Blackout – Smarthome war gestern

Ein Blackout wird immer wahrscheinlicher. Für diejenigen, die nicht wissen was das ist. Blackout ist gängiger Begriff für einen großflächigen langanhaltenden Stromausfall.

Smarthome

Ich checke täglich meine Statistik weil ich wissen will, was Leute auf meinen Blog führt und bis auf einzelne Ausnahmen ist es fast immer das Thema Smarthome.

Besonders beliebt ist der Beitrag über die Ikea Lampen.

Und auch wenn es mich freut dass es immer noch Leute gibt, denen meine Anleitung hilft, denn es hat mich damals viel Zeit und Nerven gekostet eine Lösung zu finden. So frage ich mich, warum noch immer in Smarthome Produkte investiert wird. Vor allem sowas banales wie sprachgesteuerte Lampen. Wie nervig das ist, ist uns schnell aufgefallen.

(zum Beispiel ging im Schlafzimmer Licht an weil Alexa was vom Fernseher falsch verstanden hat.)

Aber noch mehr wundert mich, dass sich die Menschen von solchen Sachen abhängig machen, die ihnen genau nichts mehr bringen wenn es keinen Strom mehr gibt. Denn selbst mit Notstromaggregat wird’s im Blackout auch kein Internet geben.

Und daher sollten wir uns nicht von Elektronik abhängig machen.

Ich habe mir Gedanken darüber gemacht und tatsächlich ist mein Haushalt kaum von Elektrizität abhängig. Natürlich habe ich einen Herd und einen Kühlschrank, von PC, TV und Co. ganz zu Schweigen, aber nichts davon ist notwendig.

Blackout

Mein Kühlschrank ist kaum gefüllt und wenn dann meist nur mit Getränken und dem Tagesessen. Das heißt im akuten Fall verdirbt mir schon Mal nichts.

Ich habe einen Brennpastenkocher im Schrank stehen um im Falle eines längeren Blackouts auch mal was kochen zu können und sei es nur Wasser zum Waschen.

Was ich auch habe sind jede Menge voller Akkus. Der Grund ist einfach, als Dampfer hat man eigentlich immer Akkus und während ich früher leistungsschwache Akkus entsorgt habe, habe ich sie inzwischen angefangen zu sammeln. Sie sind alle voll geladen und wenn der Strom Mal weg ist hätte ich zumindest schon Mal tagelang Licht. Aber mithilfe der hoffentlich bald Mal verfügbaren Powerbank von Golisi (bitte wann kommt die endlich) könnte ich damit auch Geräte laden wenn nötig wobei ich nicht wüsste was ausser Lampen man im Blackout noch laden würde.

Und was noch viel wichtiger ist, ich habe jede Menge Bücher. Zwar hab ich auch viel ausgemistet, aber die wichtigsten und interessantesten hab ich aufgehoben und ohne Netflix und Co. werd ich darüber sicher glücklich sein.

Jetzt kommen wir aber zum wichtigsten.

Do’s und Don’ts bei der Blackout Vorsorge.

Haltbare Lebensmittel sind natürlich grundsätzlich ein Vorteil, aber Nudeln und Reis sind zwar lange Haltbar, verbrauchen aber auch eine Menge Wasser, dass man nicht wieder verwerten kann, es sei denn ihr wollt euch mit Nudelwasser waschen.

Wasser solltet ihr natürlich einlagern, allerdings in erster Linie zum Trinken. Alle Arten von Säften sind leider nicht lange haltbar und Alkohol nicht sonderlich gesund und wenn die Versorgung zusammen bricht will niemand eine Leberzirrhose.

Ansonsten ist Dosenfutter dein bester Freund.

Ganz besonders wichtig sind Menstruationsprodukte, Klopapier kann man kreativ ersetzen. Vor allem in einem längeren Blackout und am Land wird man Möglichkeiten finden Dinge zu waschen. Aber auch wenn ich grundsätzlich ein großer Fan bin und viele nachhaltige Menstruationsprodukte besitze, würde ich für die Blackoutvorsorge eine große Menge an Tampons und Binden einlagern, im Zweifelsfall genug dass es bis zur Menopause reicht.

Und natürlich auch Medikamente, vor allem gegen Entzündungen (für den Fall von Verletzungen ), Schmerzen und für Erkältungen, alles was rezeptfrei möglich ist sollte vorrätig in der Hausapotheke sein.

Bandagen und Pflaster für aller Art kleinere Verletzungen.

Tja natürlich hab ich nichts davon auf Vorrat. Aber noch ist etwas Zeit. Das Risiko eines Blackouts ist nämlich im Sommer am höchsten. Also kann ich mich ebenfalls noch eindecken.

Am besten wir nutzen den Lockdown zum Ausmisten und Platz schaffen. Jeder sollte einen Vorrat für mindestens 2 Wochen haben.

So das war’s mit meinem Servicebeitrag. Nächstes gibt’s wieder einen banalen Schwank aus meinem Leben, falls wir noch Strom haben. 😉