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Fake Social Life bye bye

Tja kürzlich wurde mein Instagram Account gelöscht. Wie genau konnte ich bisher nicht eruieren. Hack oder Instagram selbst? Ich habe keine Antwort von Instagram erhalten also hänge ich im Dunkeln und fange neu an.

Was bleibt mir schon anderes übrig.

Instagram ist eine Werbeplattform und dient in erster Linie der Selbstdarstellung und Produktpräsentation.

Ich hab mir auch selten anderer Leute Bilder angeschaut.

Nur ab und zu hab ich bei meinen Followern ein Like da gelassen. Zur Unterstützung und aus Höflichkeit.

Aber es bleibt eine Plattform, die nur Illusionen verkauft.

Nun lese ich immer wieder mal Boulevard Berichte über irgendwelche Promis und irgendwelche Posts auf die Menschen reagieren.

Ein Foto von Daniela Katzenberger oben ohne (Rückansicht), von Sarah Conner in der Badewanne oder Heidi Klum in Paris.

Und dabei frage ich mich manchmal schon. Sorry aber ist euch nicht klar, dass das alles Fake ist.

Das sind keine Handyfotos, die mit Selfiestick gemacht wurden.

Wer macht den das Foto von Lena auf der Toilette? Das machen Profis. Und wir fallen darauf rein, naja ich nicht mehr, ich habe hinter den Vorhang geschaut.

Ich habe eine gute Produktpalette auf meinem Onlineshop, aber es reicht eben nicht. Heutzutage muss man alles im richtigen Licht präsentieren, dafür hat man Promoteren.

Das funktioniert umso besser, je besser dein Promoter erstens die Produkte in Szene und 2. selbst vernetzt ist.

Mit einem Dampfdidas bekomme ich natürlich auch mehr Feedback, aber den bekomm ich natürlich nicht.

Dafür bin ich nicht bekannt genug (ein Teufelskreis).

Aber ich hatte auch ein paar richtig talentierte Leute an der Hand, deren Fotos waren professionell und hatten viele Likes.

Am Ende hat das aber nichts geändert.

Offensichtlich ist den Leuten der Unterschied zwischen Schein und Sein sehr wohl klar.

Da frage ich mich. Warum mach ich das eigentlich?

Warum soll ich mich bzw. mein Produkt mit hübschen Fotos auf Instagram präsentieren (wenn eines Tages plötzlich alles weg sein kann)?

Ich hab das nicht nur bei mir beobachtet. Auch größere Player in der Branche, profitieren in Zahlen gesehen nicht wirklich von Instagram oder auch Facebook.

Es bleibt die Mundpropaganda und was wohl wichtiger ist, Kontaktmöglichkeiten zu schaffen.

Ich hab also jetzt ein neues Instagram Konto für meinen Shop. @lilithskitchen_official damit ich weiterhin auch auf diesem Weg für euch erreichbar bin.

Aber ich frage mich. Soll ich mir den kompletten Weg nochmal antun.

Jeden Tag mindestens ein Foto besonders schön in Szene gesetzt posten und mit 30 Hashtags versehen, damit die Follower Zahl wächst?

Ich denke nicht.

Ich bin da.

Wie auch auf Facebook, Twitter, Youtube und Pinterest. Und natürlich auch in den freien dezentralen Netzwerken.

Die Benachrichtigungen sind aktiviert. Aber nein ich mache es nicht mehr mit.

Ich mach das nötigste um den Account informativ zu halten.

Ihr sollt schnell sehen was ich euch zu bieten habe. Ich werde eure Zeit nicht länger mit Fakes verschwenden und meine auch nicht.

Es gibt jetzt wichtigeres das meine Zeit in Anspruch nehmen wird. Was das ist, werdet ihr bald erfahren.

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Die Katze ist aus dem Sack

Zuletzt habe ich hier noch darüber spekuliert was als nächstes kommt.
Und es scheint als kommt es noch viel dicker.

Inzwischen wurde das Dampfen, sowie Import, Produktion und Verkauf von E-Zigaretten und Liquids in Indien verboten.

