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Dampfen ist harmlos und wir können es beweisen!

Meine Twittertimeline ist gefüllt mit dem #COP7FCTC. Die WHO hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Statt Transparenz zu leben, werden Medien von der Konferenz ausgeschlossen. Es wird viel spekuliert. Echte Quellen und Beweise für die Befürchtungen konnte ich noch keine finden. Aber der Tenor ist eindeutig. „Die WHO will Dampfen verbieten“.

Nun sollten wir aber aufpassen, hier nicht den Teufel an die Wand zu malen. Auch gibt es hier Aussagen, die nicht für das Dampfen sprechen, auch wenn es oberflächlich den Eindruck macht. Ich weiß, dass ich Dank meiner Dampfe nicht mehr rauche. Ich weiß aber auch, dass ich nicht wieder zu rauchen anfange, wenn es keine Dampfen mehr gibt, denn das würde nicht für das Dampfen als Rauchausstieg sprechen. Wäre es so, dann wären die Gegner im Recht, die in E-Zigaretten nur eine Suchtverlagerung sehen.

Genauso bin ich, im Gegensatz zu vielen anderen nicht der Meinung, das Dampfen nur für Raucher ist. Wenn ich heute in die Trafik gehe und ein Päckchen Zigaretten verlange, dann bekomme ich das. Der Verkäufer wird nicht fragen ob ich Einsteiger bin. Und er wird mir nicht davon abraten. Das ist Wirtschaftsdenken und das ist auch in Ordnung, denn wir sind alle erwachsene Menschen. Über die Risiken sind wir ausreichend aufgeklärt.

Was wir tun müssen ist, die Aufklärung beim Dampfen voran zu treiben. Nicht nur für Interessenten, sondern für alle. Für Raucher und Nichtraucher. Wenn ein Nichtraucher nach einem Genussmittel sucht um zwischendurch einfach nur ein bisschen zu entspannen, dann sollte er denken, ah diese E-Zigarette klingt interessant, kein Krebsrisiko, kein Gestank, keine gelben Vorhänge in der Wohnung. Und wenn er dann in ein Geschäft geht um sich eine zu kaufen, dann sollte man ihn beraten. Kein Nikotin notwendig, stattdessen eher Menthol empfehlen, für die Frische, für den Genuss. Eine Information zur Akkusicherheit sollte immer mitgegeben werden. Wir müssen Transparenz anbieten, die die WHO nicht bietet.

Es ist nicht falsch auf vermeidbare Risiken hinzuweisen. Dampfen ist kein Wundermittel. Gerätesicherheit ist erstrebenswert.

Wir haben es in der Hand, das Bild zu Recht zu rücken.

Dampfen ist kein Rauchentwöhnungsmittel. Dampfen ist ein Genussmittel, dass aufgrund der Verwendungsart die Tabakzigarette für Raucher überflüssig macht. Sie bietet einen höheren Genussfaktor bei geringeren Risiken. Die vorhandenen wenn auch harmlosen Risiken müssen wir nicht unter den Teppich kehren, wie es gerne von Pharmafirmen gemacht wird.

Es spricht nichts dagegen einen Beipackzettel zum Liquid zu geben. Aber die Informationen sollten andere sein, als die WHO vorgibt. Die Informationen über Emissionen bringen dem Endverbraucher keinen Mehrwert sondern nur Verunsicherung. Wichtig sind relevante Informationen. Wenn lebensmittelechte Aromen verwendet wurden, die Allergene enthalten, dann kann man das ruhig sagen. Schließlich steht auf jeder Schokoladentafel „Kann Spuren von Nüßen enthalten“. Es ist eine relevante Information, die man wissen muss. Genauso wie bei Lebensmitteln Gluten, Lactose und Co für den Endverbraucher gesundheitlich relevant sein können. Nicht relevant sind Emissionen. Emissionswerte sind für den Endverbraucher so interessant wie, dass ein Schnitzel tierische Produkte enthält. Es ist selbsterklärend und irrelevant. Der Hersteller eines Abführmittels muss auch nicht den zu erwartenden Stuhlgang beschreiben.

