Ja ich verstehe es, aber….

Ich hab jetzt lange überlegt ob ich was schreibe. Inzwischen ist es ein ziemlich heißes Eisen geworden, wenn man eine abweichende Meinung hat. Was das angeht, Respekt an Regierung und Medien. Hätte ich nicht erwartet, dass ihr soviele Leute mit so restriktiven Maßnahmen auf eure Seite zieht. Ich hätte erwartet, dass mehr Leute um ihre Freiheit kämpfen.

Dieser Kampf wurde effizient unterbunden. Denn wer dagegen ist, wird automatisch mit Leugnern und Impfgegnern in eine Ecke gedrängt. So ist es aber nicht.

Es ist folgendermaßen.

  1. Ich weiß, dass Coronaviren existieren, das haben sie immer und werden sie immer. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen nicht schon früher an Coronaviren gestorben sind.
  2. Fakt ist, dass Covid-19 bis dato der einzige Erkältungs-Virus ist, auf den wir extra testen lassen. Auch die Grippe kann für Risikopatienten tödlich sein, trotzdem gibt es keine Vorsichtsmaßnahmen oder Impfpflicht in Pflegeheimen, das heißt es gibt sie schon, sie sind nur nicht stattlich verordnet worden. Der gesunde Menschenverstand hat es einem gesagt, dass man sich darum kümmern muss. Es gibt aber keine Tests oder Quarantäne für Grippekranke. Wieso eigentlich nicht? Es gibt außerhalb vom Pflegebereich genug Berufsfelder wo regelmäßig krank gearbeitet wird und dementsprechend sich dort die Grippe ausbreitet. Sogar als ich noch im Büro gearbeitet habe, gabs jedes Jahr eine Welle an Krankenständen, weil sich alle gegenseitig angesteckt haben.
  3. Tests sind für Krankheiten mit diffusen Symptomen, man macht sie um eine Erkrankung zu identifizieren, die man behandeln kann. Ja TV ist kein optimales Beispiel, aber da man bei Dr. House sehr genau recherchiert hat, einfach mal daran denken, in der Diagnostik testet man erst zuletzt auf die nicht behandelbaren tödlichen Krankheiten. Denn der Test verschwendet wertvolle Zeit, falls es doch was anderes ist.
  4. Ja Hygienemaßnahmen, Abstand und auch Masken sind gute Mittel um die Ausbreitung von Viren zu verhindern. Jedoch sollten alle diese Maßnahmen im gegenseitigen Einverständnis auch auf freiwilliger Basis möglich sein.
    Es zu verordnen und dann ein paar schwarze Schafe rauszupicken um es so hinzustellen als wären wir dazu nicht fähig ist eine falsche Darstellung. Wir sind sehr wohl in der Lage Verantwortung zu übernehmen, aber auch frei zu entscheiden wann wir welche Maßnahmen anwenden. Es gibt Masken zum Selbstschutz, es gibt Desinfektionsmittel und Handschuhe und jeder kann selbst entscheiden ob er diese verwenden möchte.
  5. Beim privaten Treffen, treffen sich üblicherweise nur Menschen, die eine ähnliche Meinung vertreten. Wenn jemand beruflich keinen Abstand halten kann, ist es nachvollziehbar wenn er dies privat wünscht um niemanden zu gefährden. Wer dies nicht versteht, dessen Abstand muss man einfach auf unendlich ausdehnen.
  6. Im Öffentlichen Raum sollte man Abstand halten, vor allem zu Personen die man nicht kennt. Das gebietet schon die Höflichkeit, ja es stimmt manche haben kein Gefühl dafür. Da muss man eben auch mal den Mund aufmachen (ja fällt mir auch schwer, aber man lernt es). Jedoch seh ich nicht ein, dass der Staat mir reinredet wenn ich jemanden treffe und umarme, der dies ebenso möchte wie ich. Wir hätten uns ja auch zu Hause treffen können wo der Staat nicht reinreden kann (Verordnung hin oder her, wo kein Kläger da kein Richter)
  7. Hängt euch nicht an den falschen Zahlen auf.

Erst jetzt ist Schweden an dem Punkt an dem sie einen Lockdown für notwendig halten, wir haben bereits den 3. Lockdown. Wenn man Österreichs 8 Millionen Schwedens 10,5 Millionen gegenüberstellt, sieht man schnell, dass unsere Lockdowns das Problem nur nach hinten verschieben.
Was wir brauchen sind nachhaltige Lösungen. Hygienekonzepte für alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Und definitiv mehr Flexibilität. Weniger Tests und mehr Konzentration auf die Behandlung (Symptome mildern) und Vermeidung (Impfung). Und einen Ausbau unseres krankgeschrumpften Gesundheitssystems.
Ein Lockdown vermeidet keine Infektionen, er verschiebt sie nur. Der Winter wird vorbei gehen, die Zahlen werden sinken und im nächsten Herbst haben wir dann wieder einen Lockdown nach dem anderen?

Gebt den Menschen wieder Verantwortung für ihr eigenes Leben in die Hand. Macht ihnen klar, dass sie sich selbst schützen können, verlangt nicht zu Lasten von Selbstschutz andere zu schützen. Denn am Ende ist sich jeder selbst der nächste. Und wenn ich eine FFP3 mit Ventil tragen will um mich selbst zu schützen und nicht die anderen, ist das auch mein Recht. Wenn ich mich effizient selbst schütze bin ich ja für andere auch keine Gefährdung mehr.

Und das gilt für alle. Jeder hat die Möglichkeit sich selbst zu schützen und muss daher andere nicht verantwortlich machen. Der Fremdschutz gilt nur für die Schwachen, die sich selbst nicht schützen können. Aber auch diese haben Rechte. Das Recht auf diesen Schutz zu verzichten. Das Recht ihre Lieben zu umarmen. Jeder ist für sein Leben verantwortlich. Wenn der Staat so eingreift wie er es tut, dann lässt er uns dahin vegetieren. Im Prinzip hängen wir alle an der Herz-Lungen-Maschine des Staates der nicht bereit ist, sie abzuschalten und zu sehen ob wir selbstständig weiteratmen können.