Donald Trump will ein Aromaverbot auf alles bis auf Tabak und Minze.

Und die Medien treiben die Angst vor dem Dampfen in lächerliche neue Dimensionen mit immer schauderhafteren Geschichten der “mysteriösen Lungenkrankheit”, die gar nicht so mysteriös ist.

Nun hat Clive Bates die Pläne der WHO zur COP9 veröffentlicht.

Und es macht den Eindruck, sie planen einen Rundumschlag gegen die E-Zigarette mit Verboten und Einschränkungen, die Verboten gleich kommen.

Unter den Mainstreammedien scheint bisher der Spiegel die einzige Zeitung, die langsam anfängt Fragen zu stellen, wie sie auch von uns kommen. Jedoch handelt es sich auch bei diesem Artikel nur um einen Kommentar, wie sie immer mal wieder von Dampfern in der Presse durchkommen.

Zum Beispiel auch hier. Als Einleitung eine Infobox mit folgendem Text:

Bei diesem Artikel handelt es sich bei um einen subjektiven Erfahrungsbericht. Er soll in keiner Weise zum Rauchen verleiten, egal ob E-Zigarette oder normale Tabak-Zigarette: Rauchen ist ungesund!

https://www.stadt-wien.at/gesundheit/dampfen-statt-rauchen-erfahrung-dampfbar.html?fbclid=IwAR3_BIjwYOiJEHc4Gg8_QMq6fKLu7GiSqMJpgyeRYFmxazq4PmFoS6lo6no

Erstaunlich das man hier schon zu Beginn einen relativierenden Absatz liest, während in Artikeln zu den Lungenerkrankungen diese nur weit hinten oder gar nicht vorkommen.

Wir werden mit Halbwahrheiten bombardiert und mit Lügen (dass die Ursache unklar sei obwohl es bereits Berichte der CDC gibt).

Dies alles scheint bereits eine Vorbereitung, um mit den Empfehlungen der FCTC in der TPD3 richtig abzuräumen. Die E-Zigarette hat ihren Siegeszug vor Jahren angetreten und man hat bereits viel versucht um ihren Erfolg im Keim zu ersticken.

Ob man nun immer wieder die armen Kinder vorgeschoben hat oder Formaldehyd und andere “böse” Substanzen im Dampf zu finden meinte, die bei normaler Nutzung nur in minimalsten Teilen oder gar nicht vorkommen.

Man hat jahrelang den Teufel an die Wand gemalt und plötzlich bricht geradezu eine Epidemie in den USA aus? Die kontaminierten Liquids müssen dafür wirklich im großen Stil produziert worden sein um sicher zu stellen, dass sie genug Leute lange genug dampfen um daran zu erkranken.

Das ganze erweckt den Eindruck als wäre jemand mit einer Spritze durch Supermärkte gegangen und hätte Kinderbrei vergiftet um den Hersteller zu Fall zu bringen.

Ohne irgendeine Schuld an den Vorfällen, sollen nun Millionen Menschen darunter leiden. Firmen werden Verluste machen, Menschen ihre Jobs verlieren und Dampfer ihre Geräte nicht mehr in Stand halten können.

Am Ende gewinnt wieder die Pharmaindustrie, die mit Sicherheit ihre Pläne für die gesunde und sichere E-Zigarette bereits im Schreibtisch hat.

Ich kann daher nur folgendes anraten, Finger weg von der Pharma. Kauft nichts mehr von der Pharma was ihr nicht unbedingt braucht, schenkt ihnen keinen Cent mehr.

Mir ist klar, dass das nicht einfach wird, auch ich muss mich damit auseinandersetzen und werde notwendiges nur noch von kleinen Produzenten kaufen, nichts mehr von den großen Pharmariesen, es sei denn ich habe keine Wahl.

Ich setze ohnehin schon lange auf natürliche Produkte, die ohne Apothekenzulassung auskommen und habe dabei schon überraschend positive Erfahrungen gemacht ( eine einfache Creme aus Teufelskralle und Brennesseln half besser gegen Rückenprobleme als Voltaren oder Diclofenac obwohl es Schmerzmittel enthält).