Ja wir können gerne eine Risikoanalyse zwischen Tabakzigaretten und Liquiddampf gegenüberstellen. Dies dient der Entscheidungsfindung, sollte aber nicht der Vermarktung dienen. Es ist eine relevante Information, die allgemein zugänglich gemacht werden muss. Aber auch hier sollte man nicht mit Zahlen um sich werfen. 4000 Stoffe von denen 90 krebserregend sind ist für den Endverbraucher keine relevante Information. Deutlich relevanter und informativer ist die folgende Aussage: “ 50% aller Raucher sterben früher als Nichtraucher“ oder „Dampfen hat keinen Einfluss auf die Lebenserwartung“. Das sind 2 faktenbasierte Aussagen. Mit dieser Information kann Mensch eine Entscheidung treffen. Ist diese Entscheidung getroffen, sollte man den Menschen nicht verurteilen. Aber die Information muss vorhanden sein. Ich verzichte jetzt gerade auf Quellen, aber es wären beide mit Quellen belegbar, die frei im Internet zugänglich sind. Wir müssen sie nur bekannt machen. Ich werde mich auf die Suche machen und demnächst eine Liste erarbeiten mit faktenbasierten Aussagen zum Liquiddampf und zu Verdampfern und Akkuträgern inkl. Quellen. Ich hoffe, dass ihr sie nutzen werden, aber auch dass ihr euch selbst auf die Suche macht.

Wann immer ihr eine Aussage macht im Social Media, liefert Quellen dazu. Nur so kann man Transparenz schaffen. Etwas was die WHO mit allen Mitteln verhindern will.
Wenn ihr einen Fakt zur E-Zigarette beisteuern wollt, dann bitte unten kommentieren. Ich werde versuchen, diesen mit Quellen zu belegen und online zu stellen.

Dampfen ist harmlos und wir können es beweisen!

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Off Topic: Registrierkassenpflicht

Jeder hat schon mal Sonntags die Zeitung geholt und heute kam mir ein Gedanke.

Wie sind große Zeitungen von der Registrierkassenpflicht anscheinend nicht erfasst. Für Stände im Freien ähnlich wie am Christkindlmarkt gibt es die Ausnahme Kalte-Hände-Regelung: Umsätze im Freien ohne Verbindung zu einer fest umschlossenen Räumlichkeit und Jahresumsatz nicht mehr als 30.000 Euro.

Jedoch ist davon auszugehen, dass alle großen Zeitungen einen deutlich höheren Umsatz als 30.000 pro Jahr machen und ich konnte bei den Ausnahmen nichts finden, dass rechtfertigt, dass die Zeitungen weiterhin nur auf den Ständern sind.

Aufgrund der Tatsache, dass wir als Bürger verpflichtet sind einen Rundfunkempfänger im Haus zu haben (für den er natürlich Gebühren zahlen muss) um im Notfall durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk über Gefahren informiert zu sein (falls ein Krieg ausbricht oder eine Bedrohung durch eine Chemiexplosion entsteht), gibt es keine Begründung warum, den Zeitungen der Verkauf von Sonntagszeitungen erleichtert werden muss.

Müssten demzufolge nicht alle Zeitungsständer durch entsprechende nicht manipilierbare Automaten ersetzt werden.

Nur so ein Gedanke?

Quelle: http://wt-bks.at/2155/wer-braucht-eine-registrierkasse/

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Facebook und seine  nicht vorhandenen Standards

Standards sollten ja eigentlich ein Minimum darstellen. Aber dieses Minimum sucht man bei Facebook vergebens. 

Heute habe ich mal wieder ein Video eines Verbrechens auf Facebook gesehen. Gefolgt von verbalen Entgleisungen in den Kommentaren, die Gewalt gerne mit Gegengewalt bekämpfen wollen. 

Das dies keinen Sinn macht will ich gar nicht näher ausführen. Aber es ist bezeichnend für Facebook, dass man beim Melden von Inhalten zwar die Begründung Gewaltdarstellung auswählen kann, diese dann aber nicht gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen. 

