ist gut begründet und mit Quellen belegt und würden sich tatsächlich genug Menschen daran beteiligen, könnte man zumindest mal mit den richtigen Leuten ins Gespräch kommen.

Aber auch hier hört man immer nur, daß bringt nichts etc.

Aber Gegenvorschläge gibt’s keine.

Nehmt es mir nicht übel, aber wenn man weiß dass es nichts bringt, dann muss man auch wissen, was etwas bringt.

Man kann auch nicht immer alle Schritte auf dem Weg zum Ziel überspringen.

Was ist wichtig? Wir müssen mit den richtigen Leuten reden. Den Entscheidungsträgern.

Wie komm ich dazu? Ich brauche Aufmerksamkeit, zum Beispiel von den Medien.

Wie bekommt meine Petition mediale Aufmerksamkeit, durch genug Unterstützung. Also durch Unterschriften.

Und wenn es um ein Thema geht, dass nicht nur Österreich betrifft. Also die E-Zigarette. Dann müssen dass auch wenn Open Petition es separat anzeigt, nicht nur Unterschriften aus Österreich sein.

Jede Stimme zählt. Lest euch mal die vielen Kommentare auf der Petitionsseite durch (danke an alle die sich die Mühe gemacht haben).

Da fordert niemand ausschließlich positives über E-Zigaretten zu hören.

Nein wir wollen nur korrekte Angaben. Und nur mit eurer Unterstützung kann ich mir Gehör verschaffen um für euch alle genau diese Forderung an die Öffentlichkeit zu bringen.

Zusammen mit den Quellen, die belegen, dass die Berichterstattung zur Zeit viel zu einseitig und teilweise bewusst irreführend ist.

Deshalb jetzt meine Meinung wofür ich bin und nicht wogegen.

Ich bin für korrekte Inhalte im öffentlich rechtlichen TV, für alle die nicht die Zeit und Muße haben sich im Internet aus tausenden Quellen, fundierte Informationen zu suchen.

Ich bin dafür, dass Raucher wie Nichtraucher wissen sollen, dass sie sich nicht vor dem Dampf der E-Zigaretten Nutzer fürchten müssen.

Raucher sollen wissen, dass es anders geht, ohne Krebsrisiko und Kurzatmigkeit, aber eben auch mit Dingen die man beachten muss (zb Allergene)

Nichtraucher sollen wissen, was sie tun, wenn sie neugierig sind und es ausprobieren wollen.

Ich werde nicht sagen, wer nicht raucht oder dampft sollte auch nicht damit anfangen, das steht mir gar nicht zu. Denn das könnte man auf viele andere Genussmittel ausweiten.

Noch nie hat mich jemand gefragt warum ich Kaffee trinke. Nur warum ich ihn bei Starbucks kaufe.

Noch nie hat mich jemand gefragt warum ich diverse Liköre im Schrank habe.

Kein geistig gesunder Mensch will sich bewusst Schaden zu fügen.

Wir wollen nur das Leben genießen und wir verdienen korrekte Informationen.

Immer nur dagegen sein bringt uns nicht weiter. Wir stecken fest.

Bitte denkt darüber nach.

Engagiert euch für Fortschritte in allen Bereichen des Lebens.

Der Stillstand war gestern, jetzt gehen wir gemeinsam weiter

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Bei den großen Netzwerken fängt es an

Ich habe einen Onlineshop für Aromen. Früher hatte ich auf der selben Seite einen Blog. Als ich aber die Produktion meiner Aromenlinie in Auftrag gab, dachte ich mir, ich mache einen Shop.

Erst wollte ich es kombinieren, aber dann beschloss ich jeglichen Bezug zum Dampfen aus der Seite zu nehmen.

Aber warum?

Nicht etwa aus Angst vor Anzeigen, denn meine Aromen sind eben einfach nur Aromen. Und daher nicht von der TPD2 erfasst.

Sondern weil mir Facebook, Google und Co. das Schalten von Werbeanzeigen verboten.
Begründet wurde dies, fälschlich damit, es handle sich um Tabakprodukte.

Aktuell wird der Shop überarbeitet, der Blog wird wieder rein kommen.

Warum?

Weil es egal war was ich mache, mir wurde keine Werbeanzeige gestattet. Warum also buckeln.

Mein Facebook und Googlewerbekonto wurden gesperrt. Trotzdem erhalte ich regelmäßig nervige Popups ob ich meinen neuesten Beitrag nicht bewerben will.

Ich hab es also bei normalen Posts belassen.

Dann kam es ganz dick.

Als kleiner Aromahersteller aus Österreich ohne Marketingfirma wird man nicht so schnell bekannt, auch wenn meine Aromen bei den Konsumenten beliebt sind.