Wir haben uns vom giftigen Tabakrauch getrennt, trennen wir uns auch von der giftigen Pharma.

Was nach einer großen Verschwörung klingt ist leider die traurige Wahrheit. Die Pharma ist bis ins innerste korrumpiert und längst nicht mehr an der Gesundheit der Menschen interessiert.

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Die „anderen“ Storys

Viele haben nun schon ihre persönliche Erfolgsstory über den Umstieg vom Tabakrauchen zum E-Dampfen bei ExRaucher.org veröffentlicht. Diese Geschichten sorgen für ein Gegengewicht zu der täglich stattfindenden negativen Berichterstattung über mobile Liquidverdampfer und zeigen durch ihre Authentizität, welche Chancen das Dampfen bietet und dass es sehr wohl möglich und recht einfach ist, vom Tabakrauchen loszukommen.

Aber auch nach dem Umstieg kann ein E-Dampfer Dinge erleben, die außergewöhnlich oder bemerkenswert sind. Einschneidende Ereignisse, die belegen, wie sinnvoll und schön der Umstieg ist oder welche Schicksalsschläge das Leben für diejenigen bereithält, die diesen Schritt nicht gewagt haben.

Solche Storys sind natürlich ebenfalls geeignet, das Bild des E-Dampfens in der Öffentlichkeit geradezurücken. Deshalb haben wir uns entschlossen, für eben solche Geschichten eine weitere Kategorie einzurichten: Ereignis-Storys. Es gibt dort zum Start auch gleich zwei Storys, die in etwa demonstrieren, um was es bei diesen Geschichten geht, bzw. was als bedeutsame oder einschneidende Ereignisse oder Entwicklungen im Sinne der neuen Kategorie zu verstehen sind.

Gebt Euch einen Ruck und berichtet doch einfach, wenn Ihr etwas bedeutsames erlebt habt. Solche Geschichten können helfen, noch mehr Raucher davon zu überzeugen, dass das E-Dampfen für sie eine echte Chance ist und sie dienen auch dazu, die Öffentlichkeit abseits der Medien wahrhaftig zu informieren. Nur wenn wir E-Dampfer erzählen, wie es uns ergangen ist und was wir erlebt haben, werden wir wahrgenommen und wir können, wenn wir wieder einmal gegen irgendwelche Propaganda argumentieren müssen, auf eben diese Storys (und natürlich auch auf die ursprünglichen Erfolgsstorys) verweisen.

Auch für die neue Story-Kategorie gilt: Ihr müsst keine Schriftsteller oder Dichter sein. Schreibt einfach so, wie Ihr Euch immer ausdrückt. Die Texte werden von uns lektoriert, wobei wir natürlich auch hier wieder nicht auf den Stil oder die Mundart einwirken, sondern nur auf echte Rechtschreibfehler achten. Gerne unterstützen wir Euch auch bei diesen Storys, falls Ihr das wünscht.

Klar ist auch, dass für die neue Kategorie die selben Grundsätze gelten, wie für die Erfolgsstorys. Euer Urheberrecht bleibt unangetastet, die Storys gehören Euch. Sie werden nur und ausschließlich auf der Seite ExRaucher.org in der neuen Kategorie veröffentlicht und von uns nicht an Dritte weitergegeben. Wenn Ihr die entsprechende Genehmigung erteilt, wird die Story zusätzlich auch im eBook „ExRaucher-Storys“ veröffentlicht. Selbstverständlich könnt Ihr Eure Texte zusätzlich auch an anderer Stelle veröffentlichen, denn es ist und bleibt Euer Werk und Ihr könnt damit machen, was Ihr wollt. Auch der Widerruf (Bitte um Löschung einer Story) ist natürlich bei der neuen Story-Kategorie möglich. Ihr könnt sicher sein, dass Eure Story nicht missbraucht wird und nur in unseren werbefreien und nicht-kommerziellen Medien (ExRaucher.org und kostenloses eBook) verwendet werden.