Meine Frage im Feedback an Facebook. Warum bietet ihr diese Option an? Wieso werden eigentlich auch nur Nacktbilder attraktiver Menschen entfernt? Aber alle anderen müssen mit der Demütigung leben. 

Und überhaupt, was mach ich eigentlich noch auf Facebook. 

Mit jedem Tag liefert Facebook mehr Gründe es nur noch als Sharing Plattform zu nutzen. 

Ich kann jedem nur raten sich aus Facebook heraus zu wagen. Wenn ihr etwas wichtiges zu sagen habt, teilt euch im ganzen Web mit. 

Nutzt ein kostenloses Weblog und lernt, wer sich wirklich für eure Meinung interessiert, denn diese werden auch dort regelmäßig reinschauen. Mit E-Mailabos wird man über neue Beiträge benachrichtigt und das wichtigste: Facebook ist nicht die ganze Welt. In vielen Ländern gibt es keinen Zugang zu Facebook. 

Der Zugang zu selbstgehosteten Blog ist fast überall möglich wo man Internet hat. 

Die nötige Software ist schnell installiert. 

Soziale Netzwerke können zur Verbreitung verwendet werden aber man sollte sich selbst nicht in Facebook einsperren. 

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Frauen an den Dampf!

Ab jetzt heißt es nicht mehr Frauen an den Herd, sondern Frauen an den Dampf und Frauen vor die Youtubekamera.

Ich habe mir schon viele deutschsprachige Reviewer angeschaut.

Bisher schienen Frauen beim Versuch des Dampftubens sicher immer zu sehr an den Männern zu orientieren. Das hat mir nicht gefallen, denn mir gefallen die männlichen auch nicht so gut. Zu langatmig, zu technisch. Kommen einfach selten auf den Punkt.

Durch einen glücklichen Zufall bin ich nun auf einen neuen Kanal aufmerksam geworden.

Dampfeuphorie von Jasmin

Hier hab ich mir ein paar Videos deren Thema mich interessierte angesehen und muss sagen: Tolle Leistung.

Hier werden endlich auch die Fragen zügig beantwortet, wegen derer ich im üblichen Videos schaue.

Vielleicht kommen dank ihr ja mehr Frauen auf den Dampf. Bisher sind wir in der Dampfergemeinde einfach sehr unterrepräsentiert, was ich schade finde.
Den die Dampferinnen, die ich kenne, sind alles tolle Frauen.

Also schaut mal in den Kanal rein, lasst ein Abo da, wenn er euch gefällt und dampft fleißig weiter.

LG und schönes Wochenende

Eure Lilith

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DBP2 Beitrag von Corinne

Ich bedanke mich bei Corinne vom Dampferboard, dass sie ihren Beitrag zur 2. Dampferblogparade bei mir veröffentlichen wollte, viel Spaß beim Lesen.

Meine Dampfer Glücksmomente

2012 fing ich nach meinem Rauchstopp mit dem Dampfen an, mein Hund dankte es mir schon nach kurzer Zeit, denn ich wurde ausdauernder und unsere Wald und Wiesenspaziergänge wurden länger und ausgedehnter. Auch im Haus (hab leider drinnen geraucht) kommt sie öfter als früher zum Kuscheln sowie auch meine Katze. Was für ein Glück!

Meine Mama sagt nicht mehr zu mir: Mädchen du stinkst nach so furchtbar nach Zigaretten, häng bitte deine Jacke draussen auf! Sondern: Mmh was dampfst du da, das riecht gut. (okee, manchmal auch: das riecht komisch und seltsam ? ) Das empfinde ich als einen Glücksmoment.

Einer war auch, dass ich 2 Jahre lang für den Shop Dampfzauber, den Kundensupport und den Versand machen durfte. Arbeitsstelle und Hobby in einem.

Ich habe eine Vielzahl an Menschen kennengelernt aus der Schweiz, Deutschland, Österreich ach was erzähl ich, aus ganz Europa, mit denen ich heute befreundet bin und mit denen ich gemeinsame Interessen teile, die auch weit über das Dampfen und über meine Heimat, die Schweiz, hinausgehen.