Deshalb war ich sehr froh, dass ich mir immerhin 800 Follower für meine Nische erarbeiten konnte.

Wo? Auf Instagram, dass wie Whatsapp zu Facebook gehört.

Eines Tages dann der Schock.

Mein Instagramkonto wurde ohne Vorwarnung gesperrt.

800 Follower weg.

Nun nochmal fang ich mir die Arbeit natürlich nicht an. Ich habe zwar trotzdem zumindest wieder 100 Follower auf meinem neuen Account. Aber ich poste nicht mehr regelmäßig.

Es wäre einfach nur verlorene Liebesmüh.

Aber was bedeutet dass für andere. Auf Instagram, Facebook und Twitter fällt es immer mehr Leuten auf, dass Accounts von Dampfern (auch private) einfach gesperrt werden.

Menschen, die noch nie Follower gekauft haben, sondern sich mühsam mit echten Dampfern vernetzt haben, verlieren haufenweise Follower.

Je größer das eigene Netzwerk bereits war, wenn die Sperre kommt, desto schwerer wird es, dieses wieder aufzubauen.

Man kann sich nicht an jeden einzelnen erinnern.

Und die Hashtags sind auch immer wieder anders.

Ich könnte nun natürlich dazu aufrufen, dass wir uns einen gemeinsamen Hashtag aussuchen, der uns hilft uns immer wieder zu finden.

Aber es ist zwecklos, die Hashtags würden schnell von Bots missbraucht.

Plötzlich folgen wir irgendwelchen Botaccounts und werden selbst für Bots gehalten.

Das einzig sinnvolle ist zurück zu den Wurzeln.

Mit E-Mails und Lesezeichen.

Also mein Shop den findet ihr auf http://lilithskitchen.at

Schaut mal rein und macht euch ein Lesezeichen. Ich freue mich zwar über jeden der mit auf Instagram, Twitter und Facebook folgt, aber ich mache mich nicht länger davon abhängig.

Ja ich könnte euch jetzt auch ein dezentrales Netzwerk empfehlen.

Aber auch das ist im Endeffekt nur eine Blase wo nur ein Bruchteil der Leute sind.

Wir können nur hoffen, dass uns Uploadfilter und Co nicht noch weiter einschränken.

Aber ich habe keine Lust mehr mich durch soziale Netzwerke zu kämpfen.

Es muss auch so gehen.

Ja ich werde neue Produkte natürlich weiterhin posten, solange meine Account existieren.

Aber ich werde mich nicht mehr aktiv in diese Netzwerke einbringen.

Veröffentlicht am 1 Kommentar

Hättet ihr mal früher an die Kinder gedacht

Erdbeere, Minze, Menthol oder Tabak.

Das richtige Aroma zu finden ist oft nicht leicht, denn auch wenn uns manch Drogenbeauftragte, das gerne glauben machen würde, gibt es ein paar mehr als die immer wieder genannten Aromen.

Aber warum genau sind süß-fruchtige Aromen angeblich so attraktiv für Kinder?

Liegt es vielleicht daran, dass wir hier im wohlhabenden Europa, gerne Süßigkeiten als Belohnung einsetzen?

Brave Kinder bekommen mehr Süßigkeiten vom Nikolaus und auch sonst dürfen sie öfter mal in die Schokolade langen.

Generell sind Süßigkeiten aber eher nicht am Speiseplan. Deshalb sind sie begehrt und deshalb, weil wir selbst schon so aufgewachsen sind.

Sich mal was gönnen, heißt mal nicht auf die Kalorien schauen und sich Pralinen gönnen.

Der Kaffee, den ich mir jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit kaufe, schmeckt auch nicht nach Kaffee sondern nach Haselnuss und Schokolade, also nach flüssiger Nutella.

Komisch, dass diese Geschmäcker nicht verboten sind. Kaffee ist nichts für Kinder und sollte daher unattraktiv sein. Also am besten nur noch ohne Milch und Zucker anbieten. Schön bitter und völlig ungenießbar (außer man steht drauf).

Aber auf die Idee ist noch keiner gekommen. Jedes Jahr gibt es besonders süße Versuchungen im Supermarktregal.

Aber der süße Kaffee ist natürlich nicht für Kinder gedacht, auch wenn er ihnen bestimmt schmecken würde. Er ist für erwachsende Kinder. Für uns, die sich gerne mal was gönnen. Und da ist doch auch nichts dabei.

Es ist eben so. Ein paar Generationen zurück haben wir angefangen uns an Gummibärchen und Schokolade zu gewöhnen und deshalb sind diese Geschmäcker auch im Dampfen für uns attraktiv.