Nun warten wir einfach auf spannende, mitreißende, ergreifende Berichte, damit auch die neue Kategorie ein echter Erfolg wird.

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3 Jahre TPD2 in Österreich

Mehr als 3 Jahre sind vergangen seit die TPD2 in verschiedensten Ausführungen in den EU Ländern in Kraft trat.

veröffentlicht bei Nebelkrähe anlässlich der TPD2

Österreich hat es sicher nicht am härtesten getroffen, aber wenn ich heute so im Netz surfe, dann ist das Versandverbot am spürbarsten.

Sucht man nach einem Gerät landet man auf jede Menge deutscher Shopseiten, während man in Österreich nicht mal mehr auf Ebay oder Sphock seine alten Sachen loswerden kann.

Geschweige denn neue kaufen.

Will man als Österreicher wissen wo man ein Gerät bekommt, muss man jede Menge Freiminuten investieren, denn außer alle Shops abtelefonieren hat man kaum eine Wahl.

Natürlich kann man Mails schreiben und facebooken. Aber der Haben-Will-Virus zwingt einen geradezu ans Telefon. Man will die Antwort ja gleich.

Den Händler zwingt das in eine unangenehme Position, hat er nicht was der Anrufer sucht, hat man nur Sekunden um einen Alternativvorschlag möglichst eloquent vorzubringen.

Das sind die Dinge, die eine Website automatisch macht.

Man kann also sagen der österreichische Händler ist schon mal im Nachteil, vor allem wenn er nicht um die Ecke des bedürftigen Kunden seine Pforten hat.

Nun die Angst, dass nun alle Kunden in China einkaufen wurde uns inzwischen auch genommen, denn obwohl es keine Rechtsgrundlage gibt und ich damals auch nie eine Antwort der AGES erhielt, kam es nach einiger Zeit zu Anzeigen gegen private Endkunden, die bei Fasttech oder Gearbest oder ähnlichen Händlern außerhalb der EU bestellt haben.

Als Begründung wurde genannt, dass der Kunde den Händler anstiftet nach Österreich zu versenden obwohl dies verboten ist. Der Kunde stiftet also einen Händler an, der sowieso nach Österreich versandt hätte, weil es dem Chinese gelinde gesagt scheiß egal sein kann, was in Österreich verboten ist.

Wenn mir ein Onlineshop Versand in mein Land anbietet, dann stifte ich ihn sicher nicht durch meine Bestellung an. Eher stiftet er mich an, weil er es mir anbietet.

Beim Drogenhandel versucht man doch auch den Dealer zu kriegen und nicht den Konsumenten.

Noch lustiger wird das, wenn man bei Amazon bestellt. Bei Amazon ist bestellen nach Österreich immer ein Lotteriespiel. Es gibt die unterschiedlichsten Produkte (also unabhängig von E-Dampfen) bei denen manche nach Österreich verschickt werden und manche nicht.

Wenn ich also nun bei Amazon einen Verdampfer suche, dann dauert es zwar ein bisschen, aber ich finde jemanden, der mir einen Verdampfer nach Österreich schickt.

https://www.amazon.de/SKRR-Verdampfer-Set-Lungenz%C3%BCge-Vaporesso/dp/B07PGGX6JQ/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=skrr+verdampfer+set+8ml&qid=1568568249&sr=8-1

Da es nun bei allerhand Produkten vorkommt, dass mir diese von verschiedenen Händlern angeboten werden und manche eben nicht nach Österreich senden, kann ich als Kunde davon ausgehen, dass das schon okay geht, wenn ich jetzt bestelle, weil der verfügbar ist und auch nach Österreich versandt wird.

Tatsächlich sagt aber Vaterstaat, dass ich mit Klick auf Jetzt kaufen, den Händler zu einer Straftat angestiftet habe, denn ich als Bürger muss natürlich wissen, dass der Versand verboten ist, und wenn nicht, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Man wird zum mittelbaren Täter (so sagt es die AGES).

Nun kann man folgendes sagen:

Als Bürger sollte ich das StGB kennen.

Als Straßenverkehrsteilnehmer sollte ich die Straßenverkehrsordnung kennen.