Nicht zu vergessen die Dampferboard Community und mein erster Stammtisch in Freiburg, wo ich bis auf 2 Leute keinen kannte und so herzlich am Tisch von Stefan, Hans und Miguel  aufgenommen wurde, als gehörte ich schon immer dazu und so empfand ich es auch bei allen andern Board-Stammtischlern, wie eine grosse Familie und das seid ihr auch heute noch für mich. Danke!

Aber das Beste überhaupt, ich habe durch den Dampferboard Hangout meine Liebe, meinen Lebenspartner und zukünftigen Mann gefunden, mit dem ich nun schon über ein Jahr zusammen bin.

Zusammen bauen wir uns eine gemeinsame Zukunft auf, ich werde nach Österreich ziehen und ein

neuer Lebensabschnitt darf beginnen. Mein Leben hat sich so wundervoll entwickelt seit ich dampfe, dass ich es manchmal selber kaum glauben kann. Ich bin sehr glücklich!

So vape on ihr alle

Herzlichst

Corinne

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Community oder Konkurrenz?

Das Wort Community ist ein Schlagwort, dass durch die Dampferszene geistert und gerne hervorgeholt wird, wenn man sich streitet.
Ich bin in einigen Facebookgruppen und kriege viel mit. Manchmal mische ich mich auch gerne mal ein. Aber meistens beobachte ich nur. Gerne werden auch die bösen E-Zigarettengegner als Sündenbock und Streitursache herangezogen.
In manchen Foren und Gruppen geht das soweit, dass man andere gerne bezichtigt zu den ANTZ zu gehören, wenn man Kritik einstecken muss. Aber die Wahrheit ist, es herrscht ein Konkurrenzkampf in den Gruppen.

Während die meisten Foren Mitglieder aus dem gesamten deutschsprachigen Raum beinhalten und eher ideologische Streits stattfinden, sind es auf Facebook, eher die Shopzugehörigkeiten, die zu einem reinen Konkurrenzverhalten führen. Was der eigene Shop anbietet, ist immer der Hammer und niemals schlecht. Dabei würde der Inhaber selbst, vermutlich kein Problem haben, wenn man ihm sagt, „Hey, du hast da einen Akkuträger im Sortiment, den würde ich nicht mehr nehmen, der hat einen extremen Voltdrop oder einen schwachen LiPo“. Dem eigenen Händler Honig ums Maul schmieren, weil man einen auf Homie macht, bringt gar nichts und sorgt sicher nicht, für ein gutes Sortiment.

Ich bin den Fangruppen von 4 Shops und in 2 reinen Dampfergruppen ohne Shopbezug.

In einer dieser Shopgruppen ist immer Action. Es wird auch mal gestritten und die Moralkeule geschwungen. Da frag ich mich dann auch, warum nicht leben lassen. Wir haben alle mal geraucht und unser Leben damit aufs Spiel gesetzt. Da sollten wir doch nicht urteilen, wie andere leben und welche Hobbys die neben dem Dampfen noch haben.

Ja nicht jede Gruppe ist einsteigerfreundlich. Man wird als Einsteiger mit Informationen überhäuft, die nur nach Bahnhof klingen. Andere Gruppen sind, dann wieder zu einsteigerfreundlich. Prüfen jede Aussage auf ihre Einsteigertauglichkeit, auch wenn kein Einsteiger betroffen ist.

Und so kann es zwischen den Gruppen nur zum Streit kommen. Vor allem wenn man sich als User schonmal dazu genötigt sieht (auch ohne explizite Aufforderung) Beiträge zu löschen, weil die Kommentare aus dem Ruder laufen.

Da wird der Gruppenadmin zum Vollzeitjob, weil man regelmäßig die Kommentarfunktion prüfen und sperren muss, um sinnvolle Posts zu erhalten und Eskalation zu vermeiden.

Soviel zu Facebook. Aus den Foren habe ich mich bis auf eines komplett zurückgezogen.

Ich bin nur noch in der DMP (die Member kennen sie). Dort ist es noch ruhig und es kann dampfbezogen und off topic noch sachlich diskutiert werden. In anderen Foren, werden Kämpfe zwischen unterschiedlichen Gruppen ausgetragen, die durch sachliche Argumente nicht mehr auf Kurs zu bringen sind.