Lässt man einem Kind aber die Wahl zwischen einer E-Zigarette und richtigen Gummibärchen, dann werden sie auch zu den Gummibärchen greifen.

Es ist nämlich nicht der Geschmack, der Kinder anlockt, sondern einfach nur der Reiz des Verbotenen. Da müssen wir als Eltern einfach ein bisschen besser aufpassen. Gute Aufklärung leisten.

Bei normalen Zigaretten war der Geschmack sicher auch nicht ausschlaggebend für den Versuch. Die erste Zigarette schmeckt nicht. Sie macht nur abhängig.

Die erste E-Zigarette schmeckt vielleicht. Aber sie macht unsere Kinder wenigstens nicht abhängig. Wir können deren Konsum genauso kontrollieren, wie die Süßigkeiten, die wir ihnen geben.

 

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Fake Social Life bye bye

Tja kürzlich wurde mein Instagram Account gelöscht. Wie genau konnte ich bisher nicht eruieren. Hack oder Instagram selbst? Ich habe keine Antwort von Instagram erhalten also hänge ich im Dunkeln und fange neu an.

Was bleibt mir schon anderes übrig.

Instagram ist eine Werbeplattform und dient in erster Linie der Selbstdarstellung und Produktpräsentation.

Ich hab mir auch selten anderer Leute Bilder angeschaut.

Nur ab und zu hab ich bei meinen Followern ein Like da gelassen. Zur Unterstützung und aus Höflichkeit.

Aber es bleibt eine Plattform, die nur Illusionen verkauft.

Nun lese ich immer wieder mal Boulevard Berichte über irgendwelche Promis und irgendwelche Posts auf die Menschen reagieren.

Ein Foto von Daniela Katzenberger oben ohne (Rückansicht), von Sarah Conner in der Badewanne oder Heidi Klum in Paris.

Und dabei frage ich mich manchmal schon. Sorry aber ist euch nicht klar, dass das alles Fake ist.

Das sind keine Handyfotos, die mit Selfiestick gemacht wurden.

Wer macht den das Foto von Lena auf der Toilette? Das machen Profis. Und wir fallen darauf rein, naja ich nicht mehr, ich habe hinter den Vorhang geschaut.

Ich habe eine gute Produktpalette auf meinem Onlineshop, aber es reicht eben nicht. Heutzutage muss man alles im richtigen Licht präsentieren, dafür hat man Promoteren.

Das funktioniert umso besser, je besser dein Promoter erstens die Produkte in Szene und 2. selbst vernetzt ist.

Mit einem Dampfdidas bekomme ich natürlich auch mehr Feedback, aber den bekomm ich natürlich nicht.

Dafür bin ich nicht bekannt genug (ein Teufelskreis).

Aber ich hatte auch ein paar richtig talentierte Leute an der Hand, deren Fotos waren professionell und hatten viele Likes.

Am Ende hat das aber nichts geändert.

Offensichtlich ist den Leuten der Unterschied zwischen Schein und Sein sehr wohl klar.

Da frage ich mich. Warum mach ich das eigentlich?

Warum soll ich mich bzw. mein Produkt mit hübschen Fotos auf Instagram präsentieren (wenn eines Tages plötzlich alles weg sein kann)?

Ich hab das nicht nur bei mir beobachtet. Auch größere Player in der Branche, profitieren in Zahlen gesehen nicht wirklich von Instagram oder auch Facebook.

Es bleibt die Mundpropaganda und was wohl wichtiger ist, Kontaktmöglichkeiten zu schaffen.

Ich hab also jetzt ein neues Instagram Konto für meinen Shop. @lilithskitchen_official damit ich weiterhin auch auf diesem Weg für euch erreichbar bin.

Aber ich frage mich. Soll ich mir den kompletten Weg nochmal antun.

Jeden Tag mindestens ein Foto besonders schön in Szene gesetzt posten und mit 30 Hashtags versehen, damit die Follower Zahl wächst?

Ich denke nicht.

Ich bin da.

Wie auch auf Facebook, Twitter, Youtube und Pinterest. Und natürlich auch in den freien dezentralen Netzwerken.

Die Benachrichtigungen sind aktiviert. Aber nein ich mache es nicht mehr mit.

Ich mach das nötigste um den Account informativ zu halten.

Ihr sollt schnell sehen was ich euch zu bieten habe. Ich werde eure Zeit nicht länger mit Fakes verschwenden und meine auch nicht.

Es gibt jetzt wichtigeres das meine Zeit in Anspruch nehmen wird. Was das ist, werdet ihr bald erfahren.