Als Händler für E-Dampfen sollte ich bei grenzüberschreitendem Handel die Tabakgesetze im Zielland kennen.

Als Gastronom sollte ich die Tabakgesetze meines Landes kennen.

Aber warum sollte ich als Bürger, der z.B. in einem Versicherungsbüro arbeitet und nur privat dampft, weil ich früher mal geraucht habe, wissen, dass ich mich strafbar mache, weil man den Versandhandel verboten hat. Es geht hier nicht um ein generelles Importverbot, wie wenn man Zigaretten über die Grenze schmuggelt, es geht auch nicht um Elfenbein, das ich aus Indien bestelle.


Es geht um E-Dampfen, die ich vor 5 Jahren noch problemlos bestellen konnte, die ich immer bestellt habe, weil ich ein bisschen abseits der nächsten größeren Stadt wohne.

Es geht dabei um ein Gesetz, dass Hersteller, Importeure und Händler betrifft und den Endkunden mit keinem Wort erwähnt. Wenn ich im Wirtshaus rauche, wird auch der Gastronom zur Kasse gebeten, der es nicht unterbunden hat und nicht ich die rein geht, weil man da rauchen darf.

Wie kommt also der Staat dazu, dass er mir als Bürger plötzlich ein Schreiben schickt, dass ich eine Verwaltungsstrafverfahren erwarten muss, weil ich etwas bei Amazon, Alibaba oder einem der zig anderen großen Onlinehändler bestellt habe?

Ich habe dies
bewusst aus der Ich-Perspektive geschrieben, auch wenn es nicht mir
passiert ist. Ich will die Privatsphäre meiner Bekannten und Leser,
denen dies passiert ist wahren. 

Grundsätzlich müsste man gegen so einen Bescheid natürlich Einspruch einlegen. Aber welcher einfache Bürger hat die Zeit und das Geld um das durchzufechten.

Und so stehen wir hier in Österreich 3 Jahre nach der TPD 2 und müssen zu sehen, wie der Staat ein sinnloses Gesetz auf dem Rücken seiner Bürger ausübt.

Der Staat macht uns Dampfer zu Kriminellen.

Bereits vor Jahren ging der Spruch „I am vaper not a criminal“ viral.

Heute in Österreich ist er traurige Realität geworden.

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Das haben wir immer so gemacht

Als Kinder lernten wir Pluto als Planeten kennen.

Wer kennt nicht das Sprichwort :

Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten

Später wurde Pluto zum Zwergplanet erklärt. Und heute sagt der NASA Direktor für ihn ist Pluto immer noch ein Planet. So hat er es gelernt.

Und ja am Ende des Tages ist es total egal. Denn als Kinder waren Planeten für uns alle wie die Erde.

Heute wissen wir das kein anderer Planet im Sonnensystem egal ob Zwerg oder nicht für uns bewohnbar ist. Auch keiner der Monde.

Zumindest nicht ohne weiteres.

Und wir müssen uns einfach klar machen, dass es nie so wichtig war wie heute, dass wir uns weiter entwickeln und alte Gewohnheiten ablegen.

Aber es gibt auch Dinge, die früher selbstverständlich waren und es heute nicht mehr sind obwohl sie es sein sollten.

Zum Beispiel Ohrringe für Babys und Kleinkinder.

Ich hab meine Ohrlöcher mit 5 Jahren bekommen. Und es hat nicht weh getan. Also was spricht dagegen.

Aber auch unter Erwachsenen hat sich einiges zum negativen verändert.

Bodyshaming zum Beispiel.

Selbst in Filmen und Serien, die im Mittelalter spielen sieht man keine Haare unter weiblichen Achseln oder an den Beinen.

Und auch der Intimbereich muss mindestens getrimmt sein.

Als Kind fand ich den Damenbart bei den Omis zwar amüsant aber ich wusste, das ist normal.

Natürlich sind all diese Dinge nur in den sozialen Medien relevant.

Genauso wie die Wespentaille oder Size Zero.