Während die meisten Gruppen in Facebook und anderen Netzwerken geschlossen agieren, sind viele Foren öffentlich zugänglich, wodurch natürlich auch im Zuge der Suchfunktion immer wieder Leute darauf stoßen.

Man sucht nach Informationen zu Akkuträgern und landet unter Umständen in einer Streitdiskussion zur Sicherheit und darüber, wie Subohmer angeblich der Community schaden.

Im Prinzip sind Dampfer wie Gamer. Ja es gibt eine große Community, die ein gemeinsames Ziel hat. So wie Gamer gerne Vorurteile gegen sich abbauen wollen, wollen das auch die Dampfer, aber darüber hinaus, sind wir auch nur kleine und größere Gruppen, wie in einem MMO. Man arbeitet und hält in der Gruppe grundsätzlich zusammen. Wenn aber einer zu sehr Individuum ist, kann es schonmal häßlich werden.

Aber wisst ihr was? Es ist okay ihr selbst zu sein. Es ist egal ob ihr bei 8 oder 80 Watt dampft. Mit 18mg oder 3mg. Cloudchaser oder Flavourchaser und es ist okay, rechts oder links zu sein, Messer und andere Waffen zu mögen oder eben nicht.
Wir müssen aber eines lernen. Dampfergruppen sind Anhäufungen von Individuen. Menschen aller sozialen Schichten. Unsere Gemeinsamkeit ist das Dampfen. Andere Themen sollten in anderen Foren und Gruppen ausgelebt werden.

Ja es gibt Grundkonzepte, die man immer und überall einhalten sollte. Rassismus, Sexismus und Homophobie sind immer zu verurteilen. Aber Menschen sind nicht alle gleich. Aktzeptiert es wenn ein Fori eine andere politische Ausrichtung hat als ihr. Führt keine Diskussionen, versucht nicht eure Ansichten durchzusetzen.

Wenn ein anderer anfängt und eine Diskussion oder gar einen Streit provozieren will, dann lasst euch einfach nicht darauf ein. Nicht jeder Fori oder Facebookgruppenmember muss meine komplette Weltanschauung teilen.

Manchmal reicht es, wenn er das gleiche Liquid geil findet wie ich. Aber was der für Poster an der Wand, Waffen im Schrank oder Bücher im Regal hat, dass kann mir doch egal sein. Das ist doch Privatsache.

Konkurriert nicht untereinander, wer der bessere Dampfer ist, wer die bessere Gruppe hat und wer der bessere Mensch ist. Schaut auf die Dinge die euch verbinden, nicht auf die, die euch trennen. Separieren will uns der Staat schon genug und hat dafür die Medien als Handlanger, mit einseitiger Berichterstattung. Jahrelang wurde das Dampfen in den Medien schlecht gemacht. Trotzdem sieht man immer mehr Dampfer auf der Straße. Aber ich muss heute nicht mehr zu jedem hingehen und Freundschaft schließen. Vielleicht kommt man ins Gespräch und verteilt mal eine ÖDC Karte um andere Dampfer auf den gemeinsamen Kampf hinzuweisen. Aber deshalb muss ich ja nicht gleich mit jedem Bruderschaft trinken.

Kämpfen wir gemeinsam und gehen wir geschlossen für das Dampfen in die Öffentlichkeit. Aber privat geht jeder seiner Wege. Wenn ihr Freunde im Dampf gefunden habt, ist das toll, auch ich möchte einige nicht mehr aus meinem Leben missen. Aber es muss nicht jeder mein Freund sein. Für einen gemütlichen Stammtisch, musst du einfach nur Dampfer sein.

In diesem Sinne. Vape On. Der Kampf gegen die TPD2 geht weiter.

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Facebook Werbung- undurchsichtige Regeln

14. September 2016

Ich betreibe ja auch eine Facebookseite wo ich gerne mal interessante Beiträge oder einfach nur Bilder teile.

Folgendes finde ich interessant:

2 Postings in 2 Tagen. Beide beziehen sich auf Hilfe bei der Umsetzung der TPD2.

Der Beitrag A kann nicht beworben werden. Betrag B aber sehr wohl.