Auf der Straße juckt es keinen ob ich rasierte Beine habe. Und auch meine Achselhaare sorgen maximal im Sommer in der U-Bahn für Nasenrümpfen, aber das tun sie dann auch bei männlichen Achseln.

Natürlich war früher nicht alles besser. Ich habe vieles auf das ich nicht mehr verzichten würde.

Für unser echtes soziales Leben wäre es aber sicher besser wenn die Läden nicht so lange auf hätten und man abends mal im Wirtshaus essen geht (das war früher auch locker leistbar, weil alle da waren und sich die Wirtschaft rentiert hat).

Wir würden auch weniger wegwerfen, wenn wir gezwungen sind bewusster einzukaufen, weil wir nicht alles jederzeit bekommen können.

Die Vorteile der Gegenwart sind aber auch eindeutig. Wir müssen keine Zigaretten mehr rauchen um Nikotin zu konsumieren. Wir können jetzt dampfen.

Wir müssen nicht im Weihnachtsstress am 8.Dezember alle Geschenke kaufen, weil wir alles online und in Ruhe am Sofa kaufen können.

Also nein wie müssen nichts so machen oder sehen weil es immer schon so war. Aber manche Entwicklungen vor allem im Social Media sollten wir wirklich überdenken.

Umweltschützer wurden auch früher belächelt. Heute werden sie online öffentlich fertig gemacht. Es wird zum Beispiel gezielt auf Behinderungen aufmerksam gemacht (Gretas Asperger) und die Leute werden runter gemacht.

Warum zum Beispiel lese ich heute so Sachen wie Ohrringe bei Kindern gehen ja mal gar nicht. Gleichzeitig werden die Kinder aber in Outfits gesteckt, die sie zu Miniaturausgaben von uns machen.

Für manche ist das Bild im Social Media so wichtig, dass Kinder nicht mehr Kinder sein dürfen, das jeder Makel retuschiert oder verschwiegen wird.

Und alles was nicht perfekt ist, wird fertig gemacht. Und jeder muss sich in alles einmischen.

Leben und Leben lassen, das haben wir immer so gemacht, und das sollten wir uns vielleicht mal zurück holen in die Gegenwart.

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Bild der Frau

Nein hier geht es nicht um die Zeitung. Es geht um das Bild der Frau in Film und Fernsehen.

Ich las heute einen Artikel über die weiblichen Charaktere in Superheldenfilmen.

Da wurde unter anderem kritisiert, dass die Heldin am Ende des Tages auch von Familie mit Haus und Garten träumt.

Aber mal ganz ehrlich. Superhelden führen seit jeher ein einsames Leben und es ist daher für die Story absolut nachvollziehbar, dass gerade sie sich nach der Geborgenheit und Beständigkeit eines Familienlebens sehnen.

Aber wie muss eine starke Frau sein, dass es nichts zu kritisieren gibt?

Eine starke Frau muss nicht karrieregeil und kinderlos sein. Sie pfeift drauf was andere von ihr erwarten und zieht ihr Ding durch. Was im Falle der Superheldin auch das ist, was diese immer wieder tut.

Ich hab zum Beispiel gerade 3 Staffeln Haus des Geldes gesehen.

Und (Achtung Spoiler) die stärkste Frau ist hier für mich definitiv Nairobi. Sie macht eine Entwicklung durch bei der sie erkennt, dass sie Fehler gemacht hat, die auch mit Geld nicht repariert werden können.

Sie ist taff und lässt keinerlei Sexismus zu auch nicht den positiven. Trotzdem bricht sie beim Anblick ihres Sohnes in Tränen aus. Aber deshalb ist sie nicht weniger stark.

Im Gegenteil zu wissen, dass sie kein Teil seines Lebens mehr werden kann, dazu gehört schon eine enorme Stärke.

Bei HYMIM war die starke Frau Robin, die es zwar immer wieder versucht hat, aber am Ende erkannt hat, dass ein Mann sie nur in ihrer Entwicklung behindert, dass sie Kompromisse eingeht, die der Partner dann völlig unwissend ausnutzt (Don nahm den Job an, der ihr angeboten wurde und sie seinetwegen abgelehnt hat). Sie beendet eine Beziehung, weil sie keine Kinder will und genau weiß, dass der Partner auch wenn er es gerne versucht hätte, nicht damit leben könnte (Ted und Kevin).

Schade fand ich, dass man am Ende unbedingt das Happy End von Ted und Robin erzwingen musste. Es hätte nichts dagegen gesprochen, wenn sie einen ebenso erfolgreichen Jetsetter als Partner gefunden hätte oder sogar bewusst Single geblieben wäre.

Eine starke Frau geht in wesentlichen Punkten keine Kompromisse ein.

So wie eben Kinder oder auch Hauskauf. Wenn ich weiß, dass ich nicht dauerhaft sesshaft werden will, würde ich auch noch so verliebt niemals ein Haus kaufen.

Und ich würde bestimmt keine Kinder bekommen.

Aber eine Frau ist nicht weniger stark als Charakter wenn sie sich genau das wünscht. Starke Frauenrollen sollten in erster Linie zeigen, dass Frauen alles das können, was auch Männer können, dass sie ihre eigenen Ziele verfolgen, dass sie Karriere machen können, dass sie aber eben genauso Familien haben können.

Es würde doch auch ein männlicher Charakter nicht in Frage gestellt, wenn er sich am Ende des Heldendaseins eine Familie wünscht oder sogar mittendrin, wie Hawkeye von den Avengers und wenn in einer Situation wo dieser gerade darum kämpft seine Familie zurück zu bekommen, Black Widow sagt, dass sie sich genau das wünscht, was er bereits hatte, dann hat das absolut nichts mit Schwäche zu tun.

Viel eher führen manche Sätze in aktuellen Heldenfilmen schon zu Kopfschütteln, denn im Versuch, weibliche Helden als gleichberechtigt darzustellen schießt man übers Ziel hinaus und wird bereits wieder sexistisch nur eben gegen Männer.

Wenn die X-Men Frauen fordern X-Women genannt zu werden oder die Avengers Frauen davon reden, dass sie immer hinter den Männern her räumen müssen (eine Anspielung auf das Hausfrauen Klischee).

Und irgendwann schauen wir dann die X-People. Und haben in allen Heldenfilmen eine 50% quote bei den guten und den bösen.

Dabei braucht es eigentlich nur eins. Ein realistisches Frauenbild im TV ohne Vorurteile, aber auch ohne Tabus.

Eine starke Frau ist kein Mannweib, sie lacht, sie weint, sie liebt und sie hasst. Und ist sich ihrer selbst voll bewusst. Sie braucht keine Bestätigung durch zwanghaftes Gendern oder Remakes mit weiblichen Darstellern.

Wenn man im Kindergarten fragt was die Kinder mal werden wollen, dann müssen die Mädchen keine Astronautin kennen um selbst eine werden zu wollen.

Bevor wir die Kinder in unsere zwangsgegenderte Gesellschaft pressen, stellen sie noch gar nicht in Frage, ob sie als Mädchen Feuerwehrmann werden können.

Weil sie die Begriffe nicht als männlich und weiblich definieren, sondern als Beruf. Wie Bäcker, Friseur, Lehrer.

Hören wir auf mit Töchtertagen um Mädchen, Männerberufe vorzustellen. Sondern hören wir auf Berufen ein Geschlecht zuzuweisen.

Ich habe niemals in Frage gestellt Technikerin zu werden (auch wenn ich den Beruf nicht mehr ausübe). Es waren die Leute bei denen ich mich dann vorstellte, die keine Frau erwartet haben.

Als starke Frau steh ich da drüber. Ich muss nicht herausstellen, dass ich es genauso gut kann wie ein Mann, denn männlich und weiblich sind keine Qualifikationsgrade.

Als starke Frau pfeif ich drauf, wen irgendwer meint, ich wäre nicht emanzipiert genug, weil ich trotzdem geheiratet habe und mir ein Haus mit Garten wünsche.