Eine genaue Info warum der Beitrag nicht beworben werden kann, sucht man vergeblich.

Ich schalte zwar ohnehin keine Werbung, aber hier kann man auch als Informationsportal schonmal an Probleme stoßen. Warum ist das so?

Natürlich kann es sein, dass man auch bei Beitrag B spätestens beim Kauf einer Werbeanzeige abgeschmettert wird, weil es ja um Tabakprodukte geht (in dem Fall halt nur um das Gesetz dazu, aber Gott bewahre man würde Informationen verbreiten).

Wird also seitens Facebook hier schon vorsortiert? Warum kann man einen Beitrag schon von vorneherein nicht bewerben?

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Off Topic: Time to play

27. August 2016

Ich habe viele Dampfer denen ich auf Twitter folge.

Aber wie ich auch, schreiben andere Dampfer nicht immer nur Dampfbezogenes.

Zuletzt lass ich folgendes auf Twitter:

There must be more to live then work for a living

Meine Antwort kam wie aus der Pistole geschossen.

There is, you only have to find your passion

Natürlich hat meinem Gegenüber die Antwort gefallen. Aber halte ich mich selbst an diese Vorgaben?

In letzter Zeit hatte ich oft das Gefühl, dass ich keine Zeit mehr für mich habe, ja noch nicht mal für die Dinge, die meine Leidenschaft sind. Für das Schreiben zum Beispiel.

Mir fehlt die Inspiration. Das soll nicht heißen, dass mein Leben langweilig ist. Im Gegenteil. Es ist mit soviel Kurzweil gefüllt, dass ich nicht mehr in mich gehen kann.

Meine Teamkollegen bei der Nebelkrähe haben viel Verständnis, aber ich will mich auch dort mehr einbringen.

Im Moment lese ich nur die Artikel vor der Veröffentlichung und gebe mein Okay.

Zuletzt wollte ich die Arbeit meiner Dampferkollegin Kurbelursel würdigen,ohne nachzudenken.

Das möchte ich hier auch richtig stellen. Bitte würdigt ihre Arbeit bei der Recherche, besucht www.mered.de und teilt nicht nur blind. Lasst mal eine Kommentar da, aber nicht zwanghaft sondern, wenn euch wirklich was durch den Kopf geht. Dann schreibt es auf. Das Internet sollte von uns nicht gemieden werden.

Wir sind alle schnell dabei, Richtigstellungen bei LOCUS online zu posten. Aber auch anders wo, werden unsere Worte gefunden.

Und findet ihr nicht auch, dass es besser ist unsere Dampfkompetenz da zu hinterlassen, wo ein Dampfer oder Raucher mit gut recherchierten News gefüttert wird. Welchen Effekt hat es wenn er oben einen Artikel contra Dampfen liest und dann unten unsere leidenschaftliche Gegenreaktion.

Wer nach Dampfen/E-Zigarette googelt sollte uns finden und nicht die PöLa getränkten Mainstreammedien.

Besucht nebelkraehe.eu und auch dort freuen wir uns über eure Meinung.

Auch wenn ihr meinen Blog besucht. Ich freue mich über jeden Abonnenten, aber noch mehr über euer Feedback.

Lasst euch nicht runter ziehen von veralteten Falschmeldungen. Teilt sich nicht, nicht mal mit anonymisierten Links. Lasst die doch mal links liegen.

Wenn ihr die Wahrheit wissen wollt. Geht zur Quelle. Sucht euch Studien im Original. Lest Gesetzestexte selbst (ja das ist echte Hirnarbeit) und macht euch ein eigenes Bild.

Verfallt nicht in Panik oder Agonie. Denkt differenziert. Es gibt nicht nur schwarz und weiß und auch nicht nur links und rechts.

Wir sind alle Individuen mit eigenem Denkmuster. Lasst es nicht fremd bestimmen. Kehrt zurück zu eurer Leidenschaft.

Ich kehre zurück zu meiner.

Der Titel lautet „Time to play“, weil für mich alles was Leidenschaft ist, keine Arbeit ist sondern Spiel. Steigen wir gemeinsam wieder ins Spiel ein.