Und Superheldinnen können erst recht drauf pfeifen, was ein Kolumnist meint, wie sie zu sein hätten, damit sie stark sind.

Bitte macht aus den Frauenrollen im TV keine weiblichen Machos.

Machos im TV werden Männern nicht gerecht, weil Männer wirklich nicht so sind. Und sie würden auch den Frauen nicht gerecht.

Macht sie einfach menschlich.

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Alltagssexismus, leider ja

Ein 87-jähriger Mann wird von seiner betrunkenen Pflegerin sexuell genötigt.

In den sozialen Medien ist man der Meinung, er könne ja froh sein in dem Alter noch Mal zum Schuss zu kommen.

Wenn Promifrauen keinen BH tragen, gilt dies als freizügig, auch wenn nichts zu sehen ist.

In der Kölner Silvesternacht damals kam es zu Übergriffigkeiten, die Männer die ihre Freundinnen nicht schützen konnten, waren in den Medien Weicheier, die von Feministinnen gezüchtet wurden.

Alltagssexismus ist nach wie vor Gang und Gäbe und in den sozialen Medien genauso wie in den Pressemedien wird er sogar noch forciert.

Während es am Stammtisch bereits deutlich gesitteter zugeht. Keinen Menschen interessiert es in der U Bahn ob ich einen BH trage und auch Bauarbeiter pfeifen sicher keiner Frau hinterher, greift der Alltagssexismus im Internet um sich und während wir uns früher weiterentwickelt haben in dem wir erlerntes an unsere Kinder weitergaben, wirft uns das Internet langsam aber sicher immer weiter zurück.

Während wir als reife Erwachsene, die noch ohne Internet aufgewachsen sind sehr wohl entscheiden können, was wir im Internet konsumieren und wie es sich auf uns auswirkt, werden alle Generationen, die mit dem Internet aufgewachsen sind, von den Kommentaren in Social Media geprägt und genauso wie bei Onlinebewertungen sich die negativen häufen, weil der zufriedene Kunde keine Zeit mit Bewertungen verschwendet, so häufen sich auch negative Kommentare weil der intelligente Mensch an diesen Diskussionen gar nicht mehr teilnimmt.

Und unsere Kinder werden von Negativität, Sexismus und Rassismus geprägt.

Wir können dem nur auf 2 Wegen begegnen, entweder konsequentes Handyverbot bis das Kind 18 ist (praktisch unmöglich) oder wir müssen am Onlineleben teilnehmen und klar widersprechen. Die Kommentarsektion im Internet muss die Realität der Bevölkerung widerspiegeln, nicht bloß die der Misanthropen.

Also weg mit Alltagssexismus im Internet. Und Mund auf in der Kommentarsektion, nicht wegen den Trotteln, die vor dir da waren sondern wegen der beeinflussbaren Kids, die nicht dir kommen.

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Problemzone Gehirn

Der Sommer ist da und sie ist überall.

Die gefürchtete Bikinifigur.

Frauen mit perfekten Körpern führen uns im TV Bademode vor mit der man Problemzonen kaschiert.

Dass das in der Realität mit einem normalen Körper, der von der ein oder anderen Delle geprägt ist und nicht täglich im Fitnesscenter gestählt oder jährlich vom Chirurgen nachgebessert wird, nicht funktioniert, dass wird einem im TV nicht gezeigt.

Every Body is a swimsuit body

Das hab ich gestern beim Film Dumplin gesehen und fand es sehr schön.

Problemzonen existieren nur in unserem Gehirn.

Das einzige was für unseren Körper wichtig ist, ist dass er gesund ist.

Ich suche meinen Bikini übrigens nach der bequemen Passform aus und nicht nach der Mode.

Er muss sitzen. Nicht einengen, nicht zwicken und praktisch sein.

Stattdessen empfiehlt man Häkelbikinis ohne zu zeigen wie er einem Arsch und Dekolleté runter zieht wenn er mal nass ist 😂.

Also lasst die Problemzonen im Schrank und genießt die Sonne. Ab ins Schwimmbad ohne nachzudenken. Denn in Wahrheit schaut da eh keiner drauf.