Wir haben die TPD2 hinter uns gebracht. Wir wissen was uns erwartet. Aber nicht alle wissen es.

Also lasst uns an euren Erfahrungen teilhaben.

Meine Erfahrung ist die, dass ich 2 Tage nach der Umsetzung beim BMG nachgefragt habe, wie sich die Regulierung auf die Liquidproduktion auswirkt.

Was müssen Hersteller beachten, wo muss man sich anmelden, wer zertifiziert. Erfahrung daraus. Keine Antwort. Die haben selbst keine Ahnung. Wir sind ihnen daher immer noch einen Schritt voraus.

Lasst die Spiele beginnen!

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Umdenken erforderlich?

9. Juli 2016

Wann immer ich junge Leute mit Zigaretten sehe, tut mir das leid. Ich frage mich:“ Ist hier ein Umdenken erforderlich?“

Umdenken für wen und inwiefern werdet ihr euch vielleicht fragen.

Umdenken bei uns Dampfern, Umdenken bei Händlern/Verkäufern in Dampfershops.

Wir sagen immer großspurig: “ einem Nichtraucher würde ich das Dampfen nicht empfehlen.“

Aber fragt euch mal folgendes. Glaubt ihr wenn ein junger Nichtraucher in die Trafik, den Tabakladen oder sonst wo hin kommt und Zigaretten kauft, dass er a.) sich überhaupt als Nichtraucher zu erkennen gibt (Nichtdampfer sind recht leicht an der Wortwahl zu erkennen) und b.) es den Zigarettenverkäufer interessiert oder ihn davon abhält ihm Zigaretten zu verkaufen.
Nein! Der Nichtraucher wird zum Raucher auf eigenen Wunsch.

Wenn ich mir also die jungen Raucher auf der Straße ansehe, denke ich, wer heute noch zu rauchen anfängt ist ja dumm, er könnte ja auch einfach dampfen. Schmeckt besser ist, ist billiger und gesünder, und macht nicht mal abhängig. Aber wir empfehlen es nicht weiter?

Natürlich sollten wir auch Nichtrauchern bei Interesse weiterhelfen und so verhindern, dass jemals Raucher aus ihnen werden. Ich weiß, ich habe hier eine Meinung, die zu Kontroversen anstiften wird. Aber es ist meiner Meinung nach erforderlich, auch Nichtrauchern den Dampfeinsteig zu erleichtern. Sonst gehen Sie in die Trafik und werden Raucher. Und wir jammern doch immer alle, dass das bereits der Plan der Lobbys ist. Warum sollen wir das unterstützen. Wir sollten gerade als Dampfer, das Dampfen als Lifestyle promoten. Dampfen ist keine Droge. Dampfen ist keine Sucht. Dampfen ist ein Genussmittel und ein Lifestyle. Jeder neue Akkuträger und Verdampfer beweist das. Warum würde man soviel Arbeit in das Design stecken, wenn man nicht drauf stolz sein soll.

Ich bin nicht einfach nur ein Dampfblogger. Wer mich auf meinen anderen Kanälen in Social Media begleitet, weiß, dass ich gerne Genuss und Lifestyle propagiere, dass ich mich nicht gerne in Schubladen pressen lasse. Wäre ich niemals Raucher gewesen, wäre ich vermutlich trotzdem irgendwann Dampfer geworden, weil es zu meiner rebellischen Haltung passt und zu meiner Neugier, alles auszuprobieren.

Nichts ist so vielfältig wie Dampfen als Hobby (Wickeln, Mischen, Cloudchasing und co.). Nichts macht mehr Spaß als gegenseitig neue Geschmäcker zu probieren und sich über das neueste auf dem Markt auszutauschen.

Von daher sage ich ganz klar, wenn euch Dampfen interessiert. Probiert es aus. Lasst euch nicht aufhalten. Dampfen ist nicht Rauchen. Dampfen ist besser als Rauchen. Wer dampft hat es nicht nötig sich mit der klassischen Zigarette aufzuhalten.

Ich bin stolzer Dampfer!

Proud to